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mercoledì 12 luglio 2017

Manlio Longon e le Foibe. La storia come merce di scambio

Caramaschi, le Foibe e i fascisti di CasaPound

Il 5 luglio 2017 il consiglio comunale di Bolzano ha votato la cittadinanza onoraria a Manlio Longon, esponente del Cln bolzanino, iscritto al Partito d'Azione. 
Nel dicembre 1944, in un territorio difficilissimo come quello altoatesino, annesso direttamente al Reich tedesco, dopo essere stato arrestato e torturato dalla Gestapo, pagò con la vita la scelta di costruire insieme ad altri coraggiosi una resistenza alla ferocia nazista.

L'Alto Adige era una provincia in una condizione particolare. Da pochi anni annessa allo Stato Italiano, era stata oggetto di un programma scientifico di italianizzazione che aveva lo specifico obiettivo di impedire alla comunità sudtirolese di lingua tedesca di svilupparsi come aveva sempre fatto. 20 anni di oppressione fascista, uniti alla mancanza di un solido movimento socialista locale, avevano preparato il terreno ideale per la crescita di un vasto risentimento popolare che trovò il suo naturale sbocco nell'adesione al nazismo germanico in ascesa. Una gran parte dei sudtirolesi aderì con convinzione al movimento di Hitler, altri per opportunismo. Alla prova dei fatti, al momento delle Opzioni nel 1939, circa il 90% dei sudtirolesi scelse di trasferirsi nel terzo reich.

Una situazione complessa, che negli ultimi anni si sta arricchendo di nuovi particolari e di importanti contributi storiografici che aiutano a schiarire la nebbia che per troppo tempo ha avvolto certi aspetti della storia locale. Basta ricordare i libri “La via segreta dei nazisti” di Gerald Steinacher, il recente libro di Thomas Casagrande sui sudtirolesi nelle SS, oppure il libro “Quando la patria uccide” di Sabine Mayr e Joachim Innerhofer.

Perchè stiamo scrivendo queste righe che ai più potrebbero sembrare la solita ripetizione dei passaggi storici (mai sufficientemente conosciuti) che hanno segnato la vita di chi abitava in queste province?



Come ribadito più volte in passato non ci aspettiamo nulla da fascisti e nazisti che siedono in consiglio comunale a Bolzano, ma notiamo con stupore che da quei banchi non arriva mai nessuna risposta forte o almeno decisa, a certe menzogne e barbarie che in quell'aula vengono pubblicamente rivendicate.

Nel dicembre 2016 il consigliere comunale Andrea Bonazza partecipò ad una seduta del consiglio comunale addobbato con una felpa riportante il simbolo della divisione SS Charlemagne, collaborazionisti francesi delle truppe di Hitler durante la seconda guerra mondiale.

Questo ciò che scrisse il Bonazza riguardo alle SS francesi: 

Preferirò sempre indossare una felpa in onore di 1000 giovanissimi francesi morti, da soldati contro soldati, per difendere l’Europa dall’aggressione sovietica e angloamericana, piuttosto che indossare un bavaglino che ricorda chi, come i partigiani italioti, ha seminato in Italia la guerra civile con bombe, attentati terroristici, stupri, stragi e uccisioni sommarie”.



sabato 1 aprile 2017

Nein Ulli, Faschismus ist keine Meinung! | Kommentar

Als ob Südtirol keine größeren Probleme hätte wie ein Foto von zwei Politikern. Zwei Menschen, die halt miteinander gesprochen haben und dabei fotografiert wurden. Soll vorkommen. So what? Aber so einfach ist das Ganze nicht.

