domenica 31 gennaio 2016

BOLZANO: ALCUNE RIFLESSIONI DOPO IL CORTEO ANTIFASCISTA - COMMENTO

Il successo del corteo antifascista di sabato 23 gennaio è andato oltre ogni aspettativa. Ricordando i cortei degli anni passati sarei stato contento se al corteo fossimo stati 300 persone, un numero che a Bolzano è comunque quasi impossibile da raggiungere. Invece in piazza sono scese almeno 700-800 persone, in certi momenti il numero era stimabile in circa 1000 persone. Il colpo d'occhio in piazza Domenicani era davvero impressionante.


La partecipazione fa intendere alcune cose: il problema della violenza fascista in città è sentito, più di quello che si poteva immaginare.  Molte persone aspettavano solo l'occasione per dimostrare in strada il proprio disprezzo e disgusto verso vecchi e nuovi fascismi. Tantissimi giovani e giovanissimi, in stragrande maggioranza bolzanini, ma con l'importantissima partecipazione di compagni provenienti dai dintorni del capoluogo, oltre che da Merano, Bressanone, Trento e Innsbruck.
Numeri che a Bolzano non si vedevano da anni.
L'ultimo corteo che vide una partecipazione paragonabile, in termini  numerici, è il corteo No Tav partito da piazza Mazzini il 12 marzo 2007. 


Dopo mesi in cui i giornalai locali hanno martellato con la cosiddetta “emergenza degrado” a Bolzano, nei cui articoli i bivacchi e giacigli di qualche senza tetto venivano descritti come un intollerabile attacco all'immagine e alla sicurezza dei cittadini, oppure la questione dei Piani di Bolzano, strumentalizzata da leghisti e razzisti e che ha visto via Macello presidiata per 14 notti consecutive dai fascisti di CasaPound per garantire la “sicurezza” dei cittadini. Dopo le spudorate menzogne del ciarlatano leghista Carlo Vettori, che insieme ad altre camicie verdi denunciava lo “spaccio” che si svolgeva all'interno dell'hotel Alpi, dopo questa valangata di letame che Bolzano ha subito in questi ultimi tempi, finalmente è  arrivata una risposta chiara e decisa da parte di centinaia di abitanti della città.

Questo commento è necessario perchè dopo la lettura degli articoli dell'Alto Adige e la visione di alcuni servizi delle Tv locali è quanto mai urgente dotarci di propri canali di comunicazione che cerchino di esprimere una propria autonomia e che per quanto possibile, evitino la mediazione di certi personaggi che giocano a fare i reporter. I livelli che sta raggiungendo l'Alto Adige sono veramente preoccupanti.

Le dinamiche delle manifestazioni sono affascinanti; quando siamo partiti dalla stazione dei treni eravamo tanti, circa 350 persone, ma nel giro di poche centinaia di metri il corteo si è più che raddoppiato; tantissime le persone che si sono unite al corteo strada facendo, attirati dalla carica e dalla rabbia che un corteo da tanto tempo non esprimeva, almeno a Bolzano. Si è parlato di guerra, di immigrazione, di sfruttamento del lavoro. Si è parlato della necessità di contrastare ogni tipo di deriva fascista e razzista.
Alcuni discorsi sono stati fatti contro la politica razzista della Lega Nord, responsabile di avere votato e finanziato a suon di centinaia di milioni di euro le guerre in Afghanistan, Iraq e Libia. Voti che hanno portato al disastro un intera area geografica e culturale, guerre che hanno destabilizzato un'area geografica da cui ora milioni di persone sono costrette a fuggire dalle proprie case, dai propri affetti. La cosa più insopportabile dei leghisti e della loro miseria umana e culturale è che hanno pure la faccia tosta di fare propaganda politica su quei stessi rifugiati che proprio loro hanno contribuito a creare in maniera decisiva.



venerdì 29 gennaio 2016

Bolzano Antifascista

23.01.16 Militanti e cittadini sono sfilati per le vie della città per ribadire che nessuna aggressione rimarrà senza risposta!


giovedì 28 gennaio 2016

Unser Südtirol geht euch nichts an!


 Testo in italiano più avanti.

Wie jedes Jahr findet auch heuer am 29.01 der Wiener Akademikerball in der Wiener Hofburg statt. Wie jedes Jahr wird dieser auch heuer wieder von starken Protesten begleitet werden, denn es ist bekannt, dass der von der FPÖ organisierte Ball ein Vernetzungstreffen der rechtsradikalen Elite in Europa ist.

Hier treffen sich deutschnationale Burschenschaften, HolocaustleugnerInnen und rechtsextreme PolitikerInnen, um bei Sekt und Walzer ihre diskriminierenden Ideen weiter salonfähig zu machen und zu befeiern. Das Weltbild, für das sie einstehen, ist geprägt von Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Sexismus und Nationalismus. Der Wiener Akademikerball ist also nicht der harmlose Tanzball, als welcher er präsentiert wird. 

Wie die Ballorganisation vor kurzem auf Facebook bekannt gab, ist das Ballmotto dieses Jahr „Südtirol – eine Herzensangelegenheit“. 
Schon letztes Jahr, als eine Pustertaler Schützenkompanie beim Ball Spalier stand, äußerte sich HC Strache klar dazu, warum den Veranstaltern Südtirol so am Herzen liegt: „Südtiroler, ihr seid uns ein Herzensanliegen und ein Teil unseres Herzens wurde uns entrissen.“

Dazu wollen und können wir nicht schweigen.

mercoledì 20 gennaio 2016

Sie sind wieder da - aber auch uns gibt es immer noch!

Bozen. Ein minderjähriger Jugendlicher wird vor dem Sitz der rechtsextremen Gruppierung CasaPound brutal zusammengeschlagen. Die Täter: mutmaßliche Neonazis von Casapound. Der Junge hatte im Vorbeigehen mit dem Handy das Lied „Bella Ciao“, ein Partisanenlied, gespielt.

Ein Einzelfall? Leider nein.

Denn in Bozen kann sich die Szene austoben. So wird schon mal vor dem Haus eines politischen Gegners aufgelauert, bei einer verbalen Auseinandersetzung bleibt es in solch einem Fall selten. Bei Konzerten werden vermeintliche „Antifaschisten“ bedroht und geschlagen und manchmal verabreden sich die „camice nere“ auch zum gemeinsamen Ausflügen um ein paar „zecche rosse“ zu jagen. 

Rückzugsorte haben die Bozner Neofaschisten zuhauf. Neben verschiedenen Lokalitäten, in denen sie getreu dem Motto „bravi ragazzi“ Veranstaltungen zu politischen und sozialen Themen machen, sind einige auch in Ultra-Szenen aktiv, machen Kampfsport, sind in Motorradclubs und organisieren Neonazikonzerte mit internationalen Bands. Da verwundert es nicht, wenn wir auf die (bekannten) Vorstrafen und Verurteilungen der Bozner Faschoszene schauen: Schlägereien, Hitlergrüße, Waffenbesitz bis hin zum Mord

Antifa Demo in Bozen 2011
In Bozen gibt es diese schwarze Grube schon seit Jahren, alles wird aufgesaugt und kommt mit rechtsextremem Anstrich wieder zurück. Man gibt sich als Tierschützer, als Helfer für geschiedene Väter, als Sportler, Musiker,... Doch hinter der scheinbar sozialen Fassade verbergen sich immer die gleichen: Faschisten und Rassisten, die die Gunst der Stunde nutzen. Nämlich das politisch und gesellschaftliche Klima, krisengeschüttelt durch finanzielle Probleme, Arbeitslosigkeit und die Flüchtlingsthematik.

Immer wieder kommt nicht nur in Bozen, sondern auch in den Gegenden um Meran, Brixen, Bruneck usw. zu politisch motivierten Gewalttaten von Rechtsextremen.
Während die Bozner Nazis fast ausschließlich italienischer Muttersprache sind, und politisch sogar auf Gemeindeebene aktiv sind, finden wir in Südtirol eine wachsende Anzahl an deutschsprachigen jungen Nazis. Springerstiefel, Glatze und Bomberjacke scheint wieder vereinzelt in Mode zu kommen, ansonsten wählt man schlichtere Kleidung der „Neuen Rechten“ wie z.B. von Thor Steinar.
Im Burggrafenamt rotten sie sich die trinkfreudigen 15- bis 23-jährigen Neonazis besonders in den Diskotheken zusammen. Leute werden bedroht und verprügelt und wie aus dem Nichts werden schon auch mal Teleskopschlagstöcke und Messer aus den schweren Stiefel gezaubert. Vor nicht allzu langer Zeit hat eine Gruppe von ca. 15 „Thor Steinar Jüngern“ vier Personen verprügelt, einer davon musste ins Krankenhaus. Kurz vor der Schlägerei bemerkte einer der Neonazis, „man wolle auch mal die Antifa verprügeln, und nicht immer nur die Ausländer“.


