
lunedì 15 settembre 2008
Giovane di colore ucciso a sprangate

INFOMIG gestartet!

sabato 13 settembre 2008
La fiamma del fascismo...

Mussolinis Schatten
venerdì 12 settembre 2008
Antifa Meran|o bei Emergency-Festival
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martedì 9 settembre 2008
NPD startet Kampagne für Südtiroler Neonazis


"Dolomiten": Zensur statt Aufarbeitung
Ein typischer Südtiroler?Mit Karl Nicolussi-Leck ist ein großer Südtiroler verstorben. War Nicolussi-Leck gar ein typischer Südtiroler, denen man ja nachsagt, aus jeder Situation jeweils das Beste zu machen?VKS-Chef und glühender Nazi seit der Anfangszeit der „Bewegung“ ging Nicolussi-Leck 1940 zur SS, wurde zum ritterkreuztragenden Panzerkommandanten und Hauptsturmführer der SS-Division Wiking im 2. Weltkrieg und nach dem Krieg dann Nazi-Schleuser im Reisebüro zum Hakenkreuz.Dann – eher untypisch für Südtiroler – ein paar Jahre in Südamerika. Dort erfolgt Nicolussis märchenhafter wirtschaftlicher Aufstieg, dessen Grundlagen nie hartnäckig hinterfragt werden. Dann die Rückkehr in den warmen Schoß der Heimat. Fortan segensreiches Wirken in Bildung, Kultur, Wirtschaft und Politik. Als ob vorher einfach nichts gewesen wäre. Ein schönes Leben in einem schönen Land. Dem Land der Opfer.Lei net rogeln!
lunedì 8 settembre 2008
Südtiroler Freiheit auf alldeutschezeitung.com
domenica 7 settembre 2008
Hat die FN kapituliert?
Es ist still geworden rund um die Meraner Tentakel der schwarzen Forza-Nuova-Krake, um jene Faschisten, welche auszogen, das Land an der Etsch und die Köpfe dessen Bewohner zu erobern.venerdì 5 settembre 2008
12-09-2008: Ricordo ai 23 patrioti uccisi
mercoledì 3 settembre 2008
link nuovi - neue Links
www.archivpragserwildsee.com
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http://zis.uibk.ac.at/stirol_doku/
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www.novemberpogrom1938.at/
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http://www.schuetzen.com/html/faschismus/showfaq.asp?fldAuto=1
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domenica 31 agosto 2008
"Nazis auf der Flucht": Buchvorstellung
Josef Mengele, Adolf Eichmann, Erich Priebke und viele weitere NS-Kriegsverbrecher haben nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Regimes versucht, sich aus Europa abzusetzen. Nicht wenige davon haben für ihre Flucht die von den US-Geheimdiensten als "Rattenlinie" bezeichnete Route über Südtirol nach Rom oder Genua gewählt.
Steinacher zeichnet in seinem Buch "Nazis auf der Flucht" die Fluchtwege von NS-Tätern im Detail nach, hinterfragt die Beteiligung von Exponenten der katholischen, aber auch der evangelischen Kirche sowie humanitärer Organisationen und beschreibt Netzwerke und Seilschaften, auf die ehemalige Nationalsozialisten und Faschisten auf ihrer Flucht zurückgreifen konnten.
Vorgestellt wird Steinachers Habilitationsschrift "Nazis auf der Flucht", die im Studienverlag erschienen ist,
am kommenden Mittwoch, 17. September,
um 17.30 Uhr
am Südtiroler Landesarchiv im Ansitz Rottenbuch,
Armando-Diaz-Straße 8, Bozen,
vom Autor selbst sowie vom Innsbrucker Professor Rolf Steininger im Beisein von Landesrätin Kasslatter Mur, Leo Andergassen, dem Direktor der Landesabteilung Denkmalpflege, sowie Christine Roilo, Direktorin des Südtiroler Landesarchivs.