Wenn Politikerinnen und Politiker unterwegs sind, so sind sie das in den seltensten Fällen privat - "unters Volk kommen", sich sehen lassen, gehört nunmal zum Job. Fotos machen lassen auch. Als Politikerin, die seit 14 Jahren im Landtag sitzt, weiß Ulli Mair, welche Bedeutung solche Fotos haben. Wie man sie inszeniert. Wie man damit Botschaften vermittelt. Man erinnere sich an das Treffen von Merkel und Trump und den verweigerten Handshake. Wenn Mair sich also im Arm von Bonazza fotografieren lässt, lächelnd, kumpelhaft, dann "passiert" das nicht einfach. Dann hat das einen Grund.

Die Freiheitlichen haben vielfach bewiesen, dass sie kein wirkliches Problem mit Rechtsextremen haben. In vielen Bereichen gibt es thematische Überscheidungen: Einwanderung, Kulturpolitik, Islam. Die Beziehungen zur österreichischen FPÖ, die strukturell mit der rechtsextremen Burschi-Szene verbandelt ist, sind blendend. In Italien kooperieren die Freiheitlichen mit der Lega Nord, 2014 traten die beiden Parteien gemeinsam zur Europawahl an. Die Lega wiederum hat seit 2014 mit CasaPound zusammengearbeitet, bevor die gemeinsame Plattform "Noi con Salvini" im letzten Jahr zu Bruch ging. Und wer die Seite der Freiheitlichen nach Wortmeldungen zu CasaPound durchsucht, findet davon genau eine: vom Bozner Bezirksobmann, der den Marsch auf das Rathaus im letzten Jahr kritisiert. Eine klare Positionierung gegen die Faschisten sieht anders aus.

Wie auch? "In einer Demokratie darf es keine Ausgrenzung geben.", schreib Ulli Mair, "Ganz im Sinne von Voltaire." Mair spielt damit auf das Zitat an, das diesem fälschlich zugeschrieben wird ("Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.") Ernsthaft, Ulli? Keine Ausgrenzung von Faschisten? Faschismus ist eine antidemokratische Ideologie, die den Führerstaat propagiert, die Abschaffung von Meinungsfreiheit und Opposition beinhaltet, ebenso wie Mord und Verfolgung. In jeder Demokratie gibt es Ausgrenzung von denen, die sie untergraben oder abschaffen wollen. Nicht umsonst gab es in Italien bis in die 90er-Jahre die von Links bis Rechts geteilte Haltung, keine Koalitionen mit den Postfaschisten einzugehen. Dass Faschisten gewählt werden, bedeutet nur, dass sie Anhänger haben - legitimer oder weniger menschenverachtend wird ihre Einstellung dadurch nicht. Faschismus ist eben keine Meinung, die geschützt werden muss, sondern eine verbrecherische Ideologie.

Schade, dass Ulli Mair das nicht in der Schule gelernt hat. Mair macht CasaPound salonfähig. Demokratie ist ihr nichts wert. Mit Faschos hat sie kein Problem. Mair zeigt mit dieser Aktion wieder einmal, wo sie steht. Im Abseits.

martedì 21 marzo 2017

Der römische Gruß zum Geburtstag


In den Räumlichkeiten des „Rockaforte“ in Bozen wurde kürzlich der Geburtstag von Andrea Bonazza, dem Vorsitzenden der neofaschistischen Gruppierung Casapound, gefeiert. Nach den Worten „Auguri comandante, per casapound italia eja eja alalà“ hält ein Teil der anwesenden Personen den Arm zum faschistischen Gruß. Der vorbestrafte Bonazza ist erst kürzlich wieder in die Schlagzeilen geraten, als er mit einem SS-Pulli im Gemeinderat saß. Zum wiederholten Male ein Beispiel dafür, dass die Faschisten in Bozen, allen voran verurteilte Gewalttäter, keinen Hehl aus ihrer menschenverachtenden Ideologie machen (und diese auch scheinbar frei propagieren können). Per Gesetz ist der „saluto romano“ als Ausdruck faschistischer Ideologie verboten. Bonazza wurde in Vergangenheit bereits dafür verurteilt.

