venerdì 25 dicembre 2015

Wenter ist Geschichte!



Im Dezember vergangenen Jahres hatte die Antifa Meran eine Kampagne zur Umbenennung der Meraner "Wenter"-Mittelschule gestartet, da uns Josef Wenter mit seinen Nazi-Verstrickungen als Namenspatron einer Schule untragbar schien. Der BGR-Fanclub und BBD unterstützten die Aktion, ein breites Medienecho war die Folge. Daraufhin kündigte die Direktorin Brigitte Öttl an, die Forderung der Umbenennung umzusetzen.
Wie Salto.bz jetzt, ein Jahr nach der Kampagne, berichtet, hat sich der Schulrat nun definitiv für die Umbenennung ausgesprochen: Man möchte in Zukunft den Namen des österreichischen Theaterleiters und Schriftstellers Karl Wolf (1848-1912), langjähriger Leiter der Meraner Volksschauspiele, tragen. Nach ihm ist auch die Straße benannt, an der das Schulzentrum liegt.

"Wir haben diese Entscheidung getroffen, weil wir der Meinung sind, dass Wenter kein Namen ist, der für jenes Demokratiemodell steht, das wir unseren Schülern vermitteln wollen", erklärt Öttl laut Salto.bz.

Die Antifa Meran begrüßt die Umsetzung der angekündigten Umbenennung außerordentlich. Die Wahl von Karl Wolf ist sicher eine eine einfache, saubere Lösung. Leider wurde die Chance nicht genutzt, durch eine zeitgemäße Persönlichkeit ein starkes Zeichen für Engagement und mutige Kritik zu setzen. Dennoch sind wir zufrieden mit der Tilgung des Namens des NS-Kollaborateurs Wenter von einer öffentlichen Institution in Südtirol und möchten den beteiligten Schul- und ElternvertreterInnen ein Lob für die konsequente Umsetzung dieses lange überfälligen Schrittes aussprechen.

mercoledì 23 dicembre 2015

Demonstration - Solidarietà senza confini


Nella serata di sabato 19 dicembre, una quarantina di persone tra attivisti e cittadini hanno partecipato all'iniziativa "Solidarietà senza confini - Solidarität ohne Grenzen" organizzata da Antifa Meran e Meran Resiste. Un segnale importante per sbugiardare l'idea dello scontro di civiltà tra Occidente e mondo islamico e per mostrare la propria vicinanza alle vittime del terrorismo e della guerra. Contro ogni forma di fascismo occidentale e islamico.

Am Samstag Abend des 19. Dezembers haben sich in Meran an die 40 AktivistInnen und BürgerInnen versammelt um ihre Solidarität mit den Opfern des Terrorismus zu bekunden. Die Initiative wurde von der Antifa Meran und der Gruppe Meran Resiste organisiert. Ein wichtiges Zeichen für den Frieden, gegen die Aufhetzung des Westens gegen den islamischen Teil der Welt und im Gedenken an die Opfer des Terrorismus und des Krieges. Gegen jede Form von Faschismus - ob islamisch oder westlich!

Zum Gedenken an alle Opfer von ISIS und benachbarten Gruppierungen, seien es französische, lybische oder nigerianische Bürger. Es gibt keine Toten der 1. Oder 2. Klasse, es existieren keine Opfer die schlimmer sind als andere. 
 
Zum Gedenken wie militärisch-imperialistischen Interventionen, getarnt als internationale Polizeieinsätze oder Friedensmissionen, die Umstände schufen, damit ISIS entstehen konnte. Unter denselben Umständen riskieren die zurzeit geführten Bombardierungen, neuen Nährboden für einen Aufschwung des „Kalifats“ zu schaffen.
 
Zum Gedenken, dass ein Krieg des Islams gegen die westliche Welt eine verwerfliche Idee ist. Es herrscht ein interner Machtkampf um die geopolitische Hegemonie des Islams, welcher sich zurzeit hauptsächlich in Syrien und dem Irak abspielt und indem ISIS eine wichtige Rolle spielt um das System zu destabilisieren. Nicht ohne Grund erhält er finanzielle Unterstützung von viel größeren und mächtigeren Staaten wie der Türkei und Saudi Arabien.
 
Zum Gedenken, dass das momentane Klima in der Gesellschaft, nämlich die Panik, von einer medialen und politischen Ebene ausgeht. Es wird die Panik der Menschen ausgenützt um an ihre tiefsten Instinkte zu appellieren. Dies kann zielführend für Wahlergebnisse sein, jedoch führt es auf lange Sicht zu zivilem Chaos, wie es zurzeit riskiert wird.
 
Zum Gedenken, dass die Einschränkung der persönlichen Freiheit anzuzeigen ist, welche bereits ausgerufen wurde und es, in manchen Fällen, unter dem Slogan „Kampf gegen den Terrorismus“ zu übereilten Handlungen kommt, wie es in Frankreich bereits passierte, wo 20 Aktivisten der Cop 21 inhaftiert wurden. Ihnen gilt ebenfalls unsere Solidarität.




Per ricordare tutte le vittime dell'ISIS e dei gruppi affiliati, siano esse francesi, libanesi o nigeriane. Non esistono morti di serie A e di serie B. Non esistono stragi più gravi di altre.

Per ricordare come gli interventi militari imperialisti, mascherati da operazioni di polizia internazionale o missioni di pace, in Libia e in Iraq abbiano creato le condizioni necessarie alla nascita e allo sviluppo dell'ISIS. Allo stesso modo l'attuale campagna di bombardamenti rischia soltanto di ampliare la base di sostegno del "Califfato".
 

Per rifiutare l'idea dello scontro di civiltà. Non esiste alcuna guerra dell'Islam contro l'Occidente. Vi è semmai una guerra interna al mondo islamico per l'egemonia geopolitica del Medio Oriente che al momento è combattuta prevalentemente in Siria ed in Iraq e in cui l'ISIS rappresenta un attore importantissimo grazie alla sua funzione destabilizzatrice. Non a caso riceve appoggio e finanziamenti da altri attori, molto più grandi, come Turchia e Arabia Saudita.

Per rigettare il clima di panico e diffidenza creato ad arte da buona parte del mondo dell'informazione e di quello politico. Parlare alla pancia della gente, pungolare i bassi istinti, può essere comodo ai fini elettorali, ma sul lungo periodo può portare ad una polarizzazione della società, con il rischio di sfociare in uno scontro di civiltà. Vero questa volta.
 

Per denunciare le limitazioni alle libertà personali che sono state annunciate e, in alcuni casi, già messe in atto in nome della "lotta al terrorismo", come è accaduto recentemente in Francia con l'arresto di oltre venti attivisti ambientalisti in occasione della Cop 21, ai quali va la nostra solidarietà. 

martedì 15 dicembre 2015

SOLIDARITÄT OHNE GRENZEN - SOLIDARIETÀ SENZA CONFINI

Demonstration / Manifestazione
 

Zum Gedenken an alle Opfer von ISIS und benachbarten Gruppierungen, seien es französische, lybische oder nigerianische Bürger. Es gibt keine Toten der 1. Oder 2. Klasse, es existieren keine Opfer die schlimmer sind als andere. 
 

Zum Gedenken wie militärisch-imperialistischen Interventionen, getarnt als internationale Polizeieinsätze oder Friedensmissionen, die Umstände schufen, damit ISIS entstehen konnte. Unter denselben Umständen riskieren die zurzeit geführten Bombardierungen, neuen Nährboden für einen Aufschwung des „Kalifats“ zu schaffen.
 

Zum Gedenken, dass ein Krieg des Islams gegen die westliche Welt eine verwerfliche Idee ist. Es herrscht ein interner Machtkampf um die geopolitische Hegemonie des Islams, welcher sich zurzeit hauptsächlich in Syrien und dem Irak abspielt und indem ISIS eine wichtige Rolle spielt um das System zu destabilisieren. Nicht ohne Grund erhält er finanzielle Unterstützung von viel größeren und mächtigeren Staaten wie der Türkei und Saudi Arabien.
 