mercoledì 20 agosto 2008
repressione politica in sicilia
martedì 12 agosto 2008
Emergency Music Aid 2008
Music Aid for Emergency and Los Quinchos, Meran08 - und die Antifa Meran ist an allen vier Tagen (vom Donnerstag den 14. bis Sonntag den 17. August) mit einem Infostand mit dabei!Erklärtes Ziel des Organisationskomitees ist, möglichst viele Gelder einzunehmen, um die humanitäre Vereinigung „Emergency“ von Gino und Teresa Strada zu unterstützen. Emergency unterhält in zahlreichen Kriegsgebieten, aber letzthin auch in besonders armen Gebieten der Welt, Ambulanzen und Krankenhäuser, ausgerichtet nach westlichen Standart.
Der gesamte Erlös des Festes wird, wie voriges Jahr, zu einem Teil an das herzchirurgische Krankenhaus im Sudan gehen und zu einem anderen Teil an die Bozner Vereinigung.“Los Quinchos“, die sich in Nicaragua um die zahlreichen Straßenkinder kümmert.
An vier Abenden gibt es Life Musik im Freien. Los geht´s am Donnerstag, 14. August und abgeschlossen wird am Sonntag, 17. August, mit dem Konzert der Spolpo Blues Band.
Jeder Abend ist einem anderen Musikstil gewidmet. Es gibt einen gastronomischen Stand mit einigen Überraschungen für die Gäste zu erschwinglichen Preisen, denn auch darauf legen die Organisatoren besonderen Wert. Im Bereich des Festplatzes befinden sich Stände verschiedener Ong, es wird Body Painting (Körperbemalung) geboten und Unterhaltung für Kinder.Sonntag zu Mittag, am Rande des Musikprogramms, findet eine öffentliche Diskussion zum Thema „Nein zum Krieg“ und den verheerenden Folgen für die Bevölkerungen statt. Unter den Teilnehmern werden neben einem Verantwortlichen von Emergency auch einige Ärzte mit Erfahrungen in Kriegsgebieten anwesend sein.
Beginn: 18.00 Uhr: der erste Auftritt gehört den «Isole minori», eine Bozner Musikgruppe, gleich darauf wird die senegalesische Trommlergruppe «Giant by» zu hören sein.
Am ersten Abend gibt es vorwiegend ethnische Musik , der Clue wird sein: «Loa percussion trio», drei magische Schlagzeuger. Ein deutscher Rundfunk wird eigens anreisen, um sie bei diesem Auftritt zu filmen.
Christine Agostini und ihre Schülerinnen stellen ihre beidruckenden Bauchtanzkünste zur Schau. Abgerundet wird der Abend mit DJ Giovanna und DJ Sven.
Freitag, 15. August
Musikmix zu Ferragosto: Um 10 fängt´s wieder an mit dem leidenschaftlichen österreichsichen Jazzduo Simon Rainer und Andreas Wallner.,
Um 18 geben die «Miss Gradenko» ihr Repertuar im Stil von Police e Cure zum Besten. Gleich danach gehört die Bühne den «Delirium tremens» mit den bekannten Melodien der 60er Jahre, um sie dann der Punkgruppe «Prima linea» von Rimini zu überlassen, die bereits 5 CD aufgenommen hat und im italienischen Sender Rai2 und auf Videomusic zu sehen waren.
Sabato 16 agosto
Am Samstag, Vormittag um 10 wird eingeladen zum Matinee mit dem Duo Rolando Biscuola und Christine Plaickner.
Sonntag, 17. August
Der vierte und letzte Tag gehört dem Blues und der Rockmusik.