Zum Video
Das kürzlich aufgetauchte Video wurde auf der Seite Alto Adige dice - Südtirol sagt gepostet.

Video Screenshot

lunedì 19 dicembre 2016

Bonazza und die SS

aktualisiert 19.12.2016, 17:00 Uhr | verfasst 17.12.2016, 13.00 Uhr

Charlemagne Pullover. Quelle Video: Facebook
Ein Pullover mit der Aufschrift „Charlemagne“ - so präsentierte sich der Gemeinderat von Casapound Andrea Bonazza kürzlich während einer Sitzung. Charlemagne war eine SS-Division im Zweiten Weltkrieg und bestand aus französischen Freiwilligen, die gegen die Partisanen im russischen Gebiet kämpften und dabei Dörfer zerstörten und für Kriegsverbrechen verantwortlich waren. Sie waren zudem eine der letzten Einheiten, die Hitlers "Führerbunker" und Berlin vor der roten Armee verteidigten. Gerade deswegen genießt Charlemagne in der neofaschistischen und -nazistischen Szene Kultstatus.
An revisionistischen Veranstaltungen zur Glorifizierung der Charlemagne SS-Division in Deutschland nehmen vor allem Neonazis teil.
Pullover im Onlineshop

Der Pullover stammt aus dem CasaPound-Onlineshop "Testa di Ferro", in dem zahlreiche Kleidungsstücke mit dem Schriftzug angeboten werden, teilweise ergänzt mit "Berlino 1945" oder dem Zusatz "Grenadier Division", wie er sich auch auf besagtem Pullover wiederfindet. Dass damit die SS-Division gemeint ist und keinesfalls Karl der Große (auf franzöisch Charlemagne), dürfte damit klar sein - ebenso wie durch das mittelalterlich anmutende, pseudo-kraolingische Wappen, das eine historische Fälschung bzw. Nachkriegserfindung von Nazis ist und heute in besagten Kreisen als Divisionsabzeichen zirkuliert. Im Original bestand dies lediglich aus der französischen Trikolore.
Der Schriftzug mit "Grenadier Division"

Zur Verteidigung des Charlemagne-Pullovers meinte Bonazza, er sei lediglich "geschichtlich interessiert". Besonders weit ist sein Interesse nicht gegangen, wenn er sich dann mit Fake-Wappen schmückt. Zudem sprechen seine SS-Tattoos eine andere Sprache. Gleich eine ganze Reihe an Nazi-Symbolen hat der Neofaschist auf seinem Oberarm verewigt. Unter seinem Hals ist ein Schlagring tätowiert und auf seinem Kopf das Wort "Skin". Dies mit geschichtlichem Interesse zu begründen ist weit hergeholt. Pure Verherrlichung des Nationalsozialismus und Faschismus treffen wohl eher zu.
Andrea Bonazza mit Nazi-Tattoos

Dies alles ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass ein vorbestrafter Gemeindevertreter keinen Hehl aus seiner neofaschistischen Ideologie macht. Skandalös ist aber, dass dies in einer öffentlichen Institution geduldet wird.

***

Una felpa con la scritta "Charlemagne". Cosí si é presentato all'ultima seduta del Consiglio Comunale in consigliere di Casa Pound Andrea Bonazza. La Charlemagne fu una divisione di Waffen SS durante la seconda guerra mondiale, formata da volontari francesi. Creata a partire dalla Légion des volontaires français contre le bolchévisme, unitá impiegata al fronte e nella "lotta anti-partigiana" in Bielorussia, eufemismo per indicare la distruzione di interi villaggi ed il massacro indiscriminato di civili, fu una delle ultime formazioni a difendere il "Führerbunker" di Berlino dagli assalti dell'Armata Rossa. Proprio per questo motivo la Charlemagne gode di uno status di culto tra le fila dell'estrema destra. In occasione di eventi chiaramente revisionisti, volti a glorificare la divisione Waffen SS Charlemagne, svoltisi in Germania, hanno preso parte soprattutto militanti di movimenti neonazisti. 
Se non altro la felpa di Bonazza ci dimostra per l'ennesima volta che, dietro alla facciata pseudo-democratica e alla retorica dei bravi ragazzi, si nasconde un'ideologia che ha scritto una delle pagine piú nere della storia europea.