Zum Gedenken, dass das momentane Klima in der Gesellschaft, nämlich die Panik, von einer medialen und politischen Ebene ausgeht. Es wird die Panik der Menschen ausgenützt um an ihre tiefsten Instinkte zu appellieren. Dies kann zielführend für Wahlergebnisse sein, jedoch führt es auf lange Sicht zu zivilem Chaos, wie es zurzeit riskiert wird.
 

Zum Gedenken, dass die Einschränkung der persönlichen Freiheit anzuzeigen ist, welche bereits ausgerufen wurde und es, in manchen Fällen, unter dem Slogan „Kampf gegen den Terrorismus“ zu übereilten Handlungen kommt, wie es in Frankreich bereits passierte, wo 20 Aktivisten der Cop 21 inhaftiert wurden. Ihnen gilt ebenfalls unsere Solidarität.



Wo? Kornplatz, Meran

Wann? Samstag 19. Dezember um 20:00 Uhr

Was? Demonstration in Form eines Lichter- und Kerzenumzuges
 



IT
Per ricordare tutte le vittime dell'ISIS e dei gruppi affiliati, siano esse francesi, libanesi o nigeriane. Non esistono morti di serie A e di serie B. Non esistono stragi più gravi di altre.

Per ricordare come gli interventi militari imperialisti, mascherati da operazioni di polizia internazionale o missioni di pace, in Libia e in Iraq abbiano creato le condizioni necessarie alla nascita e allo sviluppo dell'ISIS. Allo stesso modo l'attuale campagna di bombardamenti rischia soltanto di ampliare la base di sostegno del "Califfato".
 

Per rifiutare l'idea dello scontro di civiltà. Non esiste alcuna guerra dell'Islam contro l'Occidente. Vi è semmai una guerra interna al mondo islamico per l'egemonia geopolitica del Medio Oriente che al momento è combattuta prevalentemente in Siria ed in Iraq e in cui l'ISIS rappresenta un attore importantissimo grazie alla sua funzione destabilizzatrice. Non a caso riceve appoggio e finanziamenti da altri attori, molto più grandi, come Turchia e Arabia Saudita.

Per rigettare il clima di panico e diffidenza creato ad arte da buona parte del mondo dell'informazione e di quello politico. Parlare alla pancia della gente, pungolare i bassi istinti, può essere comodo ai fini elettorali, ma sul lungo periodo può portare ad una polarizzazione della società, con il rischio di sfociare in uno scontro di civiltà. Vero questa volta.
 

Per denunciare le limitazioni alle libertà personali che sono state annunciate e, in alcuni casi, già messe in atto in nome della "lotta al terrorismo", come è accaduto recentemente in Francia con l'arresto di oltre venti attivisti ambientalisti in occasione della Cop 21, ai quali va la nostra solidarietà.

Dove? Merano, piazza del grano

Quando? Sabato 19 dicembre, alle ore 20.00

Cosa? Corteo con candele

venerdì 6 novembre 2015

Solidali con i lavoratori

Giovedì sera alcuni attivisti si sono ritrovati davanti allo stabilimento della Solland Silicon di Sinigo per esprimere la propria solidarietà ai lavoratori della fabbrica
 

Dopo mesi di promesse non mantenute da parte della dirigenza e di stipendi non pagati, i lavoratori della Solland Silicon, ex reparto policristallo della MEMC di Sinigo, rimangono senza risposte e certezze riguardo il loro futuro. Da un lato sono in balia di un imprenditore senza scrupoli, pronto a giocare con la vita dei propri dipendenti, mentre dall'altro si trovano davanti al muro di istituzioni sorde a livello locale e impegnate, su scala nazionale e internazionale, a rendere sempre più precario e ricattabile il lavoro. Tutto questo è inaccettabile! Con questo breve comunicato vogliamo esprimere la nostra piena solidarietà ai lavoratori della Solland Silicon di Sinigo, una solidarietà che non vogliamo limitare alle sole parole, ma che vogliamo trasformare in solidarietà attiva. Ci mettiamo quindi a disposizione dei lavoratori per eventuali iniziative in comune, siano esse di sensibilizzazione e informazione o di lotta e rivendicazione.

mercoledì 4 novembre 2015

Microfono aperto - Sabato 7 Novembre

I Piani di Bolzano sono un quartiere che versa in stato d’abbandono da decenni. Nonostante la posizione piuttosto centrale in cui si trova, è un quartiere che si caratterizza come “periferia povera del centro”, dove gli affitti e i prezzi delle case sono più accessibili a proletari
vecchi e nuovi. In questo contesto si inserisce prepotentemente il piano di g

entrificazione che trova nel progetto Benko l’esempio più lampante.

La centralissima area commerciale , infatti, non farebbe altro che allontanare nuovamente la vita cittadina dai quartieri in nome del profitto.
È in quest’ottica di ghettizzazione che nel 2011 viene aperto proprio qui il centro d’accoglienza per migranti Ex Gorio, oggi gestito da Volontarius, il quale verte in pessime condizioni.
Le persone che vi risiedono sono in attesa di documenti, una procedura che può durare anche degli anni, durante i quali non è legalmente possibile né lavorare, né prendere residenza altrove.
 

La presenza del centro e di chi lo abita è stata recentemente additata come la causa del degrado del quartiere dai fascisti di Casa Pound, che con beceri slogan populisti, identificano
nella presenza degli stranieri la causa del deterioramento dell’area dei Piani e la minaccia per la sicurezza dei residenti.
Il quartiere invece si trova in uno stato d’abbandono totale a causa del completo disinteresse da parte della città e delle istituzioni fin da prima che fosse aperto il centro d’accoglienza.
 

Sono però gli stessi esponenti di Casa Pound, che votando a favore del progetto Benko, favoriscono l’arricchimento del centro città a discapito delle periferie, che in modo ipocrita
rivendicano e difendono.


SABATO 7 NOVEMBRE *** PARCO PREMSTALLER
H 14.00 ** MICROFONO APERTO ** SHOWCASE HIP-HOP

venerdì 9 ottobre 2015

Profughi e Piani di Bolzano. Chi ha paura dell'uomo nero?

Nelle ultime settimane il quartiere Piani è tornato al centro dell'attenzione mediatica, e non certo per le belle attività che vi si svolgono o per la vita gioiosa che che ivi si può trascorrere.
Nonostante la posizione piuttosto centrale in cui si trova (a pochi passi dal centro), è un quartiere che si caratterizza come “periferia povera del centro”, dove gli affitti e i prezzi delle case sono più accessibili a proletari vecchi e nuovi e in cui da anni cova un certo disagio, dovuto a svariate cause.
 

Andiamo per ordine. E' la zona dove storicamente in città lavorano le prostitute di strada, una presenza che ha sempre suscitato la rabbia di una parte del quartiere, che a fasi alterne negli ultimi anni ha sempre richiesto una maggiore repressione da parte della polizia...

Articolo in PDF



lunedì 24 agosto 2015

Commento - Salvini a Bolzano: denunce

Il 5 maggio scorso in piazza Matteotti, durante un comizio razzista del leader della Lega Nord Matteo Salvini, un gruppo di persone si è radunato spontaneamente e in modo autonomo per contestare e non lasciare passare in silenzio le menzogne e le falsità che tale personaggio asserisce. Si è trattato di una contestazione tranquilla: slogan ironici cartelli e battute. 

È ormai tristemente noto ai più quanto il razzismo di Salvini raggiunga la popolazione, grazie anche alla visibilità datagli dai media. Meno in evidenza viene messo il comportamento delle questure in merito a tale fenomeno: Bolzano ne è un caso esemplare. Il 5 agosto la questura di Bolzano notifica a 18 tra i constestatori l'avviso di conclusione delle indagini preliminari, in cui viene addotta l'accusa di violazione dell'articolo 18 del r.d. 1931, ovvero “manifestazione non autorizzata”. In piazza, quel 5 maggio, la tensione è iniziata quando un gruppo di fascisti, alleati politicamente con la Lega Nord attraverso il movimento ”Sovranità”, ha tentato di aggredire gli antirazzisti. 