Um 10 lassen die «ModerN Harp Ambassador» ihre elektronoschen Harfen erklingen, um 11 findet die öffentliche Diskussion statt. Ab 18 gibt es wieder Musik: Auf die Gruppe von Ulli Biasi und Freunde «Crossroad». folgt eine jam session namens «Keine Gegenstände aus dem Fenster werfen» und das letzte Wort hat immer noch die unübertreffliche «Spolpo blues band».
giovedì 7 agosto 2008
Die Wahrheit über Ausländer
Gesamtbevölkerung Südtirols:
487.673 (100%)
davon Ausländer:
28.260 (5,8%)
Von diesen 5,8% sind wiederum 33% EU-Bürger, 35% Europäer (Nicht-EU-Bürger), 13% Afrikaner, 14% Asiaten und 4% Amerikaner.
Erwerbstätige in Südtirol:
227.600 (100%)
davon Ausländer:
25.200 (11%)
Gemessen am Bevölkerungsteil sind 44% der Südtiroler und 89,2% der Ausländer erwerbstätig.
Bruttoinlandsprodukt Italien
Laut einer Erhebung der Wirtschaftszeitung Il sole 24 ore tragen die 5% Ausländer in Italien überdurchschnittlich (in Zahlen: 6,1%) zum Bruttoinlandsprodukt bei.
Ausländer als Geber und Empfänger
Mehr als 200 Mio. Euro zahlen Ausländer ein (Steuern, Fürsorge- und Versicherungsbeträge; angenommen wird ein monatl. Nettoeinkommen von nur 1000 Euro).
Rund 22,4 Mio. Euro erhalten Ausländer im Zuge von Wohngeld, Beiträge Wohnbau, finanz. Sozialhilfe, Sozialdienste, Zivilinvalidenrente und Sozialvorsorge.
domenica 3 agosto 2008
La strage di Bologna
Vor 28 Jahren, am 2. August 1980, erreichte der faschistische Terror seinen Höhepunkt: Alle ore 10,25, una bomba esplose nella sala d'aspetto di seconda classe della stazione di Bologna.Lo scoppio fu violentissimo, provocò il crollo delle strutture sovrastanti le sale d'aspetto di prima e seconda classe dove si trovavano gli uffici dell'azienda di ristorazione Cigar e di circa 30 metri di pensilina. L'esplosione investì anche il treno Ancona-Chiasso in sosta al primo binario. Il soffio arroventato prodotto da una miscela di tritolo e T4 tranciò i destini di persone provenienti da 50 città diverse italiane e straniere. Il bilancio finale fu di 85 morti e 200 feriti. (testimonianze di Biacchesi e da "Il giorno") a violenza colpì alla cieca cancellando a casaccio vite, sogni, speranze.*
Auch zwei Südtiroler waren zu den 85 Todesopfern zu zählen, für deren Gedenken ein in Brixen startender Staffellauf organisiert wurde. Eine davon war die aus St. Leonhard im Passeier stammende Hausfrau Berta Ebner.
Die Hintergründe waren lange verschleiert geblieben, auch durch bewusste Einflussnahme von politischen Funktionären. Schlussendlich wurden die zwei Neofaschisten Valerio Fioravanti und Francesca Mambro schuldig gesprochen und eingesperrt. "Die Neofaschisten (hatten) offenbar Freunde in höchsten Kreisen des Staatsapparates. So sind schon die Schuldigen der Bombenattentate in Mailand und in Brescia am Ende der 60-ger Jahre, die wahrscheinlich von Neofaschisten organisiert worden waren, nie gefunden worden. Wut und Verzweiflung klangen aus den Worten des Bologneser Bürgermeisters Renato Zangheri vor Zehntausenden von Menschen, die zur Trauerfeier für die Opfer vor dem Rathaus zusammengekommen waren. Ein regelrechter Aufruf, diesmal die Täter nicht ungestraft davonkommen zu lassen.", schreibt der Deutschlandfunk.
Nähere Infos
Seite der Angehörigen der Opfer:*
http://www.stragi.it/index.php
Artikel über die Hintergründe:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/402451/
Artikel auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Bologna_1980
martedì 29 luglio 2008
Antifa-Grigliata / 1 agosto
Wir haben für Samstag den 1. August einen Grillabend geplant. Dabei wollen wir im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseinsuns kennenlernen, austauschen und diskutieren.venerdì 18 luglio 2008
G8-Gipfel 2001: Wo bleibt die Gerechtigkeit?