Facebook Screenshot

Presseschau CasaPound / Bonazza / Charlemange SS Division

sabato 17 dicembre 2016

CasaPound: In consiglio comunale con una felpa delle SS

Alcune banalità che forse è meglio ricordare


Nei prossimi giorni verrà presentato a Merano un prezioso ed importante libro intitolato “quando la patria uccide” che ricostruisce la storia delle famiglie di religione ebraica deportate da Merano dopo l'8 settembre. Un libro importante, che rischia però di essere inutile se l'esercizio della memoria storica non viene continuamente riattualizzato e rinnovato.


Oggi siamo nel 2016 e le persecuzioni su base etnica, razziale, religiosa, politica nel mondo non sono affatto scomparse, anzi. Pensiamo alle persecuzioni subite dai palestinesi, dai curdi, dagli oppositori politici in Turchia, oppure ai massacri in Siria.

Anche le ideologie che nel passato hanno portato a tali aberrazioni non sono morte. Oggi si ripresentano sotto altre spoglie, più o meno evidenti, a difesa delle frontiere, dell'”identità”, delle tradizioni, della religione, etc. E in Europa riprendono credito nazionalisti di tutte le risme, accompagnati da un generale revisionismo storico teso a rivalutare i collaborazionisti di Hitler nella seconda guerra mondiale: pensiamo all'Ungheria, all'Ucraina, al Front National in Francia.

Lo sterminio degli ebrei, dei Rom e dei Sinti, degli omosessuali e la sistematica persecuzione dell'opposizione di tutte le tendenze avvenne oltre che per la capacità di un gruppo ben organizzato di prendere il potere, anche grazie a quella che Primo Levi definiva la “Zona Grigia”, quella massa informe di persone disposte ad ogni tipo di compromesso per un piccolo vantaggio oppure per evitare delle noie.


Nella seduta del consiglio comunale di Bolzano del 14 dicembre il responsabile regionale dell'organizzazione fascista CasaPound, Andrea Bonazza fa un intervento in aula per solidarizzare con i tassisti di Bolzano, guarda caso in occasione del dibattito nato in seguito all'aggressione subita da una passeggera originaria del Kenia (quindi di pelle nera) ad opera di un tassista. Un grossolano tentativo di rovesciare le responsabilità delle parti in causa: una loro vecchia specialità.

Durante il suo intervento in aula il fascista suddetto indossa una felpa di colore scuro con la scritta Charlemagne. Probabilmente a causa di un' ignoranza storica purtroppo diffusa, nessuno in aula sapeva cosa significasse quella scritta. E se qualcuno sapeva, evidentemente non dava troppo fastidio che un consigliere comunale potesse entrare nel “cuore delle istituzioni democratiche bolzanine” indossando con orgoglio il simbolo di una divisione di nazisti francesi.



Charlemagne è il nome di una divisione SS di collaborazionisti francesi fondata nel 1944 a sostegno dell'invasione nazista della Francia e della guerra imperialista di Hitler. Indispensabili esecutori degli ordini tedeschi, come i repubblichini in Italia si resero colpevoli di alcune delle azioni più efferate e sporche compiute durante gli anni di occupazione militare. Responsabili di torture, rastrellamenti, oltre che della deportazione degli ebrei francesi e non solo.

Il consigliere comunale Bonazza, 
accompagnato dal prode Ghizzi sfoggia la sua statura intellettuale 
e il suo guardaroba identitario

Queste sono le simbologie che vengono portate nel consiglio comunale di Bolzano dal rappresentante di un organizzazione politica responsabile di numerose gravissime aggressioni in Trentino Alto Adige negli ultimi 3 anni.

