giovedì 23 febbraio 2012

Geht's der Wirtschaft gut... | Kommentar

ff-Eigentümer Zimmermann
Machen wir uns nichts vor: Der sichere Arbeitsplatz ist Vergangenheit. Und schuld daran sind Prediger des freien Marktes wie Monti und Zimmermann.

In der heute erschienenen Ausgabe der "ff" meldet sich der Schweizer Eigentümer Kurt Zimmermann zu Wort. Das Thema: Sozialstaat und Wirtschaftskrise. Die Grundaussage: Sozialstaat = Wirtschaftskrise oder zumindest nicht mehr finanzierbar. Willkommen im Sandkasten des Neoliberalismus.
Es ist doch nur mehr tragisch: Während sich die neoklassische Wirtschafts"wissenschaft" nach der Krise, die es in ihrem Verständnis nicht geben dürfte, selbst in der Krise befindet und in Ratlosigkeit versinkt, halten ihre Anhänger in Politik und Medienwelt immer noch eisern daran fest. Und das, obwohl sich die Sinnlosigkeit ihrer Krisenpolitik - die im wesentlichen nur aus Sparprogrammen für die Mittelschicht besteht - tagtäglich drastischer zeigt und Europa in die Rezession manövriert. In so einer Situation eine Ode an den neoliberalen Kapitalismus abzudrucken, erfordert schon einiges an Mut. Oder Weltfremdheit.
Einige Kostproben? Zimmermann verortet hinter der Krise in Griechenland den kreditfinanzierten Sozialstaat. Wirtschaftskrise mit Rettungspakete und einbrechenden Steuereinnahmen? Nie gewesen. Handelsungleichgewichte in der EU? Nie gehört. Natürlich ist wieder einmal der Sozialstaat an allem schuld, der nun nicht mehr finanzierbar ist. Denn: "Vergessen wir nicht, die Wirtschaft ist, direkt oder indirekt, der einzige Steuerzahler, den es gibt." Dass es die Arbeitenden sind, die Güter und Dienstleistungen herstellen, von deren Erlös Profite und Steuern generiert werden, scheint ihm ebenso fremd zu sein.
Zimmermann ist mit solchen Positionen nicht allein. In ganz Europa werden die strukturellen Ursachen der Krise bewusst verleugnet und zu einer "Staatschuldenkrise" umgedeutet. Die Wortführer sind die selben, die großzügig die Rettungspakete befürwortet und die Unfehlbarkeit der "unsichtbaren Hand des Marktes" propagiert haben. Nach Jahren der finanziellen Deregulierung, Privatisierung von Staatseigentum, stagnierenden Löhnen, steigenden Profiten und sozialer Ungleichheit sowie Sozialabbau ist es selbst für Laien irgendwie unverständlich, dass gerade wieder der Staat an allem Schuld sein soll. Aber soll man auch von jemandem erwarten, für den "das Wesentliche einer Gesellschaft eine erfolgreiche Wirtschaft" ist (erfolgreich für wen)? Für den "Sicherheit in der freien Gesellschaft kein Menschenrecht" ist (aber für die Sicherheit seines Kontos und seiner Immobilien soll der Staat schon sorgen)? Der "die Wirtschaft politisch reanimieren" und "aus den Zwängen, die sie behindern und die ihren Erfolg verbauen" befreien will (behindert sie sich nicht gerade selbst am meisten)?
Es ist immer so, wenn ein System in Krise gerät. Man kann einsehen, dass etwas grundlegend falsch gelaufen ist und Alternativen einschlagen. Oder man hält daran fest und sagt, dass es "noch zu wenig" gewesen ist, wie Zimmermann: Also braucht es noch mehr Neoliberalismus, Konkurrenz, Markt, Kapitalismus. Selbst wenn es auf Kosten breiter Bevölkerungsschichten und der Demokratie geht. Nach dem Motto: Geht's der Wirtschaft gut, geht's der Wirtschaft gut.
Bleibt zu hoffen, dass auch Zimmermanns redaktioneller Arbeitsplatz nicht mehr lange sicher bleibt.

siehe auch: Neoliberaler Durchmarsch - bbd
siehe auch:
Retten wir das griechische Volk vor seinen Rettern! 
In eben dem Moment, in dem jeder zweite jugendliche Grieche arbeitslos ist, in dem 25000 Obdachlose durch die Straßen von Athen irren, in dem 30% der Bevölkerung unter die Armutsschwelle gefallen sind, in dem Tausende von Familien dazu gezwungen sind, ihre Kinder zur Arbeit zu schicken, damit sie nicht vor Hunger und Kälte sterben, in dem die neuen Armen und die Flüchtlinge sich auf den öffentlichen Müllhalden um die Abfälle streiten - in eben diesem Moment zwingen die „Retter“ Griechenlands unter dem Vorwand, dass die Griechen „sich nicht hinreichend Mühe geben“, diesem Land einen neuen Hilfeplan auf, der die verabreichte tödliche Dosis noch einmal verdoppelt. Dieser Plan schafft das Recht auf Arbeit ab, stürzt die Armen in extremes Elend und bringt zugleich die Mittelklassen vollständig zum Verschwinden. 
Aufruf europäischer Intellektueller und KünstlerInnen 

4 commenti:

  1. Sehr guter Kommentar. Wenn den Heinis nix besseres einfällt, um uns weiter auszunehmen, soll der ganze Laden hochgehen. Die Gelder, die nach Griechenland gehen, kommen in Form von Zinsen und Waffendeals zum Großteil wieder in die falschen Hände!