Genua 2001 war ein Höhepunkt der G8-Proteste, sowohl an Teilnehmern als auch an der Brutalität der gewalttätigen Ausschreitungen. Besonders aber gingen sie in die Geschichte ein als die Offenbarung einer widerlichen Fratze des italienischen Staates, die mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie gar nichts mehr zu tun hat.Die Folgen waren hunderte brutal verprügelte Demonstranten, mitunter sehr viele friedliche Aktivisten, Frauen und Reporter (Diaz-Schule), Folterungen durch Staatsbeamte (Bolzaneto), und ein erschossener Demonstrant, Carlo Giuliani.
Fünfzehn Polizisten wurden nun wegen ihres Verhaltens in Bolzaneto für schuldig befunden: "Mit einem äußerst milden Urteil endete am Dienstagabend in Genua der Prozess rund um die brutalen Übergriffe gegen Demonstranten in der Haftanstalt Bolzaneto während des G-8-Gipfels im Juli 2001. 45 Polizisten, Gefängniswärter und Ärzte saßen auf der Anklagebank; am Ende gab es 30 Freisprüche und nur 15 Verurteilungen zu Haftstrafen zwischen fünf Monaten und fünf Jahren. Damit blieb das Gericht weit unter den Anträgen der Staatsanwälte.", schreibt die taz.
Dennoch wird keiner der Verurteilten die Strafe antreten müssen, da alle Haftstrafen bis zu drei Jahren aufgrund einer im Jahr 2006 ausgesprochenen Amnestie nicht zu verbüßen sind und die anderen wegen Verjährung im Jahre 2009 verfallen.
Nun haben auch die Prozesse um die Vorfälle in der Diaz-Schule begonnen: Die Staatsanwaltschaft fordert dabei insgesamt 109 Jahre Haft für 28 Angeklagte. Sie stützt sich großteils auf die Aussagen des Polizeifunktionärs Michelangelo Fournier. "Als ich ankam, sah es nach einem Kampf aus. In Wirklichkeit war es eine blindwütige Prügelei, die nur von einer Seite ausging. Es war ein Gemetzel.", so Fourier. Die Urteile werden für Herbst dieses Jahres erwartet.
Äußerst sehenswerte Doku auf YouTube:
http://video.google.de/videoplay?docid=-8876259762606192748
Weitere Infos
Artikel von Markus Lobis:
http://markus-lobis.blog.de/2008/07/16/die-schande-von-bolzaneto-milde-strafen--4456963#comments
Artikel der taz:
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/strafen-fuer-pruegelnde-polizisten/
mercoledì 16 luglio 2008
Mussolini Pop
Ein Ausflug in die Touristen-Hochburgen Rimini und San Marino offenbart jedem Südtiroler mit ein klein wenig Geschichtswissen ein Bild des Unverständnisses und des Kopfschüttelns. In den unzähligen Straßenläden, die von Flip-Flops über Spielzeugfiguren bis hin zu T-Shirts alles Mögliche feil bieten, ist es keine Seltenheit, auf das Konterfei des verstorbenen Diktators zu stoßen.
Die erste Überraschung war ein T-Shirt mit seinem Abbild und dem Spruch „Boia chi molla“, das in einer Ecke zwischen Fun-T-Shirts mit Sprüchen hing. Auf Nachfrage bei der Verkäuferin meinte diese, sie habe zwar nichts mit faschistischer Ideologie gemein, sähe aber auch keinen Grund, es nicht zum Verkauf anzubieten, immerhin sei Mussolini – bis zum unheilvollen Schulterschluss mit Hitler – ein Politiker gewesen, der für Italien viel Gutes getan habe.