La cosa non ci stupisce, non è una novità che tale personaggio sia un nostalgico del fascismo e del nazismo, anche nelle loro appendici più brutali e infami come la Repubblica di Salò o dei vari governi fantoccio instaurati nei paesi invasi dalle truppe tedesche.

Ma è preoccupante il silenzio con cui tali simbologie vengono accolte, a dimostrazione di un' assoluta impreparazione politica e culturale fra chi è seduto in aula.



D'altronde il Bonazza è in buona compagnia nelle aule istituzionali. A maggio scorso Pius Leitner dei Freiheitlichen parlò degli immigrati che vivono qui paragonandoli ai “vermi nello Speck”, mentre a dicembre l'ex capo degli Schuetzen sudtirolesi parlava degli ebrei come estranei alla cultura occidentale, dimostrando un ignoranza storica imbarazzante.



L'ennesima dimostrazione che nulla possiamo aspettarci da chi è seduto nelle aule istituzionali.

La stessa aula istituzionale in cui sono seduti consiglieri leghisti che fanno politica cavalcando la paura di stranieri e Islam, creando mostri attraverso battaglie indecenti volte a criminalizzare gli stranieri che usano il wi-fi in piazza Domenicani (come fece il leghista Filippo Maturi) o quelli che scappano dalle guerre che il loro stesso partito a votato e finanziato.

Gli stessi leghisti garantisti a correnti alternate, pronti a chiedere il carcere a vita e l'espulsione per un tunisino che ruba al supermercato mentre per un tassista che picchia e minaccia violentemente una donna di origine straniera “aspettano le indagini”.



Per noi la nozione di giustizia non è legata al colore della pelle, né alla nazionalità.

Non dimenticheremo mai le infamie commesse dai nazisti e dai fascisti di ieri e di oggi.

Continuiamo la lotta affinchè non ci sia mai più spazio per ideologie razziste che portano al baratro della guerra fra poveri.
 

domenica 17 gennaio 2016

“Una mattina mi son svegliato e ho trovato l'invasor” - Commento

O meglio l'ennesimo ragazzo ha trovato il picchiator, cara mia Bella, aggredito per aver cantato una canzone. Per aver avuto, a diciassette anni, l’incosciente idea che libertà e democrazia vogliano dire che una persona ha diritto anche a cantare, se vuole. Per aver avuto, con l’ingenuità del Liceo, la brutta idea di sottovalutare l’ignoranza delle mani mosse dal bestiale istinto, perché il pensiero è da esseri senzienti, di certi "bravi ragazzi". Per non aver capito che purtroppo il fascismo è una malattia che non siamo ancora riusciti a debellare, un cancro che si è evoluto in fretta durante la prima guerra mondiale per venire sconfitto alla fine della seconda… ma la realtà è che è rimasto latente, una metastasi silente che in molti hanno ignorato mentre altri hanno cercato di denunciare e combattere. 

Non sono riuscito a pensare ad altro per tutto il giorno. Perché le aggressioni, codarde e infime, si susseguono da oltre un anno a Bolzano, triste rigurgito di una provincia che da anni ha sotterrato i conflitti sociali sotto montagne d’oro. Sono aggressioni che purtroppo rimangono sommerse perché circa un anno fa ve n’era stata un’altra che si era conclusa con l'impunità di tutti i colpevoli. Hanno dovuto pagare poco più che una multa per aver attraversato con il rosso, come se picchiare delle persone fosse una semplice contravvenzione; o nel loro caso un’attrazione per cui pagare, un momento per fare un tuffo nell’adrenalina futurista dello squadrismo, nell’eroismo dell’attacco infame.