Wenn ich mich an die Zeit vor einigen Jahren zurückerinnere: Schlägereien waren festes Wochenendprogramm. Alternative Konzerte und Feste wurden mit Sturmmasken und Baseballschlägern überfallen, Jugendzentren mit Hakenkreuzen vollgesprüht. 

Es gab gebrochene Nasen, Beine und Arme. In keinster Weise sollen hier Gewalttaten, egal von wem begangen, verharmlost werden. Nein, Tatsache ist aber, dass es Gewalt von Neonazis gegen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, seit vielen Jahren gibt. Erkennbare antifaschistische Aufnäher auf Lederjacken wurden auch schon mal mit dem Springmesser entfernt, und dazu gleich mal die „Punkerlederjacke“ der „Zecken“ als Souvenir mitgenommen. 
Im Burggrafenamt fuhren Erwachsene Neonazis die ganze Nacht lang durch die Straßen um Punks und Linke zu jagen. Ein Jugendlicher wurde aufgrund seiner linken Gesinnung von mehreren Neonazis mit einer Eisenkette verprügelt und in einer Blutlache in den Meraner Lauben zurückgelassen. Aus Angst vor Vergeltungsaktionen oder aufgrund des fehlenden Vertrauens in Polizei und Politik wurden die meisten Fälle nicht angezeigt.

Fakt ist: Sie sind wieder da!
Oder sollen wir sagen „immer noch“, mit Blick auf Bozen? All die Verhaftungen in der deutschsprachigen rechtsextremen Szene haben für einige Jahre für ein Abflauen der Szene gesorgt. Und jetzt kriechen sie wieder aus allen Löchern.
Doch Fakt ist auch: Auch uns gibt es immer noch! Das jüngste Beispiel in Bozen unterstreicht, wie wichtig es ist, sich den selbsternannten Verteidigern der Kultur entgegenzustellen. Neonazisistischen Strukturen gehört das Wasser abgegraben!
Trotz alledem lassen wir uns nicht unterkriegen! Wir haben gelernt uns zu wehren und lassen uns nicht von Ewiggestrigen, faschistischen Schlägern den Mut nehmen weiterzukämpfen! 



A.

martedì 19 gennaio 2016

FERMIAMO LE AGGRESSIONI FASCISTE - KEINE TOLERANZ FÜR FASCHISTISCHE GEWALT

Mercoledì 13 gennaio un ragazzo di 17 anni viene aggredito davanti alla sede di CasaPound, in via Cesare Battisti: all’ospedale riceve 30 giorni di prognosi.
Questa è solo l’ultima di una lunga serie di aggressioni, minacce e intimidazioni che questi nostalgici del Duce hanno compiuto a Bolzano e in regione.
 

Già a marzo 2015 un gruppo di fascisti dello stesso gruppo organizzò un agguato contro 3 ragazzi riconosciuti come militanti di sinistra.
Questi vili attacchi non sono una novità in questa città: nel 2003 ricordiamo la morte di Fabio Tomaselli, morto in seguito alle lesioni riportate a causa di un pestaggio ad opera di alcuni naziskin locali.
 

Adesso basta. Non possiamo più restare in silenzio.
Scendiamo in piazza perché abbiamo ben chiaro che il degrado in questa città non sono i profughi che scappano da guerre e povertà, la vera miseria è rappresentata dai fascisti e razzisti di CasaPound.
Nessuna aggressione senza risposta.
 

CORTEO ANTIFASCISTA
SABATO 23 GENNAIO
Concentramento Ore 14.30
parco di fronte alla stazione dei treni
BOLZANO



Am Mittwoch den 13. Januar wurde ein 17 Jahre alter Schüler vor dem Sitz der neofaschistischen Vereinigung CasaPound in der Cesare Battisti Straße grundlos zusammengeschlagen.
Diagnose: Krankenhaus mit einer Heilungsdauer von 30 Tagen.
 

Dies ist nur die letzte einer langen Reihe von Überschreitungen, Bedrohungen und Einschüchterungsversuchen der italienischen Rechtsextremen in Bozen. Vor weniger als einem Jahr attackierte eine Gruppe Faschisten drei Aktivisten des linken Spektrums aus dem Hinterhalt.
Diese feigen und politisch motivierten Gewalttaten sind nichts neues in dieser Stadt: wir erinnern uns an Fabio Tomaselli der an den Folgen einer brutalen Schlägerei mit lokalen Naziskins gestorben ist.

Jetzt reicht es. Das Schweigen muss aufhören. Wir gehen auf die Straße, weil wir wissen, dass der wirkliche „Degrado“ in dieser Stadt nicht Menschen die wegen Krieg und Armut fliehen sind. Zur Vergiftung des Klimas in der Gesellschaft tragen die Faschisten und Rassisten von CasaPound einen großen Teil bei. 

Keine Aggressionen ohne Antwort!

ANTIFASCHISTISCHE DEMONSTRATION
Samstag; 23: Januar
Treffpunkt: 14:30 Uhr
Start Bahnhofspark
Bozen

domenica 17 gennaio 2016

NOTE A MARGINE SU RONDE E SICUREZZA

L'annuncio dell'arrivo anche a Merano delle "passeggiate della sicurezza", eufemismo per indicare quelle che a tutti gli effetti sono delle ronde squadriste, da parte della sezione locale di Forza Nuova non è certo un fulmine a ciel sereno. È da diverso tempo, infatti, che il partito di estrema destra sta cercando di ritagliarsi uno spazio di agibilità politica nella nostra città, usando come cavallo di battaglia i temi della sicurezza e del degrado.

In questo Forza Nuova è ampiamente spalleggiata dai toni allarmistici utilizzati da buona parte dei media locali e dall'atteggiamento delle istituzioni comunali, da sempre impegnate nel curare l'immagine turistica del centro vetrina, relegando ai margini i quartieri, specialmente quelli più periferici come Sinigo. A loro va ascritta la responsabilità per il clima di insicurezza e di abbandono che grava su parte della cittadinanza, terreno fertile per chi si riempie la bocca di concetti come "ordine" e "lotta al degrado". 

La realtà dei fatti, come ben sa chiunque viva quotidianamente le strade ed i quartieri di Merano, è molto diversa da quella descritta dai professionisti dell'allarmismo: parlare di emergenza sicurezza è del tutto ingiustificato. Anche la recente aggressione in piazza Duomo, fatto gravissimo ed esecrabile, rimane un fatto isolato e utilizzarlo come pretesto per le ronde è un atto di bieco sciacallaggio. Allarmante, invece, è la presenza per le strade di novelli giustizieri della notte. L'esperienza trentina, con lo stillicidio di aggressioni e accoltellamenti degli ultimi anni, ed il brutale pestaggio di un diciassettenne davanti alla sede bolzanina di Casa Pound ci insegnano che avere gruppi organizzati di fascisti per le strade non solo è inutile, ma è l'antitesi del concetto stesso di sicurezza. 

Riteniamo invece necessario che le strade, le piazze ed i parchi meranesi, specialmente nelle zone più periferiche, si riempiano di persone, di contenuti e di iniziative, ritornando alla loro funzione di luoghi di socialità: una città viva e dinamica è molto più vivibile e percepita come sicura rispetto ad una città dormitorio.

“Una mattina mi son svegliato e ho trovato l'invasor” - Commento

O meglio l'ennesimo ragazzo ha trovato il picchiator, cara mia Bella, aggredito per aver cantato una canzone. Per aver avuto, a diciassette anni, l’incosciente idea che libertà e democrazia vogliano dire che una persona ha diritto anche a cantare, se vuole. Per aver avuto, con l’ingenuità del Liceo, la brutta idea di sottovalutare l’ignoranza delle mani mosse dal bestiale istinto, perché il pensiero è da esseri senzienti, di certi "bravi ragazzi". Per non aver capito che purtroppo il fascismo è una malattia che non siamo ancora riusciti a debellare, un cancro che si è evoluto in fretta durante la prima guerra mondiale per venire sconfitto alla fine della seconda… ma la realtà è che è rimasto latente, una metastasi silente che in molti hanno ignorato mentre altri hanno cercato di denunciare e combattere. 