Come documentato nei numerosi video della giornata, si può individuare tra gli aggressori il consigliere Andrea Bonazza ed altri eletti nei consigli di quartiere. Oltre a loro erano presenti anche alcuni militanti di Casapound, coinvolti nel pestaggio avvenuto poche settimane prima ai danni di un giovane attivista, conclusosi con un risarcimento di mille euro. Anche questa volta , per assurdo, è sempre il giovane a finire con foto, nome e cognome sui giornali. Nemmeno le iniziali per gli squadristi identificati dalla questura come responsabili dell'agguato. Rileggendo i fatti accaduti in piazza Matteotti, non si può fare a meno di notare come questi provvedimenti giudiziari siano un mero e vano tentativo di intimidire e reprimere oggi e in futuro ogni dissenso. Questo è il messaggio che la Procura e la questura ci trasmettono. Contestare Salvini e i suoi servi squadristi riamane il minimo che si possa fare per evitare di sprofondare nella rassegnazione e per tentare di costruire una società in cui la solidarietà e la condivisione spazzino via solitudine e isolamento.
 

IN DETERMINATI MOMENTI STORICI NON C'È SPAZIO PER L'AMBIGUITÀ, BISOGNA FARE UNA SCELTA DI CAMPO E DECIDERE DA QUALE PARTE STARE, NOI ABBIAMO FATTO LA NOSTRA SCELTA E LA SAPREMO DIFENDERE.
PIENA SOLIDARIETÀ AI DENUNCIATI
ASSEMBLEA ANTIFASCISTA BOLZANO.

lunedì 3 agosto 2015

Kommentar: Den Rechten zuarbeiten

Historische Gewinne in der Steiermark, Regierungsbeteiligung im Burgenland, mit Pegida und der AfD (Alternative für Deutschland) auf Höhenflug in Deutschland, in Südtirol noch etwas verhalten nach dem Köpferollen des Rentenskandals. Doch die Position der Rechten bleibt in Südtirol derzeit keineswegs unbesetzt: Auf der einen Seite ist da die Süd-Tiroler Freiheit, die nicht davor zurückschreckt mit Straches rechten Recken zusammenzuarbeiten und immer wieder mit Aussagen aufhorchen lässt, die unter anderem deutschnationalen Burschenschaften nördlich des Brenners zupass kommen - nicht umsonst hängt wohl im Keller der schlagenden Burschenschaft Teutonia in Wien das Banner der Süd-Tiroler Freiheit „Süd-Tirol ist nicht Italien“. 

Diskursverschiebungen in Südtirol 

Foto: G. Kraftschik / CC-BY
Auf der anderen Seite - und die ist wesentlich relevanter aber gleichzeitig auch subtiler - ist der rechte Mainstream auf dem besten Weg, eine breite Diskursverschiebung anzustoßen, wenn er das nicht schon längst hat: Ursprünglich rechte Forderungen finden längst Eingang in die Rhetorik von selbsternannten Zentrumsparteien. Abgesehen von Asylrechtsverschärfungen in Deutschland und Österreich: Diese Diskursverschiebung lässt sich auch in Südtirol beobachten. Wenn der Landesrat für Integration, Philipp Achammer (dem nun wirklich niemand rechte Gesinnung unterstellt!), beispielsweise „Integration durch Leistung“ fordert, dann ist das schlichtweg eine höfliche Umschreibung der blauen Parole darüber, dass Integration ausschließlich Bringschuld der Zuwanderungsbevölkerung sei (Der Spruch stammt ursprünglich von Achammers guten Bekannten, dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz).

Ähnliches lässt sich bei einer Analyse der darunter liegenden Ebene feststellen: Die SVP stellt nach wie vor in 93 der 116 Südtiroler Gemeinden den_die Bürgermeister_in. Zu diesen 93 gehören Lana, Sterzing, Schlanders, Brixen, Bruneck und St. Lorenzen. Bis vor kurzem gab es auch in Meran noch einen SVP-Bürgermeister. Obwohl nun in all den genannten Gemeinden nie eine ernst zu nehmende Gefahr für die SVP von rechter Seite bestand, obwohl es also keine Themen- oder Wähler_innenkonkurrenz von rechts gab, entschied man(n) das Grundlegendste zu verbieten, das eine Dorf- oder Stadtgemeinschaft ausmachen sollte: Verbote des Um-Hilfe-Bittens auf offener Straße, Verbote des Bettelns wurden eingeführt. In diesen Dörfern bzw. Städten ist es nun nicht mehr erlaubt, sich als Hilfsbedürftige_r zu zeigen und andere um Hilfe zu bitten. Obwohl längst staatliche Vorgaben Tatbestände wie Belästigung u.Ä. implementiert und seitens der Polizei auch zu ahnden sind, werden hier Feindbilder von organisierten Bettelbanden projiziert. Als Beispiel für die dabei angewandte Rhetorik wird an dieser Stelle das Bettelverbot von St. Lorenzen angeführt. Es ist das neben den Verschärfungen in Bozen das neueste und wurde kürzlich von den Caritas-Direktoren Paolo Valente und Franz Kripp als „besonders menschenverachtend“ bezeichnet . 

Das Bettelverbot von St. Lorenzen 

Das Bettelverbot in St. Lorenzen - amtlich nachvollziehbar als Anordnung 28/2015 - wurde am 30. 2 Juni vom Neo-SVP-Bürgermeister Martin Außerdorfer unterzeichnet. In der vorangestellten Begründung geht er davon aus, dass es gerade in der Hochsaison (die zum Zeitpunkt des Erlasses unmittelbar bevor stand!) das Aufkommen von Bettler_innen (Verzeihung, ich meinte natürlich Bettler, Bettlerinnen gibt es nicht in dieser Verordnung) steige. Allein diese Annahme ist aber nirgendwo nachgewiesen. Zieht eins nun die letzten Presseaussendungen des Handels- und 
Dienstleisterverbands (hds) hinzu, der sowohl für Bruneck als auch für Meran strengere Bettelverbote fordert, liegt doch eigentlich nur der Schluss nahe, dass Betteln im öffentlichen Raum nicht schön ausschaut und es daher - denkt an die dicken Touri-Portemonnaies! - möglichst verdrängt, versteckt und unsichtbar gemacht werden soll. 

Weiters schreibt die Präambel der Verordnung Bettler_innen folgende Eigenschaften und Tätigkeiten zu bzw. wirft sie ihnen vor: Bettelnde Personen verhielten sich „abstoßend und unverschämt“, sie stellten „echte oder gestellte Missbildungen bzw. Verstümmelungen zur Schau“ oder setzten „ähnlich betrügerische Mittel“ ein, „um Mitleid zu erwecken“. Angeblich - ich habe allerdings niemals eine Frage dazu beantwortet - sei die Bettelei „den Bürgern und Gästen in den Dörfern unangenehm“ (Na gut, ich bin ja eine BürgerIN, vielleicht wurde ich deshalb nicht gefragt?). Zudem ergebe sich ein „realitätsfremdes Bild der sozialen Initiativen, welche die Gemeindeverwaltung gegen die Armut ergreift“. 

Sorgen macht sich Außerdorfer zudem um die Sicherheit der Dörfer, das Bild der Verwahrlosung und um die Verletzungsgefahr der Bettler_innen im Straßenverkehr. Mit Verlaub: Wenn Menschen auf die Straße gehen, um zu betteln, dann ist die Verwahrlosung längst eingetreten. Wenn Menschen auf die Straße gehen, um zu betteln, dann haben wir ein Problem - und zwar in erster Linie als Gesellschaft, die eine egalitäre, gleichberechtigte Entwicklung anstreben soll und muss. Und die Assoziation, dass Bettler_innen eine Gefahr für die Sicherheit des Dorfes darstellten, ist wohl eine der offensichtlichsten Parallelen zum traditionell blauen Pauschalurteil der „kriminellen Ausländer“. Dasselbe gilt für seine Ansicht, das Verbot sei eine Maßnahme zum „Schutz unserer Kultur“, er empfinde es als Beeinträchtigung, wenn Menschen vor und nach dem Gottesdienst bettelten, so der junge Bürgermeister.

