sabato 27 settembre 2008

Frei.Wild klärt auf!

Nach langem Schweigen hat die Band heute eine Stellungnahme publik gemacht, indem sie 1. ihre Ablehnung extremistischen Gedankenguts kund tut und 2. die Freiheitlichen als demokratische Mitte-Rechts-Partei darstellt. Aber lest selbst.
"Aufklärung: In den vergangenen Tagen ist die Band Frei.Wild Grundlage von Diskussionen in den ein und anderen Foren geworden. Wir sehen uns veranlasst hier zur objektiveren Aufklärung wie folgt beizutragen: Wir die Band Frei.Wild sind eine unpolitische und schon gar nicht extremistische Band, dies kann in allen unseren Texten, Wikipedia usw. substantiiert nachvollzogen werden. Wir distanzieren uns ohne wenn und aber von jeder extremistischen Gesinnung. Hauptauslöser der Diskussionen war die vergangene und kurze Mitgliedschaft unseres Sängers in einer bürgerlichen liberal-konservativen Partei in Südtirol/Italien, namentlich die "Die Freiheitlichen-Südtirol". Diese Partei sieht sich primär als Vertreter der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit Italiens. Grundlage hierfür ist der geltente Autonomiestatus dieser ethnischen Minderheit in Gesamtitalien."
Und weiter: "Eine nunmehr ehemalige Mitgliedschaft werden unserem Sänger nun vorgeworfen und man versuchte jetzt die gesamte Band per Saldo in eine verwerfliche ideologische Ecke zu stellen. Wir die gesamte Band Frei.wild sagen nur eines mit ausdrücklichem Nachdruck: Wir verabscheuen jeglichen Extremismus!!"
Schließlich: "Abschließend möchten wir uns bei allen Fans und Freunden für den Wirbel der letzten Tage entschuldigen. Bei dem Umgang mit solchen Umständen haben und hatten wir keine Erfahrung, so dass wir bestimmt an manchen Stellen besser hätten reagieren können. Wir freuen uns zunächst mal auf die anstehendeTour mit Euch und nochmals ein herzliches Danke für den überwältigten Zuspruch!!! Wir werden das Gästebuch und Forum aus administrativen Gründen so zeitnah wie möglich wieder öffnen!! Frei.Wild und Management"
Auch wenn die Darstellung der Freiheitlichen Partei nicht ganz der Realität entspricht, so sind die anderen Äußerungen sicher zutreffen. Die ganze Geschichte mag nun ein Ende haben.

venerdì 26 settembre 2008

Parteispitze dementiert Zusammenhang

In einem wenn auch unfreundlichem aber unmissverständlichem Email antwortete die Freiheitliche Ulli Mair auf eine Anfrage der Antifa Meran.
"Wir Freiheitlichen haben gestern eine Stellungnahme zum abgesagten Konzert am kommenden Samstag in Algund abgegeben. Fakt ist, dass uns die Band am vergangenen Sonntag Abend telefonisch die Absage mitgeteilt hat, da ihr das Management untersagt hat, für eine Partei aufzutreten. Mich hat das verwundert, da selbes Management uns Wochen vorher den Termin bestätigt hat. Nicht mehr und nicht weniger.", heißt es darin.
Mit Aussagen wie "Die Freiheitlichen haben mit Ihrer Gruppe nichts am Hut." und "So weit kommt es noch, dass unsere Partei der Antifa zu Hilfe eilt?! Wie viele Einträge gibt es von Personen aus Ihrer Reichshälfte, die vielleicht Andersdenkende stören?" legte Mair die Situation dar: "Jeder halbwegs vernünftige Mensch muss selbst wissen, dass die Antifa mit Sicherheit kein Konzert der Freiheitlichen abblasen kann. [...] Noch einmal, Gerüchte, Unterstellungen, Einträge in Gästebüchern und Foren usw. interessieren uns in diesem Zusammenhang nicht. Die Partei hat sich NIE diesbezüglich geäußert."
Dies sollte allen Hetzern genügen.