Il cuore nero di Bolzano non è mai sparito, mi è stato ripetuto spesso, soprattutto nelle analisi post-elettorali. Forse nel tempo ha perso la sua faccia violenta, forse qualcuno l’ha sottovalutata prima di noi e oggi ci sono ragazzi che si prendono mazzate per questo.

Quello che è certo è che il fascismo sia tornato allo scoperto: è uscito dalle fogne strisciando per spandere in città il suo lurido olezzo grazie alla paura, alla diffidenza, ad una società sempre meno capace di legami e solidarietà. Ha anzi sfruttato le crepe della società per arrivare sempre più in fondo, fino ad arrivare in Consiglio Comunale. Sono soggetti che si pongono come rivoluzionari e anticonformisti, per poi scadere nelle azioni più reazionarie, svendendo al Capitale il proprio voto (Affaire Benko: dopo lunga riflessione Monsieur Bonazza vota Sì, perché il capitale è brutto ma i negri puzzano di più) e ai potenti le loro braccia, come ennesimo strumento repressivo verso chiunque possa mettere in pericolo lo status quo. Soggetti che si gonfiano il petto e rivendicano orgogliosamente le loro azioni, salvo evitare di pagare le multe per affissioni illegali perché “non potete provare che siamo stati noi” (e per giunta non è degrado!), o ricorrendo a risarcimenti ridicoli per evitare i procedimenti, o mandando simpaticamente le persone a “bere di manco” mentre si tenta di pestarle, o il coraggio di una finta occupazione sgomberata da impiegati provinciali, o nascondendosi dietro “ignoti”.

Questa volta il pericolo era rappresentato da un ragazzetto, che nella sua ingenuità non ha compreso la forza sovversiva di un motivetto fischiettato. E che per questo è stato punito dai solerti difensori della città, che non hanno perso l’occasione per rendere Bolzano più sicura. Ora che ha la faccia tumefatta Bolzano è meno degradata.

Questa volta è andata così. Ma domani?

Domani servirà tutto il nostro impegno, il nostro bisogno di affermare che non è questa la Bolzano che vogliamo, non è questa l’Italia che vogliamo e neppure il mondo che vogliamo. Noi pretendiamo un mondo diverso, un mondo dove non vi è “degrado” perché non vi è povertà, dove non vi è “insicurezza” perché non vi sono soprusi, dove non ci sono “fascisti” perché non vi è ignoranza. Un mondo migliore per persone libere di vivere, non solamente di sopravvivere.

È necessario che ci stringiamo tutti intorno ad un ragazzo di diciassette anni pestato, al richiedente asilo colpevole di essere sopravvissuto alla sua storia, alla donna vittima del patriarcato (qualsiasi forma di sopraffazione esso comporti), all’operaio sfruttato… a chiunque in questo momento sia un diseredato. Che ci stringiamo tutti insieme intorno a lui, come fratelli, non per esprimere ma per fare solidarietà. Per rendere i nostri valori qualcosa di reale, tangibile, vero.

Per dire, cara mia Bella Costituzione, che non sei solo carta straccia, un po' di inchiostro sbiadito su pagine che in pochi hanno voluto leggere, ma ancora meno hanno voluto realizzare fino in fondo. E per dire a ogni altra persona che noi ci siamo, che vogliamo conquistare la luna e che per farlo dobbiamo camminare insieme. Cantando, perché avere vent'anni è avere i sogni grandi. Figurarsi diciassette.

Marco Pagot, Bolzano

lunedì 24 agosto 2015

Commento - Salvini a Bolzano: denunce

Il 5 maggio scorso in piazza Matteotti, durante un comizio razzista del leader della Lega Nord Matteo Salvini, un gruppo di persone si è radunato spontaneamente e in modo autonomo per contestare e non lasciare passare in silenzio le menzogne e le falsità che tale personaggio asserisce. Si è trattato di una contestazione tranquilla: slogan ironici cartelli e battute. 