Gesetze und ihre Signalwirkung

Um es kurz zusammenzufassen: Es versteht sich von selbst, dass sich zivilgesellschaftliche Organisationen wie die Vinzenzgemeinschaft, die Caritas, die Diözese, die Organisation für eine solidarische Welt und viele andere gegen Bettelverbote aussprechen. „Die Armut bekämpfen, nicht die Armen“, fordern sie einstimmig , immer wieder und immer wieder umsonst. 6 Symptombekämpfung, wie sie im Buche steht: Wer Arme aus dem öffentlichen Raum verdrängt, nimmt die öffentliche Hand aus der Verantwortung. Die Bürger_innen sind nicht mehr offensichtlich mit Armut konfrontiert, es geht sie nichts an - ein fatales Signal für alle Betroffenen. Auf politischer Ebene scheint klar: Von derartigen Verordnungen werden nicht die selbsternannten „gemäßigten Parteien“ profitieren, im Gegenteil: Noch aus jeder Asylrechtsverschärfung haben Rechte und Rechtsextreme einen Gewinn ziehen können. Solche Gesetze und - wie in diesem Fall - Verordnungen sind Teil der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen. Indem sie aber Feindbilder kreieren und verstärken, unterstützen sie die Rechtsverschiebung des Diskurses. Dass Linken und Pseudo-Gemäßigten oft vorgeworfen sind, gesellschaftliche Herausforderungen zu verschweigen oder herunterzuspielen, wird sich nicht durch das Übernehmen rechtspopulistischer Ansätze und Methoden ändern - im Gegenteil. Es wird sich alsbald die Frage stellen, wie rechts die Südtiroler Volkspartei wirklich ist, denn das Potential in diese Richtung ist gerade jetzt nicht zu unterschätzen. Doch Rechtspopulismus besser zu beherrschen als die rechten Parteien ist ein hohes Ziel - und ich weiß nicht, ob eine angebliche „Volkspartei“ das überhaupt erreichen will. 

Um fair zu sein: In Eppan ist ein geplantes Bettelverbot am geschlossenen Widerstand der SVP gescheitert, die Ortsgruppe bezeichnete es als „Armutszeugnis einer fortschrittlichen Gesellschaft". Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Danke dafür!  

anonym

venerdì 17 luglio 2015

Fanszene Obermais kickt mit Flüchtlingen

"Vor Kurzem hat die Fanszene Obermais zu einem Fußballspiel mit den vor zwei Wochen in Meran angekommenen Menschen aus Afrika eingeladen. Auf dem Kunstrasenplatz FCO am Viehmarkt wurde gekickt und gebolzt was das Zeug hielt. Einiges an Fußballschuhen, Shirts und kurzen Hosen konnte unseren neuen Freunden zur Verfügung gestellt werden. Wer also Fußballschuhe zu Hause hat, die nicht mehr gebraucht werden, soll sich bitte bei uns melden. Wir werden auch in Zukunft mit den jungen Herren zum Kicken gehen und ihnen die Möglichkeit geben, einen Fußballplatz zu nutzen. Wann die Spiele stattfinden, werden wir noch mitteilen, wir würden uns natürlich auch über Fanunterstützung freuen. An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich beim FC Obermais bedanken, der uns auf unkomplizierte Weise, den Platz zur Verfügung gestellt hat und mit seiner Unterstützung einen wichtigen Beitrag leistet. Die Fanszene Obermais möchte mit dieser Aktion ein Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit setzen. 

Menschen welche auf der Flucht vor Krieg, Diktatur, Verfolgung und Hunger sind, verdienen Schutz und unsere Hilfe und nicht Ablehnung und Fremdenfeindlichkeit. Es sind Menschen wie ich und du und sie haben auf ihrer beschwerlichen Reise und oft schon Jahre andauernden Flucht Dinge erlebt, die wir an dieser Stelle nicht ausführen möchten, weil es einfach unerträglich ist und es dafür eigentlich keine Worte gibt. Wir glauben aber, dass es nötig ist, den immer weiter voranschreitenden Hass in bestimmen politischen Parteien, Gruppen und Internetforen zu verurteilen und, dass mehr Menschen in unserer Gesellschaft der Entmenschlichung von Schutzsuchenden entgegentreten sollten. Auch und leider zu viele Medien in diesem Land tragen mit ihrer populistischen und tendenziösen Berichterstattung nicht dazu bei, diesen Menschen mit dem nötigen Respekt zu begegnen, den sie eigentlich verdienen. Flucht ist kein Spaß, sondern der letzte und in den allermeisten Fällen einzige Ausweg vor Krieg, Folter und Tod. Wir möchten deshalb wenigstens einen kleinen solidarischen Beitrag leisten und Menschen, welche Schutz und vielleicht ein neues Zuhause suchen, eine Möglichkeit geben sich vom relativ tristen Alltag im Heim am Bahnhof in Meran abzulenken und das Geschehene, wenigstens für kurze Zeit ein klein wenig zu lindern. Und was kann es dabei besseres geben, als dem besten aller Hobbys nachzugehen?



Am Montag 20. Juli mit Beginn um 20:30 Uhr am Kunstrasen FCO (ehemaliger Viehmarktplatz) in Meran findet das nächste Fußballspiel mit den vor Kurzem in Meran angekommenen Menschen aus Afrika statt. Wer gut erhaltene Fußballschuhe und/oder kurze Hosen zu Hause hat, kann uns diese gerne vorbeibringen. Jede/r ist herzlich eingeladen, sich die Spiele anzusehen. Wir freuen uns!

http://www.fanszene-obermais.net/2015/07/kicken-mit-fluechtlingen-es-geht-weiter/

domenica 5 luglio 2015

SE L’OCCUPAZIONE NON È UN’OCCUPAZIONE

Commento: "SE L’OCCUPAZIONE NON È UN’OCCUPAZIONE
Sui mirabili inganni di Casa Pound Bolzano
Mercoledì 1 Luglio Casa Pound Italia ha dichiarato di aver occupato l'ex scuola “St. Josef” di Aslago, a Bolzano. La notizia è rimbalzata subito sui media locali, incitata in particolar modo dall' ormai noto quotidiano on-line “Il giorno dell'Alto Adige”, che si dice indipendente ma in realtà si rivela sempre più un organo di divulgazione e diffusione di qualsiasi idiozia i soliti quattro attivisti di CPI Bolzano, fieramente capeggiati dal consigliere comunale Bonazza, mettano in prati

ca. Il fantomatico quotidiano on-line dedica addirittura una intera sezione speciale della home page all'inverosimile occupazione, con una sezione video che va da una prima (illecita? chissenefrega) incursione nell'edificio, risalente a qualche mese fa (video poi rimosso), allo pseudo sgombero avvenuto dopo circa 24 ore di pseudo occupazione.
Diciamo e ribadiamo PSEUDO rispetto allo sgombero, perchè come si legge sul Giorno non c'è stata “nessuna resistenza da parte dei ragazzi di Casa Pound, che hanno abbandonato l’area” volontariamente. Questo forse vuol dire che ogni volta che qualcuno di noi esce volontariamente dalla propria casa è perchè è sotto sgombero?
Colpisce inoltre il fatto che a sgomberare siano stati i funzionari dell’IPES (l' Istituto Per l'Edilizia Sociale dell'Alto Adige) (eh?), proprietaria dell’immobile, che si sono presentati per riprendere possesso dell’ex scuola accompagnati da una sola pattuglia della polizia. Dalle foto pubblicate (due poliziotti sorridenti e con le braccia conserte) è chiaro che il tutto è avvenuto nella più totale complicità delle forze dell'ordine, notoriamente vicine e accondiscendenti con le forze di questa annacquata estrema destra.
Il fatto più realistico, e sotto sotto più pericoloso, invece, rispetto a quanto successo nelle ultime 24 ore ad Aslago, Bolzano, è che in realtà non sia successo assolutamente NIENTE.
Non c'è stato nessuno SGOMBERO, perché non c'è stata nessuna OCCUPAZIONE.