Non sono riuscito a pensare ad altro per tutto il giorno. Perché le aggressioni, codarde e infime, si susseguono da oltre un anno a Bolzano, triste rigurgito di una provincia che da anni ha sotterrato i conflitti sociali sotto montagne d’oro. Sono aggressioni che purtroppo rimangono sommerse perché circa un anno fa ve n’era stata un’altra che si era conclusa con l'impunità di tutti i colpevoli. Hanno dovuto pagare poco più che una multa per aver attraversato con il rosso, come se picchiare delle persone fosse una semplice contravvenzione; o nel loro caso un’attrazione per cui pagare, un momento per fare un tuffo nell’adrenalina futurista dello squadrismo, nell’eroismo dell’attacco infame.

Il cuore nero di Bolzano non è mai sparito, mi è stato ripetuto spesso, soprattutto nelle analisi post-elettorali. Forse nel tempo ha perso la sua faccia violenta, forse qualcuno l’ha sottovalutata prima di noi e oggi ci sono ragazzi che si prendono mazzate per questo.

Quello che è certo è che il fascismo sia tornato allo scoperto: è uscito dalle fogne strisciando per spandere in città il suo lurido olezzo grazie alla paura, alla diffidenza, ad una società sempre meno capace di legami e solidarietà. Ha anzi sfruttato le crepe della società per arrivare sempre più in fondo, fino ad arrivare in Consiglio Comunale. Sono soggetti che si pongono come rivoluzionari e anticonformisti, per poi scadere nelle azioni più reazionarie, svendendo al Capitale il proprio voto (Affaire Benko: dopo lunga riflessione Monsieur Bonazza vota Sì, perché il capitale è brutto ma i negri puzzano di più) e ai potenti le loro braccia, come ennesimo strumento repressivo verso chiunque possa mettere in pericolo lo status quo. Soggetti che si gonfiano il petto e rivendicano orgogliosamente le loro azioni, salvo evitare di pagare le multe per affissioni illegali perché “non potete provare che siamo stati noi” (e per giunta non è degrado!), o ricorrendo a risarcimenti ridicoli per evitare i procedimenti, o mandando simpaticamente le persone a “bere di manco” mentre si tenta di pestarle, o il coraggio di una finta occupazione sgomberata da impiegati provinciali, o nascondendosi dietro “ignoti”.

Questa volta il pericolo era rappresentato da un ragazzetto, che nella sua ingenuità non ha compreso la forza sovversiva di un motivetto fischiettato. E che per questo è stato punito dai solerti difensori della città, che non hanno perso l’occasione per rendere Bolzano più sicura. Ora che ha la faccia tumefatta Bolzano è meno degradata.

Questa volta è andata così. Ma domani?

Domani servirà tutto il nostro impegno, il nostro bisogno di affermare che non è questa la Bolzano che vogliamo, non è questa l’Italia che vogliamo e neppure il mondo che vogliamo. Noi pretendiamo un mondo diverso, un mondo dove non vi è “degrado” perché non vi è povertà, dove non vi è “insicurezza” perché non vi sono soprusi, dove non ci sono “fascisti” perché non vi è ignoranza. Un mondo migliore per persone libere di vivere, non solamente di sopravvivere.

È necessario che ci stringiamo tutti intorno ad un ragazzo di diciassette anni pestato, al richiedente asilo colpevole di essere sopravvissuto alla sua storia, alla donna vittima del patriarcato (qualsiasi forma di sopraffazione esso comporti), all’operaio sfruttato… a chiunque in questo momento sia un diseredato. Che ci stringiamo tutti insieme intorno a lui, come fratelli, non per esprimere ma per fare solidarietà. Per rendere i nostri valori qualcosa di reale, tangibile, vero.

Per dire, cara mia Bella Costituzione, che non sei solo carta straccia, un po' di inchiostro sbiadito su pagine che in pochi hanno voluto leggere, ma ancora meno hanno voluto realizzare fino in fondo. E per dire a ogni altra persona che noi ci siamo, che vogliamo conquistare la luna e che per farlo dobbiamo camminare insieme. Cantando, perché avere vent'anni è avere i sogni grandi. Figurarsi diciassette.

Marco Pagot, Bolzano

giovedì 14 gennaio 2016

Neofaschistisches Konzert in Bozen

Der Flyer ders Konzertes
Am 19. Februar soll es in Bozen wieder ein rechtsextremes Konzert geben. Auftreten wird die Bozner Band „Green Arrows“ welche in der NSH (National Socialist Hardcore) Szene einzuordnen ist. Die Bandmitglieder pflegen beste Verbindungen zu Casapound und haben schon auf Rechtsrock Konzerten in Deutschland gespielt und auf mehreren neofaschistischen Events im italienischen Raum.
Ihre Musik vertreiben sie unter anderem bei  Black shirts records. Beim Betreten der Webseite wird man von faschistischen Schwarzhemden aus den 1920ern begrüßt. Auf der Seite selbst kann man sich unter der Abteilung T-Shirts gleich mit einschlägiger Bekleidung eindecken.

Als Veranstaltungsort ist der „Bikers Stop“ in der Bozner Industriezone angegeben. Schon seit Jahren scheint es in Bozen ein leichtes zu sein Veranstaltungsorte für einschlägige Bands zu finden.



Die Antifa Meran hat auch schon früher auf diese Band hingewiesen:

http://antifameran.blogspot.ch/2014/02/diebozner-band-green-arrows-kommt-nicht.html

http://antifameran.blogspot.it/2010/11/wieder-rechtes-konzert-in-bozen.html
 

http://antifameran.blogspot.it/2010/11/protest-zeigt-wirkung-fascho-gruppen.html

http://antifameran.blogspot.it/2011/09/rechtsrockkonzert-zum-wiederholten-male.html
 

http://antifameran.blogspot.it/2010/03/rechtsrock-konzert-in-bozen.html

venerdì 25 dicembre 2015

Wenter ist Geschichte!



Im Dezember vergangenen Jahres hatte die Antifa Meran eine Kampagne zur Umbenennung der Meraner "Wenter"-Mittelschule gestartet, da uns Josef Wenter mit seinen Nazi-Verstrickungen als Namenspatron einer Schule untragbar schien. Der BGR-Fanclub und BBD unterstützten die Aktion, ein breites Medienecho war die Folge. Daraufhin kündigte die Direktorin Brigitte Öttl an, die Forderung der Umbenennung umzusetzen.
Wie Salto.bz jetzt, ein Jahr nach der Kampagne, berichtet, hat sich der Schulrat nun definitiv für die Umbenennung ausgesprochen: Man möchte in Zukunft den Namen des österreichischen Theaterleiters und Schriftstellers Karl Wolf (1848-1912), langjähriger Leiter der Meraner Volksschauspiele, tragen. Nach ihm ist auch die Straße benannt, an der das Schulzentrum liegt.

"Wir haben diese Entscheidung getroffen, weil wir der Meinung sind, dass Wenter kein Namen ist, der für jenes Demokratiemodell steht, das wir unseren Schülern vermitteln wollen", erklärt Öttl laut Salto.bz.

Die Antifa Meran begrüßt die Umsetzung der angekündigten Umbenennung außerordentlich. Die Wahl von Karl Wolf ist sicher eine eine einfache, saubere Lösung. Leider wurde die Chance nicht genutzt, durch eine zeitgemäße Persönlichkeit ein starkes Zeichen für Engagement und mutige Kritik zu setzen. Dennoch sind wir zufrieden mit der Tilgung des Namens des NS-Kollaborateurs Wenter von einer öffentlichen Institution in Südtirol und möchten den beteiligten Schul- und ElternvertreterInnen ein Lob für die konsequente Umsetzung dieses lange überfälligen Schrittes aussprechen.

mercoledì 23 dicembre 2015

Demonstration - Solidarietà senza confini


Nella serata di sabato 19 dicembre, una quarantina di persone tra attivisti e cittadini hanno partecipato all'iniziativa "Solidarietà senza confini - Solidarität ohne Grenzen" organizzata da Antifa Meran e Meran Resiste. Un segnale importante per sbugiardare l'idea dello scontro di civiltà tra Occidente e mondo islamico e per mostrare la propria vicinanza alle vittime del terrorismo e della guerra. Contro ogni forma di fascismo occidentale e islamico.