È ormai tristemente noto ai più quanto il razzismo di Salvini raggiunga la popolazione, grazie anche alla visibilità datagli dai media. Meno in evidenza viene messo il comportamento delle questure in merito a tale fenomeno: Bolzano ne è un caso esemplare. Il 5 agosto la questura di Bolzano notifica a 18 tra i constestatori l'avviso di conclusione delle indagini preliminari, in cui viene addotta l'accusa di violazione dell'articolo 18 del r.d. 1931, ovvero “manifestazione non autorizzata”. In piazza, quel 5 maggio, la tensione è iniziata quando un gruppo di fascisti, alleati politicamente con la Lega Nord attraverso il movimento ”Sovranità”, ha tentato di aggredire gli antirazzisti. 

Come documentato nei numerosi video della giornata, si può individuare tra gli aggressori il consigliere Andrea Bonazza ed altri eletti nei consigli di quartiere. Oltre a loro erano presenti anche alcuni militanti di Casapound, coinvolti nel pestaggio avvenuto poche settimane prima ai danni di un giovane attivista, conclusosi con un risarcimento di mille euro. Anche questa volta , per assurdo, è sempre il giovane a finire con foto, nome e cognome sui giornali. Nemmeno le iniziali per gli squadristi identificati dalla questura come responsabili dell'agguato. Rileggendo i fatti accaduti in piazza Matteotti, non si può fare a meno di notare come questi provvedimenti giudiziari siano un mero e vano tentativo di intimidire e reprimere oggi e in futuro ogni dissenso. Questo è il messaggio che la Procura e la questura ci trasmettono. Contestare Salvini e i suoi servi squadristi riamane il minimo che si possa fare per evitare di sprofondare nella rassegnazione e per tentare di costruire una società in cui la solidarietà e la condivisione spazzino via solitudine e isolamento.
 

IN DETERMINATI MOMENTI STORICI NON C'È SPAZIO PER L'AMBIGUITÀ, BISOGNA FARE UNA SCELTA DI CAMPO E DECIDERE DA QUALE PARTE STARE, NOI ABBIAMO FATTO LA NOSTRA SCELTA E LA SAPREMO DIFENDERE.
PIENA SOLIDARIETÀ AI DENUNCIATI
ASSEMBLEA ANTIFASCISTA BOLZANO.

domenica 5 luglio 2015

SE L’OCCUPAZIONE NON È UN’OCCUPAZIONE

Commento: "SE L’OCCUPAZIONE NON È UN’OCCUPAZIONE
Sui mirabili inganni di Casa Pound Bolzano
Mercoledì 1 Luglio Casa Pound Italia ha dichiarato di aver occupato l'ex scuola “St. Josef” di Aslago, a Bolzano. La notizia è rimbalzata subito sui media locali, incitata in particolar modo dall' ormai noto quotidiano on-line “Il giorno dell'Alto Adige”, che si dice indipendente ma in realtà si rivela sempre più un organo di divulgazione e diffusione di qualsiasi idiozia i soliti quattro attivisti di CPI Bolzano, fieramente capeggiati dal consigliere comunale Bonazza, mettano in prati