È stata tutta una messinscena all'infimo scopo, come tutte le infamanti attività svolte da Casa Pound a Bolzano e in tutta Italia, di manipolare l'opinione pubblica facendo ad ogni modo parlare di sé e conquistare populisticamente il maggior numero di proseliti tra chi non ha una reale coscienza e conoscenza di ciò che sta succedendo né a livello locale, né tantomeno globale.
Le occupazioni non si fanno per rilasciare interviste e scattarsi selfie da condividere meccanicamente e massicciamente su facebook. Non sono in nessuna maniera valutabili in base al numero di “mi piace” o di condivisioni della notizia: sono sempre appartenute e sempre apparterranno ad un ordine qualitativo, mai quantitativo.
 

Le occupazioni, quelle serie, vere, rispondono e muovono da una reale e concreta necessità degli individui e delle comunità , qualsiasi comunità (e che ciò sia ben chiaro) a riscrivere parole come ABITARE e VIVERE. Dal desiderio di auto-organizzazione fuori dagli schemi sia psicologici (interni) che imposti dal sistema sociale, politico ed economico (esterni). Le occupazioni devono essere vitali, e infiammate. Devono infiammare il tessuto sociale e ridisegnarlo costantemente, fottersene del marketing, dei proseliti e delle richieste di amicizia su facebook.
Ma questo i fascisti del terzo millennio avanti cristo non lo possono capire.
Capiscono solo “selfie”, pollici in alto azzurrognoli, e “prima gli itagliani”.
Si riempiono bocca e comunicati di parole non loro, che non possono capire, che non gli appartengono, perchè senza storia e senza futuro.
Volevano costringerci a credere di aver occupato un edificio, a Bolzano, solo perché hanno appeso dalle finestre qualche anacronistico striscione razzista accompagnato da grottesche bandiere.
Noi non ci siamo caduti, né cadremo mai in simili provocazioni.
Noi sappiamo che la casa è di chi l' abita, non di chi vi appende striscioni.
 

P.S.
Un'ultima breve analisi per capire quanto sia infima, pericolosa, ma anche ridicola l'appropriazione e il continuo sciacallaggio da parte di questa destra senza contenuti e immaginazione, fantasia, nei confronti di idee, concetti e parole (come OCCUPAZIONE), delle lotte (CASA, LAVORO ecc) e dell'opera di alcuni pensatori, musicisti e scrittori (da Stirner a De Andrè passando per Bukowski) tutte storicamente sviluppate in ambienti di carattere antifascista. Non per ultimo dell'immaginario iconografico, delle immagini.
Nella pseudo occupazione del St. Josef di Aslago, Bolzano, avvenuta ieri, una foto ritrae uno degli “occupanti” di Casa Pound, che con guanti alla mano e sacchetti è intento a ripulire lo spazio esterno all'edificio dal “degrado”. La t-shirt che indossa mostra un uomo incappucciato con in mano una gran bella cesoia. L'immagine è stata sciacallata miseramente da un poster dell'ALF, l' Animal Liberation Front, il Fronte Liberazione Animale di stampo anarchico operativo dagli anni '70, e stampata su una maglia, ovviamente senza il logo e la frase ricca di senso, che ora indossa il ragazzo della foto, militante di un movimento di destra, e neo fascista.
Lui tutto questo, come tante altre cose, probabilmente lo ignora.
Fateglielo sapere."

domenica 7 giugno 2015

G7-Proteste - eine Bilanz | Kommentar

Die Hauptveranstaltung gegen den G7-Gipfel im Schloss Elmau, der Demonstrationszug durch Garmisch-Partenkirchen, ist gestern (Samstag, 6. Juni 2015) weitgehend reibungslos über die Bühne gegangen. Einige Anmerkungen im Schnelldurchlauf.





  1. Das Polizeiaufgebot war massiv; die Gegend um das Schloss Elmau, das zwischen Garmisch-Partenkirchen (GAP) und Mittenwald gelegen ist, war/ist im Belagerungszustand: Polizeikontrollen an allen Zufahrtsstraßen, Umleitungen, überall Versorgungs- und Kontrollposten der Polizei.
  2. Die Anreise im Zug von Innsbruck gestaltete sich weniger schwierig als gedacht: Der Zug fuhr regulär bis GAP, nach Seefeld gab es im Zug eine Passkontrolle durch die deutsche Polizei, am Bahnhof in GAP wurden wir dann komplett gefilzt. Auch mit dem Auto war die Anreise weitgehend problemlos möglich.
  3. Die TeilnehmerInnenzahlen bei der Hauptveranstaltung, der Demonstration durch GAP, waren überschaubar: Die Polizei spricht von 3600, die VeranstalterInnen von 5000, wobei in diesem Fall wohl die erste Zahl plausibler ist. Dies steht im krassen Gegensatz zu den 35-40.000 TeilnehmerInnen bei der Anti-G7-Demo am Donnerstag in München; scheinbar hatte die unsichere Lage der Übernachtungsmöglichkeit - das Camp wurde erst in letzter Minute genehmigt -, die unklaren Anreisebedingungen und die massive mediale Einschüchterung (SpiegelOnline: "Behörden fürchten Tausende gewaltbereite G7-Gegner", "Polizei rechnet auch in München mit Krawallen", "Polizei fürchtet Gewalteskalation beim G7-Gipfel") viele von einer Teilnahme absehen lassen.
  4. Dementsprechend war die Zusammensetzung der TeilnehmerInnen ziemlich homogen: Linke aus hauptsächlich subkulturellen Zusammenhängen, jung, deutsch, eher männlich. Und vorrangig aus dem Umfeld, sprich süddeutscher Raum. Es gelang offenbar nicht, Menschen außerhalb der "linken Kernbelegschaft" oder gar die lokale Bevölkerung miteinzubeziehen. Zudem waren die größeren linken Organisationen (Die Linke, Blockupy, IL, ect.) nur am Rande oder gar nicht sichtbar.
  5. Das Wetter war für die Demo in Ordnung; der Marsch vom Camp zum Bahnhof und das Warten auf den Demobeginn um 14 Uhr in der prallen Mittagssonne waren zwar unangenehm, später wurde die Hitze jedoch durch Wolken und Wind immer wieder für kurze Zeit abgeschwächt, ab 17 Uhr zogen Wolken auf, und erst bei der Rückkehr zum Ausgangspunkt um 19 Uhr am Bahnhof ergoss sich ein Platzregen auf die Teilnehmenden. Wegen Hochwassergefahr wurde das Camp evakuiert, ein Murenabgang zwischen Innsbruck und Scharnitz sorgte für ungewollt lange Rückfahrtswege.
  6. Die Demoroute war, sagen wir es mal so, eher unkonventionell (siehe oben): Sie verlief auf einer von mehreren Zufahrtsstraßen von GAP Richtung Mittenwald (und damit Schloss Elmau) und sah eine 360-Grad-Wende vor. Auf die Schleife beim Rückweg wurde aufgrund des langen Festsitzens am Wendepunkt verzichtet. Der "Antikapitalistische Block" mit Lautsprecherwagen bildete den Kopf des Zuges. Am äußersten Punkt im Osten war eine Zwischenkundgebung vorgesehen. Faktisch bedeutete dies ein unangenehm langes Festsitzen in einer hässlichen Vorortstraße von GAP, umrahmt von drei Ketten Polizeispalier, einem Lauti, der für viele außer Hörweite war und nur unzureichend Informationen weitergab.
  7. Ja, die Demo war weitgehend friedlich. Es gab am Kopf der Demo sowie auf der rechten Seite mehrfach Rangeleien mit der Polizei, die Pfefferspray einsetzte. Gröbere Verletzungen scheint es nicht gegeben zu haben. Die Aussage, dass die Eskalation von der Polizei ausging, muss relativiert werden: Wie über Lautsprecher kommuniziert wurde, gab es den Plan, die Polizeiabsperrung zu durchbrechen und auf die Kreuzung vorzudringen, um diese zu besetzen und damit einen Zufahrtsweg zu blockieren. Dieses Blockadekonzept wurde erst nach seinem offensichtlichen Scheitern dem Rest des Demozuges mitgeteilt. Seine Sinnhaftigkeit muss angesichts der Umstände stark in Zweifel gezogen werden.
  8. Inhaltlich hatte die Demo wenig zu bieten; die Demosprüche waren (im ersten Block) linke "Klassiker" und damit recht beliebig, Bezüge zu aktuellen Konflikten (Stichwort Griechenland) waren weitgehend abwesend, nur migrantische Kämpfe und Refugees wurden verbal thematisiert. Auch beim Rest des Demozuges wurden Inhalte eher rar kommuniziert, Themen waren dort die Rüstungs- sowie Politik der G7 insgesamt und ein bisschen TTIP. Am Vortag war ein Papp-Panzer symbolisch verbrannt worden - das war's aber auch.
  9. Die Bevölkerung vor Ort konnte nicht einbezogen werden - obwohl die Stimmung "gekippt" sei, wie wir aus Gesprächen mit dort Wohnhaften erfuhren. Die enormen Kosten (130-360 Millionen Euro), das massive Polizeiaufgebot und die permanenten Kontrollen sorgen in der Region für starken Unmut. "Die Polizei spricht von Präsenz zeigen. Wenn man sich das anschaut, dann muss man sagen, das ist Einschüchterung.", erklärte ein Taxler, der uns - ebenso wie die anderen Nicht-Uniformierten, mit denen wir zu tun hatten - sehr wohlwollend begegnete.
  10. Das Fazit muss aufgrund der schwachen Beteiligung, der fehlende Einbettung in lokale und aktuelle Konflikte, einem diffusen Demokonzept und wenig inhaltlicher Schwerpunkte trotz der relativ guten Stimmung und dem soliden Ablauf eher negativ ausfallen; es manifestierte sich viel, was in der Linken derzeit kritisch zu betrachten ist. Aber ja, die Gegend war schön.