Am Samstag Abend des 19. Dezembers haben sich in Meran an die 40 AktivistInnen und BürgerInnen versammelt um ihre Solidarität mit den Opfern des Terrorismus zu bekunden. Die Initiative wurde von der Antifa Meran und der Gruppe Meran Resiste organisiert. Ein wichtiges Zeichen für den Frieden, gegen die Aufhetzung des Westens gegen den islamischen Teil der Welt und im Gedenken an die Opfer des Terrorismus und des Krieges. Gegen jede Form von Faschismus - ob islamisch oder westlich!

Zum Gedenken an alle Opfer von ISIS und benachbarten Gruppierungen, seien es französische, lybische oder nigerianische Bürger. Es gibt keine Toten der 1. Oder 2. Klasse, es existieren keine Opfer die schlimmer sind als andere. 
 
Zum Gedenken wie militärisch-imperialistischen Interventionen, getarnt als internationale Polizeieinsätze oder Friedensmissionen, die Umstände schufen, damit ISIS entstehen konnte. Unter denselben Umständen riskieren die zurzeit geführten Bombardierungen, neuen Nährboden für einen Aufschwung des „Kalifats“ zu schaffen.
 
Zum Gedenken, dass ein Krieg des Islams gegen die westliche Welt eine verwerfliche Idee ist. Es herrscht ein interner Machtkampf um die geopolitische Hegemonie des Islams, welcher sich zurzeit hauptsächlich in Syrien und dem Irak abspielt und indem ISIS eine wichtige Rolle spielt um das System zu destabilisieren. Nicht ohne Grund erhält er finanzielle Unterstützung von viel größeren und mächtigeren Staaten wie der Türkei und Saudi Arabien.
 
Zum Gedenken, dass das momentane Klima in der Gesellschaft, nämlich die Panik, von einer medialen und politischen Ebene ausgeht. Es wird die Panik der Menschen ausgenützt um an ihre tiefsten Instinkte zu appellieren. Dies kann zielführend für Wahlergebnisse sein, jedoch führt es auf lange Sicht zu zivilem Chaos, wie es zurzeit riskiert wird.
 
Zum Gedenken, dass die Einschränkung der persönlichen Freiheit anzuzeigen ist, welche bereits ausgerufen wurde und es, in manchen Fällen, unter dem Slogan „Kampf gegen den Terrorismus“ zu übereilten Handlungen kommt, wie es in Frankreich bereits passierte, wo 20 Aktivisten der Cop 21 inhaftiert wurden. Ihnen gilt ebenfalls unsere Solidarität.




Per ricordare tutte le vittime dell'ISIS e dei gruppi affiliati, siano esse francesi, libanesi o nigeriane. Non esistono morti di serie A e di serie B. Non esistono stragi più gravi di altre.

Per ricordare come gli interventi militari imperialisti, mascherati da operazioni di polizia internazionale o missioni di pace, in Libia e in Iraq abbiano creato le condizioni necessarie alla nascita e allo sviluppo dell'ISIS. Allo stesso modo l'attuale campagna di bombardamenti rischia soltanto di ampliare la base di sostegno del "Califfato".
 

Per rifiutare l'idea dello scontro di civiltà. Non esiste alcuna guerra dell'Islam contro l'Occidente. Vi è semmai una guerra interna al mondo islamico per l'egemonia geopolitica del Medio Oriente che al momento è combattuta prevalentemente in Siria ed in Iraq e in cui l'ISIS rappresenta un attore importantissimo grazie alla sua funzione destabilizzatrice. Non a caso riceve appoggio e finanziamenti da altri attori, molto più grandi, come Turchia e Arabia Saudita.

Per rigettare il clima di panico e diffidenza creato ad arte da buona parte del mondo dell'informazione e di quello politico. Parlare alla pancia della gente, pungolare i bassi istinti, può essere comodo ai fini elettorali, ma sul lungo periodo può portare ad una polarizzazione della società, con il rischio di sfociare in uno scontro di civiltà. Vero questa volta.
 

Per denunciare le limitazioni alle libertà personali che sono state annunciate e, in alcuni casi, già messe in atto in nome della "lotta al terrorismo", come è accaduto recentemente in Francia con l'arresto di oltre venti attivisti ambientalisti in occasione della Cop 21, ai quali va la nostra solidarietà. 

martedì 15 dicembre 2015

SOLIDARITÄT OHNE GRENZEN - SOLIDARIETÀ SENZA CONFINI

Demonstration / Manifestazione
 

Zum Gedenken an alle Opfer von ISIS und benachbarten Gruppierungen, seien es französische, lybische oder nigerianische Bürger. Es gibt keine Toten der 1. Oder 2. Klasse, es existieren keine Opfer die schlimmer sind als andere. 
 

Zum Gedenken wie militärisch-imperialistischen Interventionen, getarnt als internationale Polizeieinsätze oder Friedensmissionen, die Umstände schufen, damit ISIS entstehen konnte. Unter denselben Umständen riskieren die zurzeit geführten Bombardierungen, neuen Nährboden für einen Aufschwung des „Kalifats“ zu schaffen.
 

Zum Gedenken, dass ein Krieg des Islams gegen die westliche Welt eine verwerfliche Idee ist. Es herrscht ein interner Machtkampf um die geopolitische Hegemonie des Islams, welcher sich zurzeit hauptsächlich in Syrien und dem Irak abspielt und indem ISIS eine wichtige Rolle spielt um das System zu destabilisieren. Nicht ohne Grund erhält er finanzielle Unterstützung von viel größeren und mächtigeren Staaten wie der Türkei und Saudi Arabien.
 

Zum Gedenken, dass das momentane Klima in der Gesellschaft, nämlich die Panik, von einer medialen und politischen Ebene ausgeht. Es wird die Panik der Menschen ausgenützt um an ihre tiefsten Instinkte zu appellieren. Dies kann zielführend für Wahlergebnisse sein, jedoch führt es auf lange Sicht zu zivilem Chaos, wie es zurzeit riskiert wird.
 

Zum Gedenken, dass die Einschränkung der persönlichen Freiheit anzuzeigen ist, welche bereits ausgerufen wurde und es, in manchen Fällen, unter dem Slogan „Kampf gegen den Terrorismus“ zu übereilten Handlungen kommt, wie es in Frankreich bereits passierte, wo 20 Aktivisten der Cop 21 inhaftiert wurden. Ihnen gilt ebenfalls unsere Solidarität.



Wo? Kornplatz, Meran

Wann? Samstag 19. Dezember um 20:00 Uhr

Was? Demonstration in Form eines Lichter- und Kerzenumzuges
 



IT
Per ricordare tutte le vittime dell'ISIS e dei gruppi affiliati, siano esse francesi, libanesi o nigeriane. Non esistono morti di serie A e di serie B. Non esistono stragi più gravi di altre.

Per ricordare come gli interventi militari imperialisti, mascherati da operazioni di polizia internazionale o missioni di pace, in Libia e in Iraq abbiano creato le condizioni necessarie alla nascita e allo sviluppo dell'ISIS. Allo stesso modo l'attuale campagna di bombardamenti rischia soltanto di ampliare la base di sostegno del "Califfato".
 

Per rifiutare l'idea dello scontro di civiltà. Non esiste alcuna guerra dell'Islam contro l'Occidente. Vi è semmai una guerra interna al mondo islamico per l'egemonia geopolitica del Medio Oriente che al momento è combattuta prevalentemente in Siria ed in Iraq e in cui l'ISIS rappresenta un attore importantissimo grazie alla sua funzione destabilizzatrice. Non a caso riceve appoggio e finanziamenti da altri attori, molto più grandi, come Turchia e Arabia Saudita.

Per rigettare il clima di panico e diffidenza creato ad arte da buona parte del mondo dell'informazione e di quello politico. Parlare alla pancia della gente, pungolare i bassi istinti, può essere comodo ai fini elettorali, ma sul lungo periodo può portare ad una polarizzazione della società, con il rischio di sfociare in uno scontro di civiltà. Vero questa volta.
 