ca. Il fantomatico quotidiano on-line dedica addirittura una intera sezione speciale della home page all'inverosimile occupazione, con una sezione video che va da una prima (illecita? chissenefrega) incursione nell'edificio, risalente a qualche mese fa (video poi rimosso), allo pseudo sgombero avvenuto dopo circa 24 ore di pseudo occupazione.
Diciamo e ribadiamo PSEUDO rispetto allo sgombero, perchè come si legge sul Giorno non c'è stata “nessuna resistenza da parte dei ragazzi di Casa Pound, che hanno abbandonato l’area” volontariamente. Questo forse vuol dire che ogni volta che qualcuno di noi esce volontariamente dalla propria casa è perchè è sotto sgombero?
Colpisce inoltre il fatto che a sgomberare siano stati i funzionari dell’IPES (l' Istituto Per l'Edilizia Sociale dell'Alto Adige) (eh?), proprietaria dell’immobile, che si sono presentati per riprendere possesso dell’ex scuola accompagnati da una sola pattuglia della polizia. Dalle foto pubblicate (due poliziotti sorridenti e con le braccia conserte) è chiaro che il tutto è avvenuto nella più totale complicità delle forze dell'ordine, notoriamente vicine e accondiscendenti con le forze di questa annacquata estrema destra.
Il fatto più realistico, e sotto sotto più pericoloso, invece, rispetto a quanto successo nelle ultime 24 ore ad Aslago, Bolzano, è che in realtà non sia successo assolutamente NIENTE.
Non c'è stato nessuno SGOMBERO, perché non c'è stata nessuna OCCUPAZIONE.

È stata tutta una messinscena all'infimo scopo, come tutte le infamanti attività svolte da Casa Pound a Bolzano e in tutta Italia, di manipolare l'opinione pubblica facendo ad ogni modo parlare di sé e conquistare populisticamente il maggior numero di proseliti tra chi non ha una reale coscienza e conoscenza di ciò che sta succedendo né a livello locale, né tantomeno globale.
Le occupazioni non si fanno per rilasciare interviste e scattarsi selfie da condividere meccanicamente e massicciamente su facebook. Non sono in nessuna maniera valutabili in base al numero di “mi piace” o di condivisioni della notizia: sono sempre appartenute e sempre apparterranno ad un ordine qualitativo, mai quantitativo.
 

Le occupazioni, quelle serie, vere, rispondono e muovono da una reale e concreta necessità degli individui e delle comunità , qualsiasi comunità (e che ciò sia ben chiaro) a riscrivere parole come ABITARE e VIVERE. Dal desiderio di auto-organizzazione fuori dagli schemi sia psicologici (interni) che imposti dal sistema sociale, politico ed economico (esterni). Le occupazioni devono essere vitali, e infiammate. Devono infiammare il tessuto sociale e ridisegnarlo costantemente, fottersene del marketing, dei proseliti e delle richieste di amicizia su facebook.
Ma questo i fascisti del terzo millennio avanti cristo non lo possono capire.
Capiscono solo “selfie”, pollici in alto azzurrognoli, e “prima gli itagliani”.
Si riempiono bocca e comunicati di parole non loro, che non possono capire, che non gli appartengono, perchè senza storia e senza futuro.
Volevano costringerci a credere di aver occupato un edificio, a Bolzano, solo perché hanno appeso dalle finestre qualche anacronistico striscione razzista accompagnato da grottesche bandiere.
Noi non ci siamo caduti, né cadremo mai in simili provocazioni.
Noi sappiamo che la casa è di chi l' abita, non di chi vi appende striscioni.
 

P.S.
Un'ultima breve analisi per capire quanto sia infima, pericolosa, ma anche ridicola l'appropriazione e il continuo sciacallaggio da parte di questa destra senza contenuti e immaginazione, fantasia, nei confronti di idee, concetti e parole (come OCCUPAZIONE), delle lotte (CASA, LAVORO ecc) e dell'opera di alcuni pensatori, musicisti e scrittori (da Stirner a De Andrè passando per Bukowski) tutte storicamente sviluppate in ambienti di carattere antifascista. Non per ultimo dell'immaginario iconografico, delle immagini.
Nella pseudo occupazione del St. Josef di Aslago, Bolzano, avvenuta ieri, una foto ritrae uno degli “occupanti” di Casa Pound, che con guanti alla mano e sacchetti è intento a ripulire lo spazio esterno all'edificio dal “degrado”. La t-shirt che indossa mostra un uomo incappucciato con in mano una gran bella cesoia. L'immagine è stata sciacallata miseramente da un poster dell'ALF, l' Animal Liberation Front, il