Die zweite Überraschung ließ nicht lange auf sich warten, diesmal waren es Feuerzeuge mit Duce-Abbild und Sprüchen, die so gut wie an jedem Stand mit einem Angebot an Feuerzeugen mit verschiedensten Motiven zu finden waren. Dort findet man Mussolini-Feuerzeuge in einer Reihe mit Che-Guevara- und Bob-Marley-Modellen, in trauter Zweisamkeit und verschiedensten Ausführungen.
In San Marino, deren Touristenbranche zu einem guten Teil vom Verkauf von Waffen-Duplikaten und Alkohol lebt, stoßt man zwischen Samurei- und griechischen Waffen nicht selten auch auf SS- und Wehrmacht-Dolche, schön verziert mit Hakenkreuz und Inschrift. Ganz geschichtlich geht es auch bei der Kollektion der „vini di storia“ zu, und die neben den inzwischen berühmten Hitler- und Mussolini-Weinen (mit dutzenden unterschiedlichen Motiven) auch Mao-, Beatles- und Tito-Ausgaben beinhaltet. Übrigens gibt es das ganze natürlich in unterschiedlichsten Größen und auch mit Bierinhalt.
Eine Verkäuferin antwortete auf die Nachfrage, ob das denn normal sei für Italien, dass es besonders in San Marino eben gut gehende Ware sei, die gerne als Andenken (?) mitgenommen und auch vielfach von Deutschen gekauft werde. Erst im Verlauf des Gespräches hielt sie es angebracht zu bemerken, dass sie mit „diesem Ganzen“ ansonsten nichts zu tun hätte.
Das Fass zum Überlaufen brachte aber ein Produkt, das mit Geschichtlichkeit nun absolut nichts mehr zu tun hat: Zwischen Luftdruckgewehren kann man bei mehreren Stände auch auf Duce-Knüppel stoßen, die in schwarz gehalten sind und neben weißem Konterfei auch den Spruch „Boia chi molla“ trugen. Neben den gut dreißig Zentimeter langen Knüppeln gibt es diese auch als Baseball-Schläger.
Es ist einfach traurig zu sehen, wie wenig Berührungsängste in Italien mit rechtsextremer Ideologie bestehen – und das natürlich auch bei Leuten, denen man ideologisch keine solche Sympathien unterstellen kann. Und natürlich stellt sich die nicht unberechtigte Frage, was für Menschen sich wohl solche Artikel wohl im Urlaub kaufen – denn geben muss es sie zur Genüge, bei einem so breiten Angebot.
lunedì 14 luglio 2008
Italien: Diskriminierung von Minderheiten
Nach verschäften Einwanderungsgesetzen und Menschenjagden ist es jetzt die Ankündigung, allen Sinti und Roma (und beginnend mit deren Kindern) Fingerabdrücke abzunehmen, welche für Empörung sorgt.
Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert diese Diskriminierung scharf und fordert, dass dieser Rassismus durch angemessene Wohn- und Integrationspolitik überwunden werden muss: "Die Erklärungen verschiedener Politiker und administrativer Verwalter erinnern allzu gefährlich an die vergangen geglaubte Zeit des Faschismus, als in Italien Rassengesetzte erlassen wurden. Die heutige Lage ist äußerst besorgniserregend, denn anstatt an eine Integrationspolitik der Sinti und Roma zu denken, schüren italienische Politiker Rassenhass und billigen Populismus. Eine gefährliche Haltung, die nur dazu dient, Vorurteile sowohl in der Mehrheitsbevölkerung als auch in den Minderheiten weiter auszubauen."
der Artikel auf deutsch:
http://www.gfbv.it/2c-stampa/2008/080711de.html
l'articolo in italiano:
http://www.gfbv.it/2c-stampa/2008/080711it.html
domenica 6 luglio 2008
G8-Gipfel 2008 in Japan
Dieses Jahr findet der G8-Gipfel, also das jährliche Treffen der acht wirtschaftsstärksten Länder der Erde, in Japan statt.domenica 29 giugno 2008
Free Tibet - l'inno estivo/Sommerhit 2008
Quattro giovanotti Meranesi vogliono fissare l'attenzione sui gioci olimpici in Cina e la situazione del Tibet. Per questo i quattro - Thomas Dekas, Sven Albertini, Simon Staffler und Thomas Ebner - si hanno formato nel progetto "Vino Rosso". Il primo prodotto è la canzone leggera "Free Tibet".
http://www.myspace.com/vinorossofreetibet
sabato 28 giugno 2008
Einwanderungsbeobachtungsstelle schließt - wir sagen Nein!
Nun ist es endgültig: Die Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung, welche seit drei Jahren objektive Informationen rund um das Thema Immigration in Südtirol liefert, schließt am Montag (30.06.) ihre Tore.Da diese Stelle bisher über den Europäischen Sozialfonds finanziert wurde, dieser jetzt aber ausgelaufen ist, muss die Beobachtungsstelle ihre Arbeit einstellen. Die Landesregierung war nicht gewillt, diese notwendige Institution, welche auch die Antidiskriminierungsstelle beheimatet, mit eigenen Mitteln weiter zu finanzieren. Der Rechtsruck des Landes, welchem sich auch die SVP durch verschärfte Einwanderungsgesetze beugt, scheint der Weiterführung dieses Projektes im Wege zu stehen. Doch gerade bei solch delikaten Themen, bei denen die humane Dimension oft vergessen wird, ist objektive Information unerlässlich.
Die Antifa Meran bringt ihre Bestürzung über diese Fahrlässigkeit – denn es ist nichts anderes als fahrlässig, bei sozialen Institutionen zu sparen – zum Ausdruck und kritisiert den fehlenden Willen der verantwortlichen PolitikerInnen. Dagegen wäre es notwendig, auf die Straße zu gehen!
mercoledì 25 giugno 2008
NPD Geld nach Südtirol?
giovedì 12 giugno 2008
Russisches Hinrichtungsvideo ist echt

Im August 2007 war in einschlägigen Internetportalen ein Video aufgetaucht, das die Hinrichtung zweier Menschen durch russische Neonazis zeigt. Gefesselt wurden die beiden Männer vor einer Hakenkreuzfahne positioniert und als „Kolonisten aus Tadschikistan und Dagestan“ tituliert. Sie selbst erklärten „Wir wurden von russischen Nationalsozialisten festgenommen“. Anschließend wurde einer der beiden Gefangenen vor laufender Kamera mit einem großen Messer enthauptet. Die zweite Geisel wurde mit einem Kopfschuss getötet und fiel anschließend in eine, anscheinend eigens dafür ausgehobene, Grube. Untermalt sind die Hinrichtungsszenen von Heavy Metal Musik. Abschließend hoben die vermummten Entführer den Arm zum Hitlergruß und skandierten „Sieg für Russland“.
Das Video dieser Hinrichtung verbreitete sich rasend schnell im Internet und sorgte weltweit für Aufsehen und Entsetzen. Das authentisch wirkende Video wurde von Experten zu 95% für echt befunden.
Ein knappes Jahr später herrscht Gewissheit: das Video ist definitiv keine Fälschung. Die russische Staatsanwaltschaft teilte mit, dass sowohl der Tatort, als auch die Identität der Opfer identifiziert wurde. Demnach soll es sich um einen Tadschiken und Kaukasier handeln. Ein Mordverfahren wurde bereits eingeleitet. Im Fokus der Ermittlung steht die rechtsextreme „Nationalsozialistische Partei der Rus“, die die Verantwortung für den Clip übernommen hatte.
mercoledì 4 giugno 2008
Antifa Meran zeigt "Nazirock"
Die extreme Rechte von Innen gesehen: ihre Musik, die Chefs, die Allianzen, ihre Rituale, die politische Akzeptanz, welche den italienischen Nazifaschisten die Türen zur institutionellen Macht öffnet. Die radikale Rechte kann in Italien eine halbe Million Stimmen verzeichnen und ausschlaggebend sein, da 25.000 ausreichen können um zu bestimmen, wer das Land regiert. Daher wird sie akzeptiert.
NAZIROCK erzählt diesen politischen Weg, gebraucht dabei als roten Faden die Bands, welche die faschistischen Köpfe mit ihrer Skin-, Oi-, White-Powerund Punkadestra-Musik vollstopfen.
Homepage des Films/sito del film: http://www.nazirock.it/
venerdi/Freitag 06-06-2008 ● 19h ● JunGle Meran
martedì 3 giugno 2008
Nach Friseurbesuch in Haft
Insgesamt wurden 1328 Personen, 620 Fahrzeuge und 106 Gastlokale kontrolliert.
domenica 1 giugno 2008
Hürden für Integration, nicht für Migration
Die OEW-Organisation für Eine solidarische Welt (OEW) und das Haus der Solidarität (HdS) warnen vor sozialem Pulverfass und drücken in einer Pressemitteilung ihre Sorge um den Frieden in Südtirol wegen der neuen AusländerInnenpolitik der Landesregierung aus.Werden Sozialleistungen für Nicht-EU-BürgerInnen an die Ansässigkeit geknüpft, wird nicht die Einwanderung erschwert, sondern das Zusammenleben. "Wie sollen Nicht-EU-BürgerInnen in Südtirol leben, arbeiten, Steuern zahlen, wenn ihnen gesagt wird: 'Ihr seid gar nicht erwünscht!'", fragt sich Elisabeth Grießmair, die OEW-Vorsitzende. Langfristig seien Integration und sozialer Frieden gefährdet.
Die beiden Sozialorganisationen schlagen stattdessen vor, verstärkt das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe einzusetzen. "In der Wirtschaft und in der Entwicklungszusammenarbeit ist es gang und gäbe, Starthilfe unter bestimmten Konditionen zu gewähren, um positive Entwicklungen anzukurbeln", meint OEW-Vorsitzende Grießmair. Statt Stolpersteine in Form von verschärften Bestimmungen gegen Nicht-EU-BürgerInnen in den Weg zu legen, sollten diese gerade am Anfang besonders unterstützt werden, um die Integration zu beschleunigen und sie unabhängig zu machen.
Die OEW ist jedenfalls überzeugt, dass sich Migration nicht über strengere Gesetze und Maßnahmen regeln lässt, sondern nur in den Auswanderungsländern. "Auch die SüdtirolerInnen sind nicht mehr ausgewandert auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben, sobald sie diese in ihrer Heimat fanden", erinnert die HdS-Vorsitzende.
Es geht längst nicht mehr um die Frage: "Einwanderung, ja oder nein?". Es leben derzeit 56 Millionen EinwandererInnen in den europäischen Staaten und die Einwanderung wird in Zukunft zunehmen. Kriege und aussichtslose Zukunftsperspektiven zwingen Menschen auszuwandern und ihr Glück in anderen Ländern zu suchen. Selbst die EU stellte in ihrem Grünbuch zur Einwanderung fest: "Der Bedarf des EU-Arbeitsmarktes kann in Zukunft und in steigendem Maße nur durch eine kontinuierlichere Einwanderung gedeckt werden. Diese ist zur Sicherung des Wohlstandes in Europa notwendig."