Per denunciare le limitazioni alle libertà personali che sono state annunciate e, in alcuni casi, già messe in atto in nome della "lotta al terrorismo", come è accaduto recentemente in Francia con l'arresto di oltre venti attivisti ambientalisti in occasione della Cop 21, ai quali va la nostra solidarietà.

Dove? Merano, piazza del grano

Quando? Sabato 19 dicembre, alle ore 20.00

Cosa? Corteo con candele

venerdì 6 novembre 2015

Solidali con i lavoratori

Giovedì sera alcuni attivisti si sono ritrovati davanti allo stabilimento della Solland Silicon di Sinigo per esprimere la propria solidarietà ai lavoratori della fabbrica
 

Dopo mesi di promesse non mantenute da parte della dirigenza e di stipendi non pagati, i lavoratori della Solland Silicon, ex reparto policristallo della MEMC di Sinigo, rimangono senza risposte e certezze riguardo il loro futuro. Da un lato sono in balia di un imprenditore senza scrupoli, pronto a giocare con la vita dei propri dipendenti, mentre dall'altro si trovano davanti al muro di istituzioni sorde a livello locale e impegnate, su scala nazionale e internazionale, a rendere sempre più precario e ricattabile il lavoro. Tutto questo è inaccettabile! Con questo breve comunicato vogliamo esprimere la nostra piena solidarietà ai lavoratori della Solland Silicon di Sinigo, una solidarietà che non vogliamo limitare alle sole parole, ma che vogliamo trasformare in solidarietà attiva. Ci mettiamo quindi a disposizione dei lavoratori per eventuali iniziative in comune, siano esse di sensibilizzazione e informazione o di lotta e rivendicazione.

mercoledì 4 novembre 2015

Microfono aperto - Sabato 7 Novembre

I Piani di Bolzano sono un quartiere che versa in stato d’abbandono da decenni. Nonostante la posizione piuttosto centrale in cui si trova, è un quartiere che si caratterizza come “periferia povera del centro”, dove gli affitti e i prezzi delle case sono più accessibili a proletari
vecchi e nuovi. In questo contesto si inserisce prepotentemente il piano di g

entrificazione che trova nel progetto Benko l’esempio più lampante.

La centralissima area commerciale , infatti, non farebbe altro che allontanare nuovamente la vita cittadina dai quartieri in nome del profitto.
È in quest’ottica di ghettizzazione che nel 2011 viene aperto proprio qui il centro d’accoglienza per migranti Ex Gorio, oggi gestito da Volontarius, il quale verte in pessime condizioni.
Le persone che vi risiedono sono in attesa di documenti, una procedura che può durare anche degli anni, durante i quali non è legalmente possibile né lavorare, né prendere residenza altrove.
 

La presenza del centro e di chi lo abita è stata recentemente additata come la causa del degrado del quartiere dai fascisti di Casa Pound, che con beceri slogan populisti, identificano
nella presenza degli stranieri la causa del deterioramento dell’area dei Piani e la minaccia per la sicurezza dei residenti.
Il quartiere invece si trova in uno stato d’abbandono totale a causa del completo disinteresse da parte della città e delle istituzioni fin da prima che fosse aperto il centro d’accoglienza.
 

Sono però gli stessi esponenti di Casa Pound, che votando a favore del progetto Benko, favoriscono l’arricchimento del centro città a discapito delle periferie, che in modo ipocrita
rivendicano e difendono.


SABATO 7 NOVEMBRE *** PARCO PREMSTALLER
H 14.00 ** MICROFONO APERTO ** SHOWCASE HIP-HOP

venerdì 9 ottobre 2015

Profughi e Piani di Bolzano. Chi ha paura dell'uomo nero?

Nelle ultime settimane il quartiere Piani è tornato al centro dell'attenzione mediatica, e non certo per le belle attività che vi si svolgono o per la vita gioiosa che che ivi si può trascorrere.
Nonostante la posizione piuttosto centrale in cui si trova (a pochi passi dal centro), è un quartiere che si caratterizza come “periferia povera del centro”, dove gli affitti e i prezzi delle case sono più accessibili a proletari vecchi e nuovi e in cui da anni cova un certo disagio, dovuto a svariate cause.
 

Andiamo per ordine. E' la zona dove storicamente in città lavorano le prostitute di strada, una presenza che ha sempre suscitato la rabbia di una parte del quartiere, che a fasi alterne negli ultimi anni ha sempre richiesto una maggiore repressione da parte della polizia...

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lunedì 24 agosto 2015

Commento - Salvini a Bolzano: denunce

Il 5 maggio scorso in piazza Matteotti, durante un comizio razzista del leader della Lega Nord Matteo Salvini, un gruppo di persone si è radunato spontaneamente e in modo autonomo per contestare e non lasciare passare in silenzio le menzogne e le falsità che tale personaggio asserisce. Si è trattato di una contestazione tranquilla: slogan ironici cartelli e battute. 

È ormai tristemente noto ai più quanto il razzismo di Salvini raggiunga la popolazione, grazie anche alla visibilità datagli dai media. Meno in evidenza viene messo il comportamento delle questure in merito a tale fenomeno: Bolzano ne è un caso esemplare. Il 5 agosto la questura di Bolzano notifica a 18 tra i constestatori l'avviso di conclusione delle indagini preliminari, in cui viene addotta l'accusa di violazione dell'articolo 18 del r.d. 1931, ovvero “manifestazione non autorizzata”. In piazza, quel 5 maggio, la tensione è iniziata quando un gruppo di fascisti, alleati politicamente con la Lega Nord attraverso il movimento ”Sovranità”, ha tentato di aggredire gli antirazzisti. 

Come documentato nei numerosi video della giornata, si può individuare tra gli aggressori il consigliere Andrea Bonazza ed altri eletti nei consigli di quartiere. Oltre a loro erano presenti anche alcuni militanti di Casapound, coinvolti nel pestaggio avvenuto poche settimane prima ai danni di un giovane attivista, conclusosi con un risarcimento di mille euro. Anche questa volta , per assurdo, è sempre il giovane a finire con foto, nome e cognome sui giornali. Nemmeno le iniziali per gli squadristi identificati dalla questura come responsabili dell'agguato. Rileggendo i fatti accaduti in piazza Matteotti, non si può fare a meno di notare come questi provvedimenti giudiziari siano un mero e vano tentativo di intimidire e reprimere oggi e in futuro ogni dissenso. Questo è il messaggio che la Procura e la questura ci trasmettono. Contestare Salvini e i suoi servi squadristi riamane il minimo che si possa fare per evitare di sprofondare nella rassegnazione e per tentare di costruire una società in cui la solidarietà e la condivisione spazzino via solitudine e isolamento.
 

IN DETERMINATI MOMENTI STORICI NON C'È SPAZIO PER L'AMBIGUITÀ, BISOGNA FARE UNA SCELTA DI CAMPO E DECIDERE DA QUALE PARTE STARE, NOI ABBIAMO FATTO LA NOSTRA SCELTA E LA SAPREMO DIFENDERE.
PIENA SOLIDARIETÀ AI DENUNCIATI
ASSEMBLEA ANTIFASCISTA BOLZANO.

lunedì 3 agosto 2015

Kommentar: Den Rechten zuarbeiten

Historische Gewinne in der Steiermark, Regierungsbeteiligung im Burgenland, mit Pegida und der AfD (Alternative für Deutschland) auf Höhenflug in Deutschland, in Südtirol noch etwas verhalten nach dem Köpferollen des Rentenskandals. Doch die Position der Rechten bleibt in Südtirol derzeit keineswegs unbesetzt: Auf der einen Seite ist da die Süd-Tiroler Freiheit, die nicht davor zurückschreckt mit Straches rechten Recken zusammenzuarbeiten und immer wieder mit Aussagen aufhorchen lässt, die unter anderem deutschnationalen Burschenschaften nördlich des Brenners zupass kommen - nicht umsonst hängt wohl im Keller der schlagenden Burschenschaft Teutonia in Wien das Banner der Süd-Tiroler Freiheit „Süd-Tirol ist nicht Italien“. 