martedì 19 maggio 2015

I fascisti nel consiglio comunale di Bolzano | commento

(pdf) Le elezioni comunali di Bolzano confermano la direzione in cui soffiava il vento negli ultimi tempi. La campagna a base di paranoia e sensazionalismo preparata dall'Alto Adige e da altri pseudo-giornalisti che da mesi dipingono Bolzano come un sobborgo di Città del Messico ha sortito qualche effetto.
La Lega Nord ha fatto un risultato per Bolzano senza precedenti: 5 consiglieri eletti. Raccolgono i risultati di una campagna trainata dall'arrivo di Salvini in piazza Matteotti, dove abbiamo potuto vedere come l'alleanza nazionale fra fascisti di CasaPound e leghisti sia un dato politico confermato anche a Bolzano.
Il dandy- nerd leghista Carlo Vettori, sconosciuto alla politica ed in città fino all'altro ieri ha incassato l'11% dei voti. La paura è un ottimo modo per un guadagno politico in termini elettorali, e i leghisti sono stati i più abili a specularci sopra.
Un altro movimento politico che ha costruito la sua campagna elettorale interamente sulla paura è quello dei fascisti di CasaPound. Come detto prima, la realtà si può inventare, e non c'è nulla di più semplice che spaventare le persone. Poche cose come la paura sono un capitale politico per fruttare guadagno e voti. In questo modo a Bolzano hanno preso il 2,4% riuscendo ad eleggere un consigliere comunale.

domenica 10 maggio 2015

SALVINI e i FASCISTI di CasaPound a Bolzano - Commento

Martedì 5 maggio alle 18 il leader della Lega Nord Matteo Salvini viene a Bolzano per tenere un comizio elettorale a sostegno del candidato sindaco leghista Carlo Vettori. Il comizio si tiene in piazza Matteotti, il cuore dei quartieri popolari di Bolzano.
Bolzano e l'Alto Adige sono luoghi in cui la Lega Nord non è mai riuscita a radicarsi. Non è mai riuscita per la particolare situazione storico-politica della provincia e perchè qui un'ampia autonomia esiste già dal 1972, quando è stato approvato il secondo pacchetto di autonomia. Quindi l'unico argomento cui la Lega può affidarsi per macinare consenso rimane la lotta contro l'immigrazione, contro i Rom e contro i centri di accoglienza per i profughi.
Da svariati mesi infatti la linea del Brennero è un luogo di passaggio per migliaia di profughi provenienti dal corno d'Africa, dalla Siria e da altri luoghi devastati da guerre e miseria. L'Alto Adige è appunto un luogo di passaggio, visto che quasi tutti questi profughi sono diretti verso il nord Europa. Pattuglie di poliziotti austriaci, tedeschi e italiani controllano i treni diretti a Monaco in cerca di immigrati “irregolari” o profughi e li buttano giù dal treno. Quando fu discussa l'idea di creare al Brennero uno spazio di accoglienza per i profughi tutta la destra razzista e fascista ha fatto manifestazioni al confine austriaco per opporsi a questa eventualità. In questo video del 14 novembre 2014 si può già vedere come anche qui la saldatura politica fra la Lega guidata da Maurizio Fugatti e la destra fascista di CasaPound sia una realtà anche qui in Provincia già da qualche tempo.


Piazza Matteotti era piena per svariati motivi. La gente era lì per il fenomeno mediatico Matteo Salvini, che da mesi appare quotidianamente in tutti i talk show politici televisivi, a qualsiasi ora del giorno e della notte. Molti erano i curiosi, sicuramente la maggioranza erano sostenitori. Ripete come un automa i soliti ritornelli. Discorsi semplici, elementari, non verificabili, spesso palesemente falsi che lisciano il pelo agli istinti più bassi delle persone. La sua retorica tutta incentrata sulla paura del diverso, dello straniero, del clandestino, delle presunte malattie che gli immigrati portano aizza gli istinti più beceri, la gente applaude.
Nel suo comizio ha esordito dicendo che Bolzano gli sembrava Beirut, dimostrando di non avere la più pallida idea di che tipo di città sia la capitale libanese.

LA FACCIA COME IL CULO

La storia era un palinsesto che poteva essere raschiato e riscritto tutte le volte che si voleva.” Orwell 1984

Salvini è il leader politico di un partito che è stato quasi sempre al potere negli ultimi 20 anni. Un partito politico, la Lega Nord che ha portato l'Italia in una situazione di guerra permanente, approvando le invasioni dell'Afghanistan nel 2001, dell'Iraq nel 2003 e appoggiando il bombardamento della Libia nel 2011.
Guerre che hanno destabilizzato pesantemente un intera area geografica, creando le condizioni ideali per l'esodo di popolazioni a cui oggi stiamo assistendo sull'isola di Lampedusa e vicino a casa nostra, qui a Bolzano e al Brennero.
Salvini parla come se non avesse nessuna responsabilità. Come se il suo partito non avesse svolto alcun ruolo nella situazione che ad oggi si è venuta a creare. Nel cittadino medio la memoria storica è ridotta a quello che si è mangiato a pranzo, figurarsi ricordare chi ha votato le guerre o chi ha approvato leggi come la Bossi-Fini. I discorsi sull'immigrazione, sui profughi e sugli zingari accendono gli animi come pochi altri e lasciano ampio spazio all'irrazionalità, all'impulsività, ai pregiudizi.
E' difficile contrastare un discorso irrazionale con argomentazioni razionali, è difficile contrastare la paura con la ragione. E Salvini, insieme ai suoi tirapiedi fascisti lo sa bene.
Salvini si pone come “uomo nuovo”, anche se fa parte di un partito che ha avuto numerosi casi di corruzione e ruberie varie. La sua ascesa è stata possibile soltanto grazie all'incredibile visibilità mediatica che gli è stata riservata dai media e alla loro compiacenza ed assenza di critica. Ma sbaglieremmo nel pensare che quello che dice non viene condiviso da ampi strati popolari della società. Da questo punto dobbiamo partire per combatterlo.

GIORNALISTI E GIORNALAI

I giornali e i giornalai che scrivono su quotidiani locali come l'Alto Adige non aiutano di certo e da mesi portano avanti una campagna sensazionalistica su degrado, immigrazione e criminalità dipingendo Bolzano come uno dei peggiori barrios di Caracas, o come una città piena di bidonvilles tipo Calcutta. La paura si può creare ad arte intorno al tavolo di una redazione, bastano un paio di giornalisti disonesti e con voglia di fare carriera e la realtà all'occorrenza si può inventare, diffondendo paranoia e sensazione d'insicurezza.
Non solo giornali ufficiali come l'Alto Adige (gruppo Repubblica-espresso) ma anche schifezze online di finti giornalisti come “Il giorno dell'Alto Adige” http://ilgiornoaltoadige.it/ sono funzionali a dare una sembianza di serietà alle menzogne razziste propagandate dalla politica.
Inutile dire che per i giornalisti locali la memoria a lungo termine non funziona, e nemmeno quella a breve. Per cui inutile sperare in loro per un analisi più approfondita di quello che succede in città.