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  2. Sorry, der Kommentar ist von mir, der Link führt in die mediale Pampa! Herzliche Grüße

    Markus

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  3. ***e-mol***
    Ich bin Opfer von MK-Ultra Monarch,
    ich war Schlachtvieh für einen Patriarch,
    geknebelt mit unsichtbaren Ketten,
    missbraucht und gepeinigt auf stählernen Betten,
    zum Wohle der Wissenschaft,
    die aus Folter und Grausamkeit Wissen schafft,
    Symbole haben es mir verraten,
    die Tat trug das Zeichen der Illuminaten,
    sie sind mächtiger als mächtig und stärker als stark,
    ich trage das allsehende Auge auf meinem Sarg,
    sie nahmen mir alles –zertrümmerten meinen Verstand und meine Seele,
    rissen mir das Herz aus der Brust und zerbissen meine Kehle,
    ich lief schreiend durch menschenleere Gassen,
    während sie mich dressierten wie einen Affen,
    sie verschleiern, richten und morden,
    sie sind organisiert in Syndikaten, Logen und Orden,
    keinem Gericht müssen sie sich stellen,
    man findet sie in Staat und Wirtschaft in allen Schlüsselstellen,
    sie sind der Motor und der Sand im Getriebe,
    kriegen die Macht mit in die Wiege,
    sie illusionieren die Wahrheit,
    bis von dem was geschah nichts mehr dableibt,
    sie haben mir alles genommen was es zu Leben wert ist,
    und weil man von da an alles mit einem anderen Wert misst,
    bring ich die Wahrheit zu Papier,
    ich wurde gehalten in einem Zwinger wie ein Tier,
    um mich war ein Käfig aus unsichtbaren Gittern,
    und weil Instinkte die Gefahren wittern
    wurde ich in meinem Innersten gebrochen,
    die Qualen der Folter über mehrere Wochen,
    doch Beweise hinterließen sie keine,
    zurück blieb ich hilflos und alleine,
    An der Hochschule haben sie mich isoliert,
    wohin ich mich auch wand das ganze System war geschmiert,
    ich hab geschrien, gezittert und geweint,
    wie einen Hund haben sie mich domestiziert und angeleint,
    wehrlos wie ein Kind lag ich dar,
    und sie sagten sie forschten und programmierten eine Merkaba,
    wie im Traum war ich in geheimen Laboren,
    meine Gefühle sind bei der Kälte dieser Maschinerie eingefroren,
    Wir leben in einem feudalen Kapitalismus,
    der Äquinox Mecklenburg – Strelitz bestimmte Frequenz und Rhythmus,
    und folterte und peinigte mich,
    keiner bringt die Verantwortlichen vor Gericht,
    sie betreiben okkulte Forschung an menschlichen Probanden,
    zu ihnen gehörten Studenten, Professoren, Diplomanten,
    es gibt Wissenschaft zu der nicht jeder Zugriff hat,
    Zuchthauslektüren – Blatt für Blatt,
    aber desto näher an der Wahrheit desto unglaublicher ist meine Geschichte,
    über meine Hinrichtung entschieden keine Gerichte,
    es geschah mitten unter uns,
    Illusionen und Verschleierungen sind ihre größte Kunst,
    ich wurde schuldlos zum Tode verurteilt mitten in der BRD,
    es geschah in einem kleinen Städtchen zwischen Berlin und Ostsee,
    in Neubrandenburg folterten sie mich hin,
    ich wusste bis zum letzten Tag nicht, dass ich in meinem Praxissemester in einem Schlachthaus gewesen bin,
    selbst Professoren waren eingeweiht und guckten zu,
    ohne den Ruf nach Gerechtigkeit find ich keine Ruh,
    sie haben mein Leben und das vieler anderer ruiniert,
    und dozieren weiter völlig unscheniert,
    wo ist der Rechtsstaat an den ich einst glaubte,
    wo sind die Menschenrechte denen ich einst vertraute,
    wo ist die Stelle die meine Schreie erhört,
    wo ist der Glaube an die Verfassung auf die ihr schwört,
    dort steht in fetten Lettern „ Die Würde des Menschen ist unantastbar“,
    doch was tatsächlich geschieht ist unfassbar!
    Andreas N*o*e**ER
    Dieses Gedicht ist folgenden Personen gewidmet:
    Vom Tollense Lebenspark:
    Susanne Küppers
    Suzana Breithardt
    Bernhard Wallner
    Christoph Wallner
    Von der Hochschule Neubrandenburg:
    Professor Manfred Köhler
    Professor Helmut Lührs
    Melanie Reck
    Dominic Theel
    Daneben:
    Hermann Barges (Berlin)
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  4. entschuldigung, wenn dieser zeilen nicht wirklich was mit dem thread oben gemein haben,
    aber aus dringendem anlass und im zeichen der aufklärung:

    wer denkt, dass der poster über mir etwas halluziniert, dem sei gesagt, dass tatsächlich solche verbrechen in unserem land stattfinden.

    bitte folgen sie den beiden nächsten links nur, wenn sie mental gefestigt sind:

    http://www.youtube.com/watch?v=1Q7jTZlf-Ug

    und:

    http://www.multicorner.de/frmcontents/programmiertes/prg06_greenbaum.htm

    Im Namen der Menschlichkeit!

    keinz

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