Diskursverschiebungen in Südtirol 

Foto: G. Kraftschik / CC-BY
Auf der anderen Seite - und die ist wesentlich relevanter aber gleichzeitig auch subtiler - ist der rechte Mainstream auf dem besten Weg, eine breite Diskursverschiebung anzustoßen, wenn er das nicht schon längst hat: Ursprünglich rechte Forderungen finden längst Eingang in die Rhetorik von selbsternannten Zentrumsparteien. Abgesehen von Asylrechtsverschärfungen in Deutschland und Österreich: Diese Diskursverschiebung lässt sich auch in Südtirol beobachten. Wenn der Landesrat für Integration, Philipp Achammer (dem nun wirklich niemand rechte Gesinnung unterstellt!), beispielsweise „Integration durch Leistung“ fordert, dann ist das schlichtweg eine höfliche Umschreibung der blauen Parole darüber, dass Integration ausschließlich Bringschuld der Zuwanderungsbevölkerung sei (Der Spruch stammt ursprünglich von Achammers guten Bekannten, dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz).

Ähnliches lässt sich bei einer Analyse der darunter liegenden Ebene feststellen: Die SVP stellt nach wie vor in 93 der 116 Südtiroler Gemeinden den_die Bürgermeister_in. Zu diesen 93 gehören Lana, Sterzing, Schlanders, Brixen, Bruneck und St. Lorenzen. Bis vor kurzem gab es auch in Meran noch einen SVP-Bürgermeister. Obwohl nun in all den genannten Gemeinden nie eine ernst zu nehmende Gefahr für die SVP von rechter Seite bestand, obwohl es also keine Themen- oder Wähler_innenkonkurrenz von rechts gab, entschied man(n) das Grundlegendste zu verbieten, das eine Dorf- oder Stadtgemeinschaft ausmachen sollte: Verbote des Um-Hilfe-Bittens auf offener Straße, Verbote des Bettelns wurden eingeführt. In diesen Dörfern bzw. Städten ist es nun nicht mehr erlaubt, sich als Hilfsbedürftige_r zu zeigen und andere um Hilfe zu bitten. Obwohl längst staatliche Vorgaben Tatbestände wie Belästigung u.Ä. implementiert und seitens der Polizei auch zu ahnden sind, werden hier Feindbilder von organisierten Bettelbanden projiziert. Als Beispiel für die dabei angewandte Rhetorik wird an dieser Stelle das Bettelverbot von St. Lorenzen angeführt. Es ist das neben den Verschärfungen in Bozen das neueste und wurde kürzlich von den Caritas-Direktoren Paolo Valente und Franz Kripp als „besonders menschenverachtend“ bezeichnet . 

Das Bettelverbot von St. Lorenzen 

Das Bettelverbot in St. Lorenzen - amtlich nachvollziehbar als Anordnung 28/2015 - wurde am 30. 2 Juni vom Neo-SVP-Bürgermeister Martin Außerdorfer unterzeichnet. In der vorangestellten Begründung geht er davon aus, dass es gerade in der Hochsaison (die zum Zeitpunkt des Erlasses unmittelbar bevor stand!) das Aufkommen von Bettler_innen (Verzeihung, ich meinte natürlich Bettler, Bettlerinnen gibt es nicht in dieser Verordnung) steige. Allein diese Annahme ist aber nirgendwo nachgewiesen. Zieht eins nun die letzten Presseaussendungen des Handels- und 
Dienstleisterverbands (hds) hinzu, der sowohl für Bruneck als auch für Meran strengere Bettelverbote fordert, liegt doch eigentlich nur der Schluss nahe, dass Betteln im öffentlichen Raum nicht schön ausschaut und es daher - denkt an die dicken Touri-Portemonnaies! - möglichst verdrängt, versteckt und unsichtbar gemacht werden soll. 

Weiters schreibt die Präambel der Verordnung Bettler_innen folgende Eigenschaften und Tätigkeiten zu bzw. wirft sie ihnen vor: Bettelnde Personen verhielten sich „abstoßend und unverschämt“, sie stellten „echte oder gestellte Missbildungen bzw. Verstümmelungen zur Schau“ oder setzten „ähnlich betrügerische Mittel“ ein, „um Mitleid zu erwecken“. Angeblich - ich habe allerdings niemals eine Frage dazu beantwortet - sei die Bettelei „den Bürgern und Gästen in den Dörfern unangenehm“ (Na gut, ich bin ja eine BürgerIN, vielleicht wurde ich deshalb nicht gefragt?). Zudem ergebe sich ein „realitätsfremdes Bild der sozialen Initiativen, welche die Gemeindeverwaltung gegen die Armut ergreift“. 

Sorgen macht sich Außerdorfer zudem um die Sicherheit der Dörfer, das Bild der Verwahrlosung und um die Verletzungsgefahr der Bettler_innen im Straßenverkehr. Mit Verlaub: Wenn Menschen auf die Straße gehen, um zu betteln, dann ist die Verwahrlosung längst eingetreten. Wenn Menschen auf die Straße gehen, um zu betteln, dann haben wir ein Problem - und zwar in erster Linie als Gesellschaft, die eine egalitäre, gleichberechtigte Entwicklung anstreben soll und muss. Und die Assoziation, dass Bettler_innen eine Gefahr für die Sicherheit des Dorfes darstellten, ist wohl eine der offensichtlichsten Parallelen zum traditionell blauen Pauschalurteil der „kriminellen Ausländer“. Dasselbe gilt für seine Ansicht, das Verbot sei eine Maßnahme zum „Schutz unserer Kultur“, er empfinde es als Beeinträchtigung, wenn Menschen vor und nach dem Gottesdienst bettelten, so der junge Bürgermeister.

Gesetze und ihre Signalwirkung

Um es kurz zusammenzufassen: Es versteht sich von selbst, dass sich zivilgesellschaftliche Organisationen wie die Vinzenzgemeinschaft, die Caritas, die Diözese, die Organisation für eine solidarische Welt und viele andere gegen Bettelverbote aussprechen. „Die Armut bekämpfen, nicht die Armen“, fordern sie einstimmig , immer wieder und immer wieder umsonst. 6 Symptombekämpfung, wie sie im Buche steht: Wer Arme aus dem öffentlichen Raum verdrängt, nimmt die öffentliche Hand aus der Verantwortung. Die Bürger_innen sind nicht mehr offensichtlich mit Armut konfrontiert, es geht sie nichts an - ein fatales Signal für alle Betroffenen. Auf politischer Ebene scheint klar: Von derartigen Verordnungen werden nicht die selbsternannten „gemäßigten Parteien“ profitieren, im Gegenteil: Noch aus jeder Asylrechtsverschärfung haben Rechte und Rechtsextreme einen Gewinn ziehen können. Solche Gesetze und - wie in diesem Fall - Verordnungen sind Teil der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen. Indem sie aber Feindbilder kreieren und verstärken, unterstützen sie die Rechtsverschiebung des Diskurses. Dass Linken und Pseudo-Gemäßigten oft vorgeworfen sind, gesellschaftliche Herausforderungen zu verschweigen oder herunterzuspielen, wird sich nicht durch das Übernehmen rechtspopulistischer Ansätze und Methoden ändern - im Gegenteil. Es wird sich alsbald die Frage stellen, wie rechts die Südtiroler Volkspartei wirklich ist, denn das Potential in diese Richtung ist gerade jetzt nicht zu unterschätzen. Doch Rechtspopulismus besser zu beherrschen als die rechten Parteien ist ein hohes Ziel - und ich weiß nicht, ob eine angebliche „Volkspartei“ das überhaupt erreichen will. 

Um fair zu sein: In Eppan ist ein geplantes Bettelverbot am geschlossenen Widerstand der SVP gescheitert, die Ortsgruppe bezeichnete es als „Armutszeugnis einer fortschrittlichen Gesellschaft". Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Danke dafür!  

anonym

venerdì 17 luglio 2015

Fanszene Obermais kickt mit Flüchtlingen

"Vor Kurzem hat die Fanszene Obermais zu einem Fußballspiel mit den vor zwei Wochen in Meran angekommenen Menschen aus Afrika eingeladen. Auf dem Kunstrasenplatz FCO am Viehmarkt wurde gekickt und gebolzt was das Zeug hielt. Einiges an Fußballschuhen, Shirts und kurzen Hosen konnte unseren neuen Freunden zur Verfügung gestellt werden. Wer also Fußballschuhe zu Hause hat, die nicht mehr gebraucht werden, soll sich bitte bei uns melden. Wir werden auch in Zukunft mit den jungen Herren zum Kicken gehen und ihnen die Möglichkeit geben, einen Fußballplatz zu nutzen. Wann die Spiele stattfinden, werden wir noch mitteilen, wir würden uns natürlich auch über Fanunterstützung freuen. An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich beim FC Obermais bedanken, der uns auf unkomplizierte Weise, den Platz zur Verfügung gestellt hat und mit seiner Unterstützung einen wichtigen Beitrag leistet. Die Fanszene Obermais möchte mit dieser Aktion ein Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit setzen. 

Menschen welche auf der Flucht vor Krieg, Diktatur, Verfolgung und Hunger sind, verdienen Schutz und unsere Hilfe und nicht Ablehnung und Fremdenfeindlichkeit. Es sind Menschen wie ich und du und sie haben auf ihrer beschwerlichen Reise und oft schon Jahre andauernden Flucht Dinge erlebt, die wir an dieser Stelle nicht ausführen möchten, weil es einfach unerträglich ist und es dafür eigentlich keine Worte gibt. Wir glauben aber, dass es nötig ist, den immer weiter voranschreitenden Hass in bestimmen politischen Parteien, Gruppen und Internetforen zu verurteilen und, dass mehr Menschen in unserer Gesellschaft der Entmenschlichung von Schutzsuchenden entgegentreten sollten. Auch und leider zu viele Medien in diesem Land tragen mit ihrer populistischen und tendenziösen Berichterstattung nicht dazu bei, diesen Menschen mit dem nötigen Respekt zu begegnen, den sie eigentlich verdienen. Flucht ist kein Spaß, sondern der letzte und in den allermeisten Fällen einzige Ausweg vor Krieg, Folter und Tod. Wir möchten deshalb wenigstens einen kleinen solidarischen Beitrag leisten und Menschen, welche Schutz und vielleicht ein neues Zuhause suchen, eine Möglichkeit geben sich vom relativ tristen Alltag im Heim am Bahnhof in Meran abzulenken und das Geschehene, wenigstens für kurze Zeit ein klein wenig zu lindern. Und was kann es dabei besseres geben, als dem besten aller Hobbys nachzugehen?



Am Montag 20. Juli mit Beginn um 20:30 Uhr am Kunstrasen FCO (ehemaliger Viehmarktplatz) in Meran findet das nächste Fußballspiel mit den vor Kurzem in Meran angekommenen Menschen aus Afrika statt. Wer gut erhaltene Fußballschuhe und/oder kurze Hosen zu Hause hat, kann uns diese gerne vorbeibringen. Jede/r ist herzlich eingeladen, sich die Spiele anzusehen. Wir freuen uns!

http://www.fanszene-obermais.net/2015/07/kicken-mit-fluechtlingen-es-geht-weiter/

domenica 5 luglio 2015

SE L’OCCUPAZIONE NON È UN’OCCUPAZIONE

Commento: "SE L’OCCUPAZIONE NON È UN’OCCUPAZIONE
Sui mirabili inganni di Casa Pound Bolzano
Mercoledì 1 Luglio Casa Pound Italia ha dichiarato di aver occupato l'ex scuola “St. Josef” di Aslago, a Bolzano. La notizia è rimbalzata subito sui media locali, incitata in particolar modo dall' ormai noto quotidiano on-line “Il giorno dell'Alto Adige”, che si dice indipendente ma in realtà si rivela sempre più un organo di divulgazione e diffusione di qualsiasi idiozia i soliti quattro attivisti di CPI Bolzano, fieramente capeggiati dal consigliere comunale Bonazza, mettano in prati

ca. Il fantomatico quotidiano on-line dedica addirittura una intera sezione speciale della home page all'inverosimile occupazione, con una sezione video che va da una prima (illecita? chissenefrega) incursione nell'edificio, risalente a qualche mese fa (video poi rimosso), allo pseudo sgombero avvenuto dopo circa 24 ore di pseudo occupazione.
Diciamo e ribadiamo PSEUDO rispetto allo sgombero, perchè come si legge sul Giorno non c'è stata “nessuna resistenza da parte dei ragazzi di Casa Pound, che hanno abbandonato l’area” volontariamente. Questo forse vuol dire che ogni volta che qualcuno di noi esce volontariamente dalla propria casa è perchè è sotto sgombero?
Colpisce inoltre il fatto che a sgomberare siano stati i funzionari dell’IPES (l' Istituto Per l'Edilizia Sociale dell'Alto Adige) (eh?), proprietaria dell’immobile, che si sono presentati per riprendere possesso dell’ex scuola accompagnati da una sola pattuglia della polizia. Dalle foto pubblicate (due poliziotti sorridenti e con le braccia conserte) è chiaro che il tutto è avvenuto nella più totale complicità delle forze dell'ordine, notoriamente vicine e accondiscendenti con le forze di questa annacquata estrema destra.
Il fatto più realistico, e sotto sotto più pericoloso, invece, rispetto a quanto successo nelle ultime 24 ore ad Aslago, Bolzano, è che in realtà non sia successo assolutamente NIENTE.
Non c'è stato nessuno SGOMBERO, perché non c'è stata nessuna OCCUPAZIONE.

È stata tutta una messinscena all'infimo scopo, come tutte le infamanti attività svolte da Casa Pound a Bolzano e in tutta Italia, di manipolare l'opinione pubblica facendo ad ogni modo parlare di sé e conquistare populisticamente il maggior numero di proseliti tra chi non ha una reale coscienza e conoscenza di ciò che sta succedendo né a livello locale, né tantomeno globale.
Le occupazioni non si fanno per rilasciare interviste e scattarsi selfie da condividere meccanicamente e massicciamente su facebook. Non sono in nessuna maniera valutabili in base al numero di “mi piace” o di condivisioni della notizia: sono sempre appartenute e sempre apparterranno ad un ordine qualitativo, mai quantitativo.
 

Le occupazioni, quelle serie, vere, rispondono e muovono da una reale e concreta necessità degli individui e delle comunità , qualsiasi comunità (e che ciò sia ben chiaro) a riscrivere parole come ABITARE e VIVERE. Dal desiderio di auto-organizzazione fuori dagli schemi sia psicologici (interni) che imposti dal sistema sociale, politico ed economico (esterni). Le occupazioni devono essere vitali, e infiammate. Devono infiammare il tessuto sociale e ridisegnarlo costantemente, fottersene del marketing, dei proseliti e delle richieste di amicizia su facebook.
Ma questo i fascisti del terzo millennio avanti cristo non lo possono capire.
Capiscono solo “selfie”, pollici in alto azzurrognoli, e “prima gli itagliani”.
Si riempiono bocca e comunicati di parole non loro, che non possono capire, che non gli appartengono, perchè senza storia e senza futuro.
Volevano costringerci a credere di aver occupato un edificio, a Bolzano, solo perché hanno appeso dalle finestre qualche anacronistico striscione razzista accompagnato da grottesche bandiere.
Noi non ci siamo caduti, né cadremo mai in simili provocazioni.
Noi sappiamo che la casa è di chi l' abita, non di chi vi appende striscioni.
 

P.S.
Un'ultima breve analisi per capire quanto sia infima, pericolosa, ma anche ridicola l'appropriazione e il continuo sciacallaggio da parte di questa destra senza contenuti e immaginazione, fantasia, nei confronti di idee, concetti e parole (come OCCUPAZIONE), delle lotte (CASA, LAVORO ecc) e dell'opera di alcuni pensatori, musicisti e scrittori (da Stirner a De Andrè passando per Bukowski) tutte storicamente sviluppate in ambienti di carattere antifascista. Non per ultimo dell'immaginario iconografico, delle immagini.
Nella pseudo occupazione del St. Josef di Aslago, Bolzano, avvenuta ieri, una foto ritrae uno degli “occupanti” di Casa Pound, che con guanti alla mano e sacchetti è intento a ripulire lo spazio esterno all'edificio dal “degrado”. La t-shirt che indossa mostra un uomo incappucciato con in mano una gran bella cesoia. L'immagine è stata sciacallata miseramente da un poster dell'ALF, l' Animal Liberation Front, il Fronte Liberazione Animale di stampo anarchico operativo dagli anni '70, e stampata su una maglia, ovviamente senza il logo e la frase ricca di senso, che ora indossa il ragazzo della foto, militante di un movimento di destra, e neo fascista.
Lui tutto questo, come tante altre cose, probabilmente lo ignora.
Fateglielo sapere."

domenica 7 giugno 2015

G7-Proteste - eine Bilanz | Kommentar

Die Hauptveranstaltung gegen den G7-Gipfel im Schloss Elmau, der Demonstrationszug durch Garmisch-Partenkirchen, ist gestern (Samstag, 6. Juni 2015) weitgehend reibungslos über die Bühne gegangen. Einige Anmerkungen im Schnelldurchlauf.





  1. Das Polizeiaufgebot war massiv; die Gegend um das Schloss Elmau, das zwischen Garmisch-Partenkirchen (GAP) und Mittenwald gelegen ist, war/ist im Belagerungszustand: Polizeikontrollen an allen Zufahrtsstraßen, Umleitungen, überall Versorgungs- und Kontrollposten der Polizei.
  2. Die Anreise im Zug von Innsbruck gestaltete sich weniger schwierig als gedacht: Der Zug fuhr regulär bis GAP, nach Seefeld gab es im Zug eine Passkontrolle durch die deutsche Polizei, am Bahnhof in GAP wurden wir dann komplett gefilzt. Auch mit dem Auto war die Anreise weitgehend problemlos möglich.
  3. Die TeilnehmerInnenzahlen bei der Hauptveranstaltung, der Demonstration durch GAP, waren überschaubar: Die Polizei spricht von 3600, die VeranstalterInnen von 5000, wobei in diesem Fall wohl die erste Zahl plausibler ist. Dies steht im krassen Gegensatz zu den 35-40.000 TeilnehmerInnen bei der Anti-G7-Demo am Donnerstag in München; scheinbar hatte die unsichere Lage der Übernachtungsmöglichkeit - das Camp wurde erst in letzter Minute genehmigt -, die unklaren Anreisebedingungen und die massive mediale Einschüchterung (SpiegelOnline: "Behörden fürchten Tausende gewaltbereite G7-Gegner", "Polizei rechnet auch in München mit Krawallen", "Polizei fürchtet Gewalteskalation beim G7-Gipfel") viele von einer Teilnahme absehen lassen.
  4. Dementsprechend war die Zusammensetzung der TeilnehmerInnen ziemlich homogen: Linke aus hauptsächlich subkulturellen Zusammenhängen, jung, deutsch, eher männlich. Und vorrangig aus dem Umfeld, sprich süddeutscher Raum. Es gelang offenbar nicht, Menschen außerhalb der "linken Kernbelegschaft" oder gar die lokale Bevölkerung miteinzubeziehen. Zudem waren die größeren linken Organisationen (Die Linke, Blockupy, IL, ect.) nur am Rande oder gar nicht sichtbar.
  5. Das Wetter war für die Demo in Ordnung; der Marsch vom Camp zum Bahnhof und das Warten auf den Demobeginn um 14 Uhr in der prallen Mittagssonne waren zwar unangenehm, später wurde die Hitze jedoch durch Wolken und Wind immer wieder für kurze Zeit abgeschwächt, ab 17 Uhr zogen Wolken auf, und erst bei der Rückkehr zum Ausgangspunkt um 19 Uhr am Bahnhof ergoss sich ein Platzregen auf die Teilnehmenden. Wegen Hochwassergefahr wurde das Camp evakuiert, ein Murenabgang zwischen Innsbruck und Scharnitz sorgte für ungewollt lange Rückfahrtswege.
  6. Die Demoroute war, sagen wir es mal so, eher unkonventionell (siehe oben): Sie verlief auf einer von mehreren Zufahrtsstraßen von GAP Richtung Mittenwald (und damit Schloss Elmau) und sah eine 360-Grad-Wende vor. Auf die Schleife beim Rückweg wurde aufgrund des langen Festsitzens am Wendepunkt verzichtet. Der "Antikapitalistische Block" mit Lautsprecherwagen bildete den Kopf des Zuges. Am äußersten Punkt im Osten war eine Zwischenkundgebung vorgesehen. Faktisch bedeutete dies ein unangenehm langes Festsitzen in einer hässlichen Vorortstraße von GAP, umrahmt von drei Ketten Polizeispalier, einem Lauti, der für viele außer Hörweite war und nur unzureichend Informationen weitergab.
  7. Ja, die Demo war weitgehend friedlich. Es gab am Kopf der Demo sowie auf der rechten Seite mehrfach Rangeleien mit der Polizei, die Pfefferspray einsetzte. Gröbere Verletzungen scheint es nicht gegeben zu haben. Die Aussage, dass die Eskalation von der Polizei ausging, muss relativiert werden: Wie über Lautsprecher kommuniziert wurde, gab es den Plan, die Polizeiabsperrung zu durchbrechen und auf die Kreuzung vorzudringen, um diese zu besetzen und damit einen Zufahrtsweg zu blockieren. Dieses Blockadekonzept wurde erst nach seinem offensichtlichen Scheitern dem Rest des Demozuges mitgeteilt. Seine Sinnhaftigkeit muss angesichts der Umstände stark in Zweifel gezogen werden.
  8. Inhaltlich hatte die Demo wenig zu bieten; die Demosprüche waren (im ersten Block) linke "Klassiker" und damit recht beliebig, Bezüge zu aktuellen Konflikten (Stichwort Griechenland) waren weitgehend abwesend, nur migrantische Kämpfe und Refugees wurden verbal thematisiert. Auch beim Rest des Demozuges wurden Inhalte eher rar kommuniziert, Themen waren dort die Rüstungs- sowie Politik der G7 insgesamt und ein bisschen TTIP. Am Vortag war ein Papp-Panzer symbolisch verbrannt worden - das war's aber auch.
  9. Die Bevölkerung vor Ort konnte nicht einbezogen werden - obwohl die Stimmung "gekippt" sei, wie wir aus Gesprächen mit dort Wohnhaften erfuhren. Die enormen Kosten (130-360 Millionen Euro), das massive Polizeiaufgebot und die permanenten Kontrollen sorgen in der Region für starken Unmut. "Die Polizei spricht von Präsenz zeigen. Wenn man sich das anschaut, dann muss man sagen, das ist Einschüchterung.", erklärte ein Taxler, der uns - ebenso wie die anderen Nicht-Uniformierten, mit denen wir zu tun hatten - sehr wohlwollend begegnete.
  10. Das Fazit muss aufgrund der schwachen Beteiligung, der fehlende Einbettung in lokale und aktuelle Konflikte, einem diffusen Demokonzept und wenig inhaltlicher Schwerpunkte trotz der relativ guten Stimmung und dem soliden Ablauf eher negativ ausfallen; es manifestierte sich viel, was in der Linken derzeit kritisch zu betrachten ist. Aber ja, die Gegend war schön.

martedì 19 maggio 2015

I fascisti nel consiglio comunale di Bolzano | commento

(pdf) Le elezioni comunali di Bolzano confermano la direzione in cui soffiava il vento negli ultimi tempi. La campagna a base di paranoia e sensazionalismo preparata dall'Alto Adige e da altri pseudo-giornalisti che da mesi dipingono Bolzano come un sobborgo di Città del Messico ha sortito qualche effetto.
La Lega Nord ha fatto un risultato per Bolzano senza precedenti: 5 consiglieri eletti. Raccolgono i risultati di una campagna trainata dall'arrivo di Salvini in piazza Matteotti, dove abbiamo potuto vedere come l'alleanza nazionale fra fascisti di CasaPound e leghisti sia un dato politico confermato anche a Bolzano.
Il dandy- nerd leghista Carlo Vettori, sconosciuto alla politica ed in città fino all'altro ieri ha incassato l'11% dei voti. La paura è un ottimo modo per un guadagno politico in termini elettorali, e i leghisti sono stati i più abili a specularci sopra.
Un altro movimento politico che ha costruito la sua campagna elettorale interamente sulla paura è quello dei fascisti di CasaPound. Come detto prima, la realtà si può inventare, e non c'è nulla di più semplice che spaventare le persone. Poche cose come la paura sono un capitale politico per fruttare guadagno e voti. In questo modo a Bolzano hanno preso il 2,4% riuscendo ad eleggere un consigliere comunale.