Freiheitliches Debakel


Es rumort seit einigen Tagen in der Rockszene, und während die Verantwortlichen schweigen, bringt die „Tageszeitung“ (C. Losso) in der heutigen Ausgabe etwas Licht ins Dunkel.
Der Haken an der ganzen Sache war vermutlich, dass sowohl Band als auch die Freiheitliche Partei die Reaktionen der deutschen Fans unterschätzt hatten. Die massiven Proteste vor allem der Fangemeinde in Deutschland richteten sich gegen die Instrumentalisierung von „Frei.Wild“ für eine politische Partei im Wahlkampf und – nachdem einige Fans Recherchen über die Partei angestellt hatten – gegen die Mitgliedschaft von Philipp Burger bei den „Freiheitlichen“ im Eisacktal. Für viele deutsche Fans war das Parteiprogramm der Freiheitlichen einfach zu viel – sogleich wurden Parallelen zur NPD gezogen, und die Band sah sich wieder einmal ins rechte Eck gerückt (siehe: http://www.deutsch-rockt.com/freiwild-im-fokus/).
Dies alles veranlasste sowohl den Manager als auch die beiden Plattenfirmen „Bandworm Records“ und „KB-Records“, ihre Zusammenarbeit unverzüglich aufzukündigen. Aber während die Labels bei der Trennung blieben, gelang es der freiheitlichen Frontfrau Ulli Mair durch ein Krisengespräch den Manager umzustimmen – wohl dürften auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle gespielt haben, da andernfalls zwölf Konzerte in Deutschland abgesagt hätten müssen. 
Diese unglückliche Entwicklung trifft natürlich die Band, aber viel mehr noch die Freiheitliche Partei, die sich zurzeit im Wahlkampf befindet (am 26.10. sind Landtagswahlen) und gerade bei patriotischen Jugendlichen große Zustimmung erfährt. Gerade in diesen Kreisen ist auch Frei.Wild sehr beliebt - die Partei sieht nun diese Zustimmung durch das selbstverschuldete Debakel „Rocknacht“ in Gefahr. Sie war es schließlich, welche die Band gebucht und das Fest geplant hatte und nun um ihre Wählerschaft bangt. 
Da scheint es mehr als verständlich, dass aus parteinahen Kreisen Gerüchte geschürt werden, dass die Antifa Meran schuld an der Trennung von Label und Band sei. Jedes Mittel scheint recht, um die Last auf andere abzuwälzen. Wir können nur immer wieder versichern, dass wir in keinster Weise in die Geschehnisse involviert sind und fordern die Freiheitlichen auf, reinen Tisch zu machen und nicht hintertückische Gerüchte zu verbreiten. Denn diese Suppe müssen sie schon selbst auslöffeln.

Fiamma Tricolore tritt nicht an

15 Listen treten zu den Landtagswahlen am 26. Oktober an. Dies ist am Donnerstag von der zentralen Wahlbehörde bekannt gegeben worden. Zudem wurde auch die Reihenfolge ausgelost, in der die Listenzeichen auf dem Stimmzettel aufscheinen werden. 
Bis Donnerstag Mittag hatten die Vertreter der Parteien und Gruppierungen, die zu den Landtagswahlen antreten wollen, Zeit, ihre Kandidatenlisten bei der Landesabteilung Zentrale Dienste einzureichen. Obwohl ursprünglich 24 Listenzeichen hinterlegt worden waren, haben nun nur noch 15 Parteien und Gruppierungen auch ihre Kandidatenlisten eingereicht. (q: stol)
Die Fiamma Tricolore, die zwar ihr Listenzeichen hinterlegt hatte, aber nun die notwendige Kandidatenliste nicht eingereicht hat, tritt somit nicht an. Sehr wohl aber kandidiert wieder einmal Unitalia.

giovedì 25 settembre 2008

Wirbel um "Freiheitliche Rocknacht" II

Die Verwirrung um die internen Probleme der Brixner Band "Frei.Wild" zieht immer weitere Kreise und die Suche nach den Schuldigen wird (auch aufgrund beherztem Schweigen der Band) immer skuriler. Und auch die Veranstalter, die Freiheitliche Partei, mauert.
In diversen Einträgen in unserem Forum wurden wir entweder direkt beschuldigt, an den internen Streitereien der Band schuld zu sein oder es wurde uns mitgeteilt, dies von Dritten gehört zu haben. Besonders eklatant sind die Beschuldigungen des Sunshine-Forum-Users "Luki", gegen den wir rechtliche Schritte einleiten werden, sollte er diese Falschaussagen nicht unterlassen. Ein User mit dem Namen "Blauer" erklärte in unserem Forum, die Antifa stecke dahinter und hätte zusammen mit deutschen Antifas das Konzert stören wollen.
KB-Records schließlich veröffentlichte heute eine vage Stellungnahme, die untermauert, dass es einzig interne Probleme waren (http://www.kbrecords.de/news.html), und verweist auf den Blog eines Ex-Fans. All jene, die Stimmung gegen die Antifa Meran machen, sollten sich diesen einmal durchlesen (http://vollaufdie12.beeplog.de/). 
Wir möchten jedenfalls festhalten: Weder haben wir irgendwann oder irgendwo die Band "Frei.Wild" als rechts oder gar neonazistisch bezeichnet, noch haben wir den Freiheitlichen eine rechtsextreme Gesinnung nachgesagt. Wir sind in keiner Weise in die internen Streitereien von Band, Label und Management verwickelt und fordern alle, die das Gegenteil behaupten, auf, entweder stichhaltige Beweise vorzulegen oder zu schweigen. Ansonsten werden wir rechtliche Schritte wegen Rufmord einleiten, da wir diese skurilen Diskussionen satt haben.

mercoledì 24 settembre 2008

Wirbel um "Freiheitliche Rocknacht"

Es sollte der Höhepunkt des Burggräfler Wahlkampfes werden: die "Freiheitliche Rocknacht", organisiert von der Freiheitlichen Jugend. 
Bei freiem Eintritt sollte am 27.09. auf dem Festplatz zu den Klängen von "Frei.Wild" abgerockt werden. Doch es kam ganz anders. Anscheinend soll es Probleme mit dem Management gegeben haben, zudem sei die Band auf ihrer Homepage grob beleidigt worden, sodass sie diese vorübergehend schließen musste: "Achtung! Forum & Gästebuch wegen permanenten Attacken von Leuten, die definitiv KEINE Frei.Wild Fans sind und waren, vorrübergehend geschlossen...bitte verzeiht uns diese Maßnahme, aber es gibt derzeit einfach zu viele, die uns ans Bein pissen wollen!"
In diversen Internetfora (wie LifeStyle, Sunshine und auch in unserem) gab es schon kontroverse Diskussionen über die unpolitische Ausrichtung der Band und den Auftritt in Algund, der schlussendlich am 22. abgesagt wurde: "Neue Infos in den nächsten Tagen!", heißt es offiziell.
Aus welchen Gründen aber ein User mit Namen "Luki" im Sunshine-Forum zur Annahme kam, dass die Antifa Meran irgendwie in den Wirbel oder gar die Absage des Frei.Wild-Konzertes verwickelt sei, lässt sich nicht nachvollziehen. Er schreibt: "ISCH OLLES OGSOG! Fir dei deis wissn weln, kenen sich bei dor Antifa bedonkn!! Dei scheinheiling leit losn nitamol mehr in di eigenen Leit a Fescht vorunstoltn!" Ebenso wurde uns nachgesagt, an der Absage der Freiheitlichen Bürgerversammlung in Lana schuld zu sein. 
An diesem Punkt Folgendes: Die Antifa Meran erklärt hiermit offiziell keinen Einfluss auf die Abhaltung der Freiheitlichen Rocknacht oder der Freiheitlichen Bürgerversammlung am 3. Oktober in Lana zu nehmen, noch irgendwelche Aktionen zu deren Verhinderung zu starten oder anderweitig in diese Richtung aktiv zu werden.

Links: 

Gewinner des Sticker-Gegen-Rechts-Wettbewerbs

Als Anregung für den Antifa-Wettbewerb - aber auch als Lob für deren Kreativität - ein kurzer Blick zu den Gewinnern des Sticker-Gegen-Rechts-Wettbewerbs von INnUP.
"INnUP veranstaltet hier aufgrund der aktuell immer erschreckenderen und dreisteren Aktionen der Naziszene einen Wettbewerb, der zur Kreation und Verbreitung von kraftvollen Aufklebern gegen Rechts führen soll.", so der Veranstalter.

martedì 23 settembre 2008

Duce-CDs frei erhältlich

Wie Vertreter der "Freiheitlichen Jugend" vermeldeten, sind in einem Supermarkt in der Industriezone Bozen CDs mit faschistischer Musik frei erhältlich, auf manchen sei Mussolini abgebildet.
Abgesehen davon, dass die Antifa dies aufs Strengste verurteilt, überrascht es wenig, ist der Faschismus in Italien ja fast ein Kavaliersdelikt. Der Markt mit "Fanartikeln" des Diktators boomt und bietet vom Wein bis hin zu Feuerzeugen alles was das schwarze Herz begehrt.
Wenn die FJ in Zukunft das gleiche Engagement gegen neonazistische Strömungen beweiset wie sie dies bei Neofaschisten tut, so ist dies nur zu begrüßen.

Volantini online

Die Flyer der Antifa Meran sind online und können heruntergeladen (ausgedruckt und verteilt) werden. Bis jetzt aber nur die deutschen Versionen.
I volantini dell'Antifa Merano sono online - da scaricare, stampare e distribuire! Fin'ora soltanto i versioni tedeschi.



venerdì 19 settembre 2008

Neues vom Auf-Arbeiter.

Seine Bücher bewegen etwas in Südtirol. Besonders sein neuestes Werk, "Nazis auf der Flucht", verursacht bei den Buchvorstellungen oft zuerst schweigende Mienen, um dann hitzige Diskussionen zu entfachen.
Gerald Steinacher ist einer der wenigen Südtiroler Historiker, der nicht nur gute Bücher schreibt, sondern sie auch zu verkaufen weiß. Und somit wesentlich zur dringend notwendigen Aufarbeitung dieses dunklen Stücks Geschichte beiträgt.
Ein Auszug: "Eintrittskarte für einen sicheren Fluchtweg in Italien war nicht selten die neuerliche, christliche Taufe. Belastete ehemalige fanatische SS-Angehörige und Parteiführer mussten sich der Taufe offenbar als Beweis der Reue unterziehen, gelangten dann aber in den Vorzug der Barmherzigkeit." 

giovedì 18 settembre 2008

Escursione: Il lager di Bolzano

ITALIANO:
La storia, la gestione e le vittime del lager di Bolzano, il „KZ Sigmundskron“, come veniva chiamato in gergo, sono i temi dell’escursione organizzata dall’Antifa Merano. 
Il lager di Bolzano faceva parte del sistema di lager nell’Italia settentrionale e serviva come luogo di raccolta per internati politici, partigiani, ebrei, Sinti e Rom destinati in seguito ai campi di sterminio del Terzo Reich. Dopo la caduta di Mussolini e l’occupazione tedesca Bolzano divenne capoluogo della cosiddetta “Operartionszone Alpenvorland”. Nei tre anni di occupazione tedesca più di 9.500 persone di 31 paesi passarono attraverso il lager – morte, tortura e violenza erano all’ordine del giorno.  
In cooperazione con l’A.N.P.I. (Associazione Nazionale Partigiani d’Italia) l’Antifa Merano organizza un’escursione ai resti delle mura del lager e ad altri due luoghi di memoria.

VENERDI, 19-09-2008 
alle ORE 16.30, STAZIONE di BOLZANO

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DEUTSCH:
Die Geschichte, die Führung und die Opfer des Durchgangslagers Bozen, dem „KZ Sigmundskron“, wie es im Volksmund genannt wurde, sind Thema bei der Exkursion der Antifa Meran. 
Das Bozner Durchgangslager zählte zu dem mehrgliedrigen norditalienischen Lagerkomplex, der zur Überführung von Oppositionellen, Widerstandskämpfern, Juden, Sinti und Roma in die Vernichtungslager des Dritten Reiches errichtet wurde. Nach dem Sturz Mussolinis und dem Einmarsch der deutschen Armee wurde Bozen zur Hauptstadt der Operationszone Alpenvorland. Über 9.500 Menschen aus 31 Ländern wurden in den drei Jahren der deutschen Herrschaft durch das Lager geschleust – Mord, Folter und Gewalt waren an der Tagesordnung.
In Zusammenarbeit mit der A.N.P.I. (Associazione Nazionale Partigiani d’Italia) veranstaltet die Antifa Meran eine Exkursion zur erhalten gebliebenen Mauer des Durchgangslagers und zwei weiteren Gedenkstätten. 

am FREITAG, 19.09.2008 
um ca. 16.30 UHR am BHF BOZEN

Forza Nuova: "nicht mehr verfügbar"

Nachdem sich die Homepage der Forza Nuova von Meran langsam aber sicher durch beinharte Verwahrlosung immer mehr mit Staub bedeckt hat, ist sie jetzt engültig vom Netz (www.forzanuovamerano.it).
Aber auch im real life glänzten die FNler durch Abwesenheit und Stillschweigen. Ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm, ehe die Neofaschisten phönixgleich aus der Asche wiederauferstehen - oder aber der letzte Atemzug eines alternden, zahnlosen Köters, der sich zum Sterben in seine Hütte verkrochen hat?
Die Zeichen stehen gut, dass es letzeres ist. Es gibt auch noch schöne Tage im Jahr.

democrazia diretta - Direkte Demokratie

Es ist Wahlkampf - für die INDirekte Demokratie. Die Direkte Demokratie muss noch ein bisschen warten, aber voraussichtlich im Frühjahr 2009 findet eine Volksabstimmung zur Landesgesetz in dieser Materie statt.
Eine Demokratie, die im wesentlichen nur alle paar Jahre "überprüft" werden kann (eben durch Wahlen), ist nicht vollständig.
Deshalb beginnt die Initiative für Direkte Demokratie schon jetzt mit einer 

INFORMATIONSVERANSTALTUNG IN MERAN
Elisabeth-Heim des KVW - Otto Huber-Straße 64
am Samstag, 20. September - Beginn um 16.00 h

- Vorstellung der Initiative für die Verbesserung des Landesgesetzes zur Direkten Demokratie (Koordinator Stephan Lausch)
- Diskussion
- Festlegung der Organisation der Kampagne und der nächsten Initiativen (Suche von Kontaktpersonen in den verschiedenen Ortschaften des Burggrafenamtes usw.)

Bringt Interessierte und FreundInnen mit!

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È iniziata la campagna elettorale - per la democrazia INDiretta. La Democrazia diretta dovrà attendere un po', ma probabilmente in primavera del 2009 si svolgerà un referendum sulla legge provinciale in materia.
Una democrazia che viene "esaminata" solo ogni tot anni (appunto con le elezioni) non è completa.
Per questo motivo l'Iniziativa per la Democrazia Diretta inizia già ora con una 

RIUNIONE INFORMATIVA A MERANO
Elisabeth-Heim del KVW - via Otto Huber 64
Sabato, 20 settembre - inizio alle ore 16.00

- presentazione dell'iniziativa per il miglioramento della Legge prov.le sulla Democrazia Diretta (coordinatore Stephan Lausch)
- Dibattito
- Definizione dell'organizzazione della campagna e delle prossime iniziative (si cercano contatti con persone interessate nel Burgraviato ecc.)

Invitate persone interessate ed amici/amiche!

Solidarische Grüße - amichevoli saluti


Konrad Walter
Koordinationskomitee DirDem Burggrafenamt
Comitato di coordinamento DemDir Burgraviato


Wahlkabine.it online!

Wo stehst du? Mit einem Fragenkatalog von 26 Fragen lässt sich leicht herausfinden, welcher Partei/Bewegung du am Nächsten stehst - und welche deinen Ansichten am wenigsten entspricht.
"Am 26. Oktober 2008 finden in Südtirol Landtagswahlen statt. Viele Menschen haben zu verschiedenen politischen Themen eine klare Meinung, wissen aber oft nicht, wie die Parteien dazu stehen und in welchem Ausmaß es mit der eigenen Haltung Übereinstimmungen gibt. 
Die Internet-Wahlkabine stellt daher eine Auswahl von Fragen zu aktuellen Themen der Politik in Südtirol. Je nach Beantwortung werden die Ergebnisse den Parteien zugeordnet. Es wird damit ersichtlich, bei welcher Partei themenbezogen die politische Übereinstimmung am größten ist.", heißt es auf der Homepage.

Link: 

lunedì 15 settembre 2008

Giovane di colore ucciso a sprangate

MILANO - Ucciso a sprangate. Forse solo per una scatola di biscotti. Sono stati fermati dalla polizia i due uomini, padre e figlio, proprietari del bar dove è avvenuta la tragedia che ha portato alla morte di un giovane italiano, Abdul William Guibre, 19 anni, originario del Burkina Faso e residente a Cernusco sul Naviglio, aggredito stamani con una spranga in via Zuretti, a Milano perché accusato di aver rubato dei dolci.
L'aggressione, accompagnata da insulti razzisti, è avvenuta questa mattina verso le 6 mentre Abdul si trovava con due amici. Il giovane è stato subito ricoverato all'ospedale Fatebenefratelli dove è morto qualche ora dopo. Nel pomeriggio i due, padre e figlio, sono stati individuati e fermati con l'accusa di omicidio volontario. [...]

INFOMIG gestartet!

INFOMIG - Migration und Südtirol, so nennt sich das neue Infoportal der Antifa Meran. 
Damit soll mit gängigen Vorurteilen aufgeräumt und die Basis für eine sachliche Diskussion über die neue Herausforderung der Immigration geschaffen werden. Bis dato sind Artikel über die Immigration in Südtirol, das Phänomen der Migration allgemein und die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland online. Das Angebot an Fakten und Daten soll aber ausgeweitet werden - dazu ist jede Mithilfe erwünscht.

sabato 13 settembre 2008

La fiamma del fascismo...

Die Unitalia - Movimento Iniziativa Sociale (zu deutsch: Ein Italien - Bewegung Soziale Iniziative) ist eine rechtsexreme nationalistische Partei Italiens mit dem Ursprung in der Provinz Bozen. Sie ging 1996 aus einer Abspaltung auf lokaler Ebene von der rechtskonservativen Alleanza Nazionale (AN) hervor. Dabei hatt
e sich unter der Führung von Donato Seppi eine Gruppe von Gemeinderäten aus Bozen aus Protest gegen die so genannte Svolta di Fiuggi (die Neuausrichtung des postfaschistischen Movimento Sociale Italiano hin zur gemäßigteren AN) zu einer Splitterpartei zusammengeschlossen. Unitalia tritt seit ihrer Gründung für einen Schutz des „Italienertums“ in der Provinz sowie für die Einheit Italiens ein und ist damit strikt gegen jedes Autonomiebestreben Südtirols eingestellt. 
In ihrem Einfluss ist die Partei jedoch auf die Region Südtirol beschränkt. Im Landtag ist sie mit Donato Seppi vertreten. Bei den Parlamentswahlen in Italien 2008 trat die Partei zusammen mit der im Juli 2007 gegründeten Partei La Destra auf einer Liste an. Unitalia kandidiert als ebenfalls für die Landtagswahlen 2008.

Mussolinis Schatten

Italiens Verteidigungsminister La Russa äußert Verständnis für den Faschismus unter Diktator Mussolini. Kritiker bezweifeln, dass Italiens Rechte wirklich geläutert ist.
Eigentlich sollte Verteidigungsminister Ignazio La Russa bei einer Feierstunde an diesem Montag in Rom des Waffenstillstands zwischen Italien und den Alliierten am 8. September 1943 gedenken. Dabei würde er gewiss, so die allgemeine Erwartung, auch lobende Sätze über den antifaschistischen Widerstand sprechen.
Doch dann fand der Minister auch freundliche Worte für faschistische Kämpfer: Diese Männer des Diktators Benito Mussolini, die die alliierten Landungstruppen südlich von Rom bekämpften, hätten an die Verteidigung ihrer Heimat geglaubt und verdienten Respekt. [...]

venerdì 12 settembre 2008

Antifa Meran|o bei Emergency-Festival

Die Antifa Meran|o war heuer beim viertägigen Emergency-Music-Aid-Festival in Meran mit ihrem Infostand dabei.
Abgesehen von einem verregneten Tag war das Fest ein voller Erfolg und mit Sicherheit ein Highlight der Meraner Open-Air-Veranstaltungen. Erfreulich auch das rege Interesse der BesucherInnen für die Arbeit und die Materialien der Antifa Meran. Ein herzliches Dankeschön an alle, welche dies mit einer Spende zu würdigen wussten.
Wir hoffen, auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

martedì 9 settembre 2008

NPD startet Kampagne für Südtiroler Neonazis

Es klingt fast unglaublich: Die Jugendbewegung JN der rechtsextremen NPD startet eine Kampagne für die 16 Südtiroler Neonazis, die im Frühjahr dieses Jahres verhaftet wurden.

Verharmlosung und Lügen
Die "Jungen Nationaldemokraten (JN)" aus Bayern haben eigens einen Südtirol-Link auf der Startseite der Homepage angelegt. Sie verkünden dann auch großspurig, eine Kampagne für die inhaftierten Nazis starten zu wollen: "Im April 2008 kam es im italienisch besetzten Südtirol zu über 100 Hausdurchsuchungen bei jungen deutschen Patrioten. Der Vorwurf: ein klares Bekenntnis zu ihrer deutschen Heimat und eine damit verbundene Ablehnung der immer noch existenten Besatzung in Südtirol durch die italienische Staatsmacht.", heißt es dort.
Eine solche Verdrehung der Fakten muss schon als Lüge bezeichnet werden: Weder handelt es sich bei den verhafteten Jugenlichen um harmlose Patrioten, noch ist es ihre "Heimatliebe", welche sie in die U-Haft gebracht hat, sondern gewalttätige Übergriffe in 20 Fällen sowie rassistische und nationalistische Hetzte.

Nazis, die den Verrat anprangern...
Gleichzeitig präsentiert der bayrische JN-Zweig ein Südtirol-Logo mit dem Slogan "Südtirol bleibt deutsch". In ihrem Flugblatt wagt er einen Streifzug durch die Geschichte des Landes, der einseitiger nicht sein könnte - und widersprüchlicher.
Denn die JN stellt die Italiener kollektiv als Unterdrücker und Besatzer an den Pranger und skandiert Parolen wie "Verzicht ist Verrat". Die Tatsache, dass die Repression aber von der faschistischen Regierung und dem treusten Hitler-Verbündeten Mussolini ausging, unterschlagen sie aber. Und das Thema Hitler-Mussolini-Abkommen (als Ursache für die Option) und den Verzicht Hitlers auf den "deutschen Süden" werden ebenfalls nicht angsprochen.
Allzu bekannte Parolen und Forderungen
Stutzig machen muss jedem Leser, jeder Leserin aber die Ähnlichkeit der Sprache, der Argumente und der Forderungen, welche die JN-ler verwenden, mit ebensolchen deutssprachiger Oppositionsparteien. Besonders der Text "Patriotenverfolgung in Südtirol" gleicht in seiner Thematik und Sprache den Äußerungen Südtiroler Mitte-Rechts-Exponenten nur zu gut. Und auch die Forderungen wie "die freie Selbstbestimmung der Deutschen in Südtirol und ein Ende der italienischen Besatzung" und "die Aufhebung der Unrechtsurteile gegen die Südtiroler Freiheitskämpfer und die damit verbundenen Einreiseverbote!" sowie der Slogan "Südtirol ist nicht Italien" dürften nur allzu bekannt sein.

Die "Neue Südtiroler Tageszeitung" im Visier
"Die Redakteure der deutschsprachigen Besatzungspresse „Neue Südtiroler Tageszeitung“ erledigen die öffentliche Diskreditierung der deutschen Jugendlichen in Südtirol. Mit vollem Namen, Alter und Wohnort werden sie in der italienischen Lizenzjournaille als „Neo-Nazis“ diffamiert. Ein Schild mit der Aufschrift „Ein Tirol“, das den Eingang einer Berghütte ziert, reicht den italienhörigen Federknechten dafür vollkommen aus.", schreibt die JN aus Deutschland, die über gute Informanten zu verfügen scheint.

Beunruhigende Aktivitäten
Es beweist, wie gut die Kontakte der verhafteten Südtiroler Neonazis mit den deutschen Rechtsextremen waren, wenn sie einen solchen medialen Aufwand betreiben (die JN kündigt Flyer, Plakate, Aufkleber und "T-Hemden" an). Gleichzeitig untermauert die JN und deren Mutterpartei, die NPD, ihren Anspruch auf den "deutschen Süden" und versucht, mit dieser Kampagne ihr Einflussgebiet auch auf Südtirol auszuweiten. Daher heißt es für die Zukunft umso mehr, wachsam zu bleiben.

Die Seite der JN Bayern/Franken...
...und der Bereich zu Südtirol


"Dolomiten": Zensur statt Aufarbeitung

In Südtirol wird lieber vertuscht als offen geredet, wenn es um die Zeit des Naziregimes und die Aktivitäten der Landsleute in und unter diesem geht. 
Nach dem 2. Weltkrieg hat man gegen die faschistoide italienische Regierung zusammengehalten und geschwiegen - und heute, über 60 Jahre später, schweigt man auch lieber, als Unangenehmes auszusprechen. Der Schein muss um jeden Preis gewahrt werden, auch um den der Wahrheit.
Dass auch viele Südtiroler aktive Nationalsozialisten waren, das will man nicht hören. Geschichtsaufarbeitung, die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Historie - kein Bedarf. Und wenn es jemand trotzdem tut, dann wird er totgeschwiegen. Wie beispielsweise Markus Lobis.
Karl Nicolussi-Leck war Panzerkommandant und Obersturmführer der SS, seine Einheit, das Panzerbataillon Wiking, war in Kriegsverbrechen verwickelt und nach dem Krieg half er, Nazis durch Südtirol zu schleusen. Vor einigen Tagen verstarb Nikolussi-Leck, und niemand wagte es, diese "Detaills" aus seinem Leben anzusprechen.
Nun hat Markus Lobis einen Leserbrief geschrieben, der von der Leserbrief-Redaktion der Dolomiten abgelehnt wurde, mit der Begründung, "dass der Verstorbene mehr Pietät verdient". Unter dem Deckmantel der Rücksicht werden so Naziverbrechen totgeschwiegen.
Die Antifa fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte und gibt antifaschistischen Stimmen Raum.

Hier der zensierte Leserbrief von M. Lobis:

Ein typischer Südtiroler?
Mit Karl Nicolussi-Leck ist ein großer Südtiroler verstorben. War Nicolussi-Leck gar ein typischer Südtiroler, denen man ja nachsagt, aus jeder Situation jeweils das Beste zu machen?
VKS-Chef und glühender Nazi seit der Anfangszeit der „Bewegung“ ging Nicolussi-Leck 1940 zur SS, wurde zum ritterkreuztragenden Panzerkommandanten und Hauptsturmführer der SS-Division Wiking im 2. Weltkrieg und nach dem Krieg dann Nazi-Schleuser  im Reisebüro zum Hakenkreuz.
Dann – eher untypisch für Südtiroler – ein paar Jahre in Südamerika. Dort erfolgt Nicolussis märchenhafter wirtschaftlicher Aufstieg, dessen Grundlagen nie hartnäckig hinterfragt werden. Dann die Rückkehr in den warmen Schoß der Heimat. Fortan segensreiches Wirken in Bildung, Kultur, Wirtschaft und Politik. Als ob vorher einfach nichts gewesen wäre.  Ein schönes Leben in einem schönen Land. Dem Land der Opfer. 
Lei net rogeln!

Der ganze Emailwechsel mit der Leserbrief-Redaktion:

(alle Infos von markus-lobis.blog.de)

lunedì 8 settembre 2008

Südtiroler Freiheit auf alldeutschezeitung.com

Alldeutsche Zeitung - Nationale Zeitung für Deutschland, so nennt sich eine Online-Zeitung, die - interessanterweise - zwei Artikel über die Bewegung "Südtiroler Freiheit" publiziert hat.
Der Chefredakteur der Zeitung ist Karl "Thierry" Goschescheck, eine einschlägig bekannte Persönlichkeit in der rechten Szene Österreichs, unter anderem Gründer des “Nationalforums Elsaß-Lothringen” als auch einer der Köpfe der “verdeutschten” Wikipedia-Version Encyclopedia Germanica, und nicht zuletzt Gründungsmitglied der rechtsextremen "Nationalen Volkspartei Österreichs (NVP)".
Veröffentlicht wurde ein Artikel über die Gründungsfeier und später einer über die Plakataktion "Süd-Tirol ist nicht Italien" - etwas verwundern mag schon, von welcher Seite die Südtiroler Freiheit medial unterstützt wird.

domenica 7 settembre 2008

Hat die FN kapituliert?

Es ist still geworden rund um die Meraner Tentakel der schwarzen Forza-Nuova-Krake, um jene Faschisten, welche auszogen, das Land an der Etsch und die Köpfe dessen Bewohner zu erobern.
Lang ist's her, dass die FNler von sich reden gemacht hätten. Ein Besuch auf der Homepage der Meraner Sektion offenbart, dass der letzte Eintrag mit April 2008 datiert ist. Seit vier Monaten herrscht Funkstille und auch das Forum nimmt wüstengleiche Züge an.
Natürlich drängt sich die Frage auf, ob das die Vorboten einer nicht mehr fernen Kapitulation oder schon die Folgen dieser sind. Uns und allen Südtirolern/sudtirolesi kann beides nur recht sein. Die Welt wäre ein Stück schöner geworden.

venerdì 5 settembre 2008

12-09-2008: Ricordo ai 23 patrioti uccisi

12 settembre 1944: eccidio nazifascista di 23 patrioti  alla Caserma Mignone 
Dobbiamo ricordare dove sono le radici della nostra libertà e democrazia 

Dopo l’8 settembre 1943, questi 23 patrioti furono  volontari, ciascuno per una  ”missione” nell’Italia ancora invasa dai nazisti, inviati dal nostro nuovo esercito e dai  nostri alleati nella guerra di liberazione. Lo fecero per l’Italia, per il loro Paese, per conquistare la pace e la libertà all’Europa. 
Furono catturati dai fascisti e consegnati ai nazisti che, dopo averli  prelevati dal campo di concentramento di Bolzano dove li avevano rinchiusi,  li trucidarono nelle scuderie della Caserma Mignone di Oltrisarco. 
“Sono morti senza retorica, senza grandi frasi, con semplicità, come se si trattasse di un lavoro quotidiano da compiere; il grande lavoro che occorreva per restituire all’Italia libertà e dignità. Di questo lavoro si sono riservati la parte più dura e difficile, quella di morire , di testimoniare con la Resistenza e la morte la loro fede nella giustizia “   
A noi tutti rimane il compito più facile, quello di ricordare, di proteggere la Memoria e di difendere quel tesoro etico, che ci hanno voluto consegnare, i valori della nostra  democrazia fissati nella  Costituzione. 

Per questo:   Venerdì  12 settembre 2008 ore 10 30’ in via del Parco a Oltrisarco  – ex Caserma Mignone – Ricorderemo il 64° anniversario del loro sacrifico.   

L’A.N.P.I. aderisce all’invito del Comune di Bolzano, presente con il Sindaco e  con il Gonfalone della Città e invita a sua volta tutti ad essere presenti ed accompagnare la deposizione delle corone in  onore dei 23  puri eroi della Resistenza La città di Bolzano aspetta di avere un cippo e un luogo, qualcosa di evidente e duraturo,  dedicato a questi 23 martiri della democrazia conquistata, per questo,  assieme al ricordo  noi  intendiamo  esprimere  il nostro impegno.

ASSOCIAZIONE NAZIONALE PARTIGIANI D’ITALIA 
COMITATO PROVINCIALE DI BOLZANO