Südtirol ist in diesem Szenario keine Ausnahme. Auch hier wird die Einwanderung zunehmen. Südtirols Wirtschaft würde bereits ohne sie nicht mehr funktionieren. "Südtirol ist genauso wie Italien und Europa ein Einwanderungsland und es wäre an der Zeit, dies zu bekennen und Regeln zu schaffen, die ein friedliches Zusammenleben fördern und nicht Trennung anstreben", so Erlacher.
venerdì 30 maggio 2008
„Das sichtbare Unfassbare“ – Fotografien vom Konzentrationslager Mauthausen
Die Ausstellung präsentiert mehr als 450 Fotografien des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Aussenlager, wo über 200.000 Menschen aus ganz Europa zwischen 1938 und 1945 gefangen, gefoltert und zur Zwangsarbeit missbraucht wurden.Veranstaltungsort: Universität Innsbruck, Theologische Fakultät, Karl-Rahner-Platz 1, 1. Stock
Öffnungszeiten: 2. Juni bis 4. Juli 2008; Montag bis Freitag, 09:00-18:00 Uhr, Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen
domenica 25 maggio 2008
Naturns: Jugendliche von Neonazis verprügelt
Am Samstag, 24. Mai 08, kam es erneut zu Gewalttaten durch Neonazis: Am Rande des Konzertes „Naturns rockt“ im Jugendzentrum Juze Naturns wurden zwei Jugendliche bewusstlos geschlagen, woraufhin es zu einer Schlägerei zwischen Konzertbesuchern und Neonazis kam.(af) Die zwei Jugendlichen aus Algund, die der Punk-Szene zuzurechnen sind, befanden sich gerade auf dem Weg zum besagten Konzert, als sie von ca. fünf Neonazis aufgehalten und wegen Kleidung und Haarschnitt angepöbelt wurden. Dann begannen die Rechtsextremen, auf die Jugendlichen einzuprügeln, einer von ihnen wurde bewusstlos geschlagen. Während sich die Neonazis zu ihren Gesinnungsgenossen in die als „Nazibar“ verschriene Eisdiele Anni begaben, wurden die Verprügelten gefunden und ihre Freunde, die das Konzert besuchten, von dem Vorgefallenen in Kenntnis gesetzt. Nun startete eine Gruppe empörter Konzertteilnehmer in Richtung Dorf, um die Täter in der Eisdiele ausfindig zu machen. „Dort haben die restlichen Jungs dann Wind bekommen und haben sich hinter einem Zaun bei einem Haus verschanzt, Zaunlatten abgebrochen und auf die "Gegner" gewartet. Es war wie im Krieg. Dann sind die Leute aufeinandergeprallt und es gab wüste Schlägereien.“, berichtet eine Augenzeugin. Einer der Punks, die zuvor verprügelt worden waren, wurde beim Weißen Kreuz erstversorgt und folgte der Gruppe, dort wurde er ein weiteres Mal niedergeschlagen. Des Weiteren wurde ein italienisch sprachiger Konzertbesucher von einem erwachsenen Barbesucher mit den Worten „Scheiß Walscher“ verprügelt.
Die Carabinieri, die anfangs nur mit einer Streife vor Ort waren, rückten mit fünf Wagen an, um der Situation Herr zu werden. Die Barbetreiber nahmen die Neonazis in Schutz und beklagten, dass die Wahnsinnigen des noch wahnsinnigeren Festes im Juze auf „ihre“ Leute losgegangen und in einem Haus eingebrochen wären, obwohl Zeugen bestätigen können, dass es die Neonazis gewesen sind. Auch wurde Kritik am Vorgehen der Ordnungshüter laut, die „mit einer unglaublichen Präpotenz auftraten“ und „nichts anderes tun konnten, als nur die Ausweise abnehmen und irgendwelche unsinnige Sachen notieren,“ - so eine der Anwesenden – „nun bin ich neugierig, wie die offizielle Version dann lautet.“
Die Antifa Meran reagiert bestürzt auf die neuerlichen Gewaltausbrüche in Naturns. Wir fordern die lückenlose Aufklärung der Geschehnisse, um die Täter ausfindig zu machen. In Anbetracht des gebietsübergreifenden Phänomens Rechtsextremismus muss auch die Gemeinde Naturns konkrete Maßnahmen gegen Neonazis ergreifen und sich an der Vernetzung mit anderen Gemeinden beteiligen.