I FATTI di Piazza Matteotti

Durante il comizio del razzista Salvini un gruppo di circa 30 persone molto variegato si avvicina alla piazza per contestare il ciarlatano di turno. Una contestazione ironica verso chi fa propaganda politica sulla morte e sulla pelle degli ultimi del pianeta. Una contestazione tranquilla verso chi fa parte di un partito che ha portato l'Italia in guerra e in chi è complice dell'istituzione dei CIE e di leggi infami come la Bossi-Fini o la Fini-Giovanardi. Una contestazione contro chi è da sempre forte con i deboli e zerbino con i prepotenti.
Insomma, 30 persone si avvicinano alla piazza con cartelli, fischietti e slogan. Vengono notati da alcuni fascisti di CasaPound che erano in piazza. Alcuni militanti di CasaPound, candidati al consiglio comunale di Bolzano, tentano di aggredire fisicamente i contestatori.
Ecco qui i video in cui si possono vedere in azione.

Video girato dal giornale Alto Adige:

Questo è un video girato dal quotidiano locale Tageszeitung che ha intitolato il video in modo appropriato:”i picchiatori di Salvini”.
http://www.tageszeitung.it/2015/05/05/salvinis-schlaeger/

Lega e Casapound BZ con Spagnoli e "saluto romano"

venerdì 17 aprile 2015

Ora e sempre: Widerstand!

Veranstaltungen rund um den 25. April (Tag der Befreiung vom Faschismus in Italien) in Meran und Bozen und Bruneck.


17 aprile 2015: "Il confine del odio: Alto Adige/Südtirol"
con Matteo de Checchi, sede CGIL (Facebook)

20. April 2015: "Resistenza in Südtirol"
mit Leopold Steurer und Giorgio Mezzalira, Uni Bz (Facebook)

*****ITA: La data del 25 aprile segna, convenzionalmente, la fine del fascismo in Italia. Ma possiamo davvero parlare di "fine"? L'assalto al centro sociale Dordoni, con il ferimento di Emilio, a Cremona, lo stillicidio di aggressioni e accoltellamenti in Trentino, il brutale pestaggio ai danni di tre attivisti di sinistra da parte di militanti di Casa Pound a Bolzano, ci ricordano che, purtroppo, il germe del fascismo è ancora vivo e, come settanta anni fa, è in grado di fare sanguinare. Anche quest'anno saremo presenti sul territorio con le nostre iniziative ed i nostri contenuti, per ricordare ciò che è stato e far sì che non sia mai più. Meran Resiste, Kikero e Collettivo Diverkstatt; Merano, Bolzano e Brunico, tre realtà diverse in una unica cornice, il Sudtirolo. Terra di confine, di commistione tra lingue e culture diverse. Terra in cui gli strascichi della follia nazifascista si sono trascinati più a lungo che altrove, arrivando a contaminare il presente. Ricordare significa lottare! La storia non si dimentica: non ripetiamola!

***** DEU:  Am 25. April wird das Ende des Faschismus in Italien gefeiert. Aber können wir wirklich von einem „Ende“ sprechen? Der Angriff auf das „Centro Sociale Dordoni“ in Cremona, bei dem Emilio verletzt wurde; die andauernden Angriffe und Messerstechereien im Trentino und der brutale Übergriff durch Mitglieder von Casa Pound in Bozen auf drei Aktivisten aus der linken Szene erinnern uns daran, dass faschistische Aktionen und Denkweisen immer noch aktuell sind. Auch dieses Jahr werden wir mit unseren Initiativen Präsenz zeigen, um darauf aufmerksam zu machen, was geschehen ist, und um dazu beizutragen, dass solche Geschehnisse nie wieder sein können. Meran Resiste, Kikero und Collettivo Diverkstatt; Meran, Bozen und Bruneck, drei grundverschiedene Realitäten in einem einzigen Bild: Südtirol. Südtirol, ein Grenzgebiet, in dem verschiedene Sprachen und Kulturen aufeinander treffen. Ein Land, in dem die Folgen des Nazifaschismus auch nach dem Ende des Krieges lange spürbar waren und bis in die heutige Zeit hineinreichen. Erinnern heißt Kämpfen. Kein Vergeben kein Vergessen. 


Demonstration
"Ora e sempre: Widerstand"
am 25. April 2015 in Bozen 
Start: 15 Uhr Universität Bozen
Ende: Talferwiesen
(anschließend Skateniamoci-Konzert!)


Konzert
"Skateniamoci"
am 24.+25. April 2015 in Bozen 

Talferwiesen, Festplatz

venerdì 27 marzo 2015

Alcune riflessioni sull'aggressione fascista a Bolzano | commento

Siamo persone semplici, chiamiamo fascista un fascista e cane un cane.

Ridare un senso alle parole è un primo passo da fare per cambiare le cose, in questi ultimi anni abbiamo assistito ad un vero e proprio stupro premeditato del dizionario della lingua italiana di cui giornalisti e politici in primis si sono resi responsabili.
Le guerre sono diventate “missioni umanitarie”, lo sfruttamento è diventato “flessibilità” e i fascisti sono diventati...”ragazzi di destra”. E' impressionante vedere come delle volte vengano fatte passare delle riforme o delle ingiustizie attraverso il cambio della semantica.
Un processo che porta a fare accettare nell' indifferenza anche le peggiori schifezze.
L'aggressione organizzata dai fascisti di CasaPound contro alcuni ragazzi identificati come antifascisti ha innescato una serie di prese di posizione ed ha prodotto alcuni effetti.
Casa Pound è un organizzazione presente sul territorio nazionale da circa 11 anni. In tutti questi anni i “fascisti del terzo millennio” si sono resi responsabili di innumerevoli aggressioni sul territorio nazionale: a volte mortali (come quella di Casseri a Firenze e Ceniti a Roma in un caso mafioso) altre volte potenzialmente mortali (a Cremona, a Viterbo, a Trento solo per citare le più recenti).
Insomma, non è una novità che questi nostalgici del Duce pratichino lo squadrismo: attraverso le botte, le minacce, le intimidazioni dirette o via internet. E qui arriviamo al punto: subito dopo l'aggressione i due responsabili più in vista di CasaPound Bolzano hanno indirettamente rivendicato e giustificato il pestaggio avvenuto nei pressi di Corso Libertà. Ecco cosa scrive il responsabile regionale di CasaPound il 21 marzo.

tutto l'articolo (pdf)

domenica 22 marzo 2015

Gewalttätige Übergriffe durch CasaPound-Anhänger


Am Mittwoch, 17. März 2015, ist es in Bozen zu zwei gewalttätigen Übergriffen durch CasaPound-Anhänger gekommen; eine Gruppe von sechs bis acht Personen griff zunächst drei junge Männer aus dem linken Spektrum an, bevor sie einen Obdachlosen mit Faustschlägen traktierte.
PD, SVP und der Quästor verurteilten die Angriffe scharf; der rechte Bürgermeisterkandidat für Bozen, Giovanni Benussi, dem CP die Unterstützung zugesagt hatte, distanzierte sich von der Bewegung.

Die Vorfälle in der Presse:

lunedì 16 marzo 2015

Benussi - Moderati, Bravi cristiani e “ragazzi di destra”


Sulla candidatura di Giovanni Benussi appoggiata da CasaPound

"Giovanni Benussi, figlio del missino Ruggero Benussi. Sindaco di maggio nel 2005 a Bolzano. Un bravo cattolico, che va sempre a messa, fa il volontario alla san Vincenzo. Alle elezioni comunali 2015 si candida, appoggiato dai fascisti di CasaPound, per diventare sindaco di Bolzano. 

Il 3 febbraio 2011 a proposito del bassorilievo del Duce a cavallo dice: i tedeschi "dovrebbero ringraziare Mussolini e deporre fiori davanti alla statua" .
Stiamo parlando di un uomo di cultura insomma, di quelli che:devi ringraziare Mussolini se hai il Tfr, la pensione e se i treni arrivavano in orario nelle nostre belle italiche stazioni”.

Ed ecco che l'esule istriano Benussi con una semplice frase svela tutta l'ipocrisia con cui di solito si presenta: “bravo cristiano, moderato, e bla bla bla”.

CasaPound si distingue per l'opportunismo e la spregiudicatezza con cui fa politica. A livello nazionale si sta saldando un'alleanza “fascioleghista” comandata da Salvini, un'alleanza con coloro che fino a ieri avevano un sogno nel cuore: “bruciare il tricolore”. Nazionalisti e fascisti che si alleano con un partito con al suo interno molti secessionisti che quella stessa nazione vorrebbero smembrare. Una santa alleanza per lottare contro l'immigrazione e contro gli “zzingheri” che secondo CasaPound sono responsabili dello stato di degrado in cui si trova l'Italia, privilegiati rispetto agli italiani che lavorano, roba che solo nei migliori talk show televisivi di Paolo del Debbio puoi trovare. Peccato poi che il figlio di Bossi per una tanto agognata laurea sia dovuto andare in Albania, visto che soltanto nella terra delle aquile trovò professori tanto compiacenti da assegnargli una laurea. Un partito quello leghista che in 15 anni al potere insieme a Berlusconi e alla destra ha portato l'Italia in uno stato di guerra permanente e di corruzione diffusa, stato di cui negli ultimi anni stiamo pagando le conseguenze. 
 
Ma i fascisti di CasaPound sono grandi ipocriti, e se da un lato parlano di rivoluzione, giovinezza al potere e altre idiozie simili, dall'altro non si fanno problemi a candidarsi con vecchi arnesi della politica: Francia o Spagna purchè basta che se magna dice un vecchio adagio popolare. Forse Benussi pensa di essere ancora un “nuovo” della politica (chiamate un dottore!), anche se a Bolzano si candida di continuo da 10 anni a questa parte. Un candidato per loro ideale: figlio di un vecchio fascista esule istriano, un mix che ben rappresenta la loro necessità di rappresentarsi ai media come vittime degli eventi storici, e portatore di quella voglia di rivalsa di chi è sempre rimasto escluso dal potere (a livello provinciale certo, in Italia i ministri fascisti li abbiamo già avuti vedi La Russa o Gasparri).

Da una parte alle elezioni appoggiano candidati che si presentano come “moderati” e democratici affidabili, dall'altra non si fanno problemi a compiere continui atti di squadrismo. A Trento da quando è stata aperta la sede di CasaPound sono state decine le aggressioni, l'ultima solo pochi giorni fa. Nel resto d'Italia Casa Pound ha compiuto omicidi (Vedi Casseri a Firenze nel 2011 o Ceniti a Roma nel 2014) e altre gravi aggressioni come quella del 18 gennaio 2015 contro un militante del Centro Sociale Dordoni, ridotto in fin di vita, e quella del 17 novembre 2014 contro i tifosi della squadra di calcio Ardita, quando una squadraccia di fascisti ha aggredito i tifosi con spranghe di ferro. Per quest'ultima aggressione fra gli arrestati ci fu anche il candidato sindaco di CasaPound Viterbo. 
 
Lo stesso responsabile di Casa Pound Bolzano era presente quando nel 2003 a Bolzano un gruppo di naziskin bolzanini uccise a calci e pugni Fabio Tomaselli, un ragazzo di 26 anni di Pergine.
A Bolzano i responsabili locali sono stati invitati in talk show televisivi come quello su Vb33, sono regolarmente presenti su giornali e telegiornali senza che i media locali vadano mai a fondo della questione: sono “ragazzi di destra” o militanti “di estrema destra”, non si parla mai di fascisti, cosa che dicono loro stessi di essere, rivendicandosi saluti romani e una storia fatta di oppressione, disprezzo delle minoranze, Lager e guerre di invasione.

Il “moderato” Giovanni Benussi si candida appoggiato dai fascisti, sappiatelo, perchè con grande probabilità nessun giornalista né della carta stampata nè della televisione userà queste parole.

La storia è importante e la storia non si fa con i libri di Giampaolo Pansa, e nemmeno con gli spettacolini di Simone Cristicchi. Conoscere la storia è fondamentale per capire il presente e per cambiare il futuro. Liberiamoci di questo pattume, liberiamoci di questi rottami della storia."

un compagno

lunedì 23 febbraio 2015

I fascisti a Bolzano

 “Se non state attenti i media vi faranno odiare le persone che vengono oppresse e amare quelle che opprimono” Malcolm X

I fascisti di Casa Pound per domenica 22 febbraio hanno organizzato un presidio in piazza Municipio a Bolzano contro la “cattiva amministrazione” e contro i Rom. Non interessa certo a noi entrare nel merito della questione sull'amministrazione ma un ragionamento sulla questione dei Rom è necessario. Ciclicamente stranieri e nomadi vengono utilizzati come carne da macello nelle campagne elettorali dei gruppi della destra più becera e reazionaria. Si parla di “invasione”, i diritti degli autoctoni sembra che vengano messi a rischio da questa massa di poveri in fuga che fa pressione sulle nostre frontiere. I profughi che scappano dalla guerra in Siria e dagli altri conflitti diventano dei “pericoli”, addirittura vengono dipinti da questi brillanti teorici dell'idiozia come dei “privilegiati” cui tutto è garantito: cibo, acqua e -inaccettabile! - anche sigarette e soldi per telefonare.

Per alcune settimane al confine del Brennero, abbiamo assistito alla sfilata di tutti i razzisti italioti, dalla Lega a Casa Pound appunto; per impedire la creazione di un centro di accoglienza per i profughi. Trasformare le vittime in carnefici, i poveri in privilegiati è un vecchio giochetto utile per distogliere l'attenzione dal vero problema. Il buon vecchio capro espiatorio che a seconda dei casi e delle epoche storiche può essere il dissidente politico, l'ebreo, lo zingaro oppure l'omosessuale. Non bisogna essere dei commercialisti per capire che la condizione economico-sociale in cui si trova l'Italia oggi non può essere determinata da qualche poveraccio che vive in baracche bensì da chi spreca miliardi di euro in opere inutili come il Tav o in missioni militari neocoloniali come quelle in Afghanistan e (in passato) Iraq. Solo uno stupido o qualcuno in malafede può pensare che il taglio sistematico a servizi, sanità e scuole possa essere dovuto all'accoglienza dei profughi. Quando un movimento politico lancia crociate contro gli zingari spacciandole per lotta contro il degrado o per la “legalità” si inizia a sentire una puzza nauseabondo di carogna.

Dette queste banalità di base ricordiamo che numerose sono le aggressioni gravi di cui CasaPound in Italia è responsabile, citiamo le più gravi: 13 dicembre 2011 a Firenze due senegalesi vengono uccisi, 17 novembre 2014 una squadraccia aggredisce con spranghe di ferro i tifosi dell'Ardita (fra gli arrestati il candidato sindaco di CasaPound Viterbo), il 18 gennaio 2015 un militante del Cso Dordoni è ridotto in fin di vita nel corso di un aggressione . Da novembre 2013 anche a Trento esiste una sede di questi fascisti e nel corso di quest'anno sono decine le aggressioni che hanno compiuto con coltelli, spranghe e pestaggi. Il 9 febbraio, sempre a Trento 3 auto guidate da membri di Casa Pound hanno tentato di fare uscire di strada un militante antifascista trentino.
Sembra che a Bolzano si candideranno alle elezioni comunali, se secondo loro non ci sarà una buona offerta da altri partiti di destra. Indicativo della loro spregiudicatezza e del loro opportunismo: aggressioni, pestaggi, campagne elettorali, presenza in talk show televisivi locali, ogni mezzo è buono per avere un risultato.

NESSUNO SPAZIO ALLA GUERRA FRA POVERI
I NEMICI SONO I PADRONI E NON GLI ZINGARI

I compagni di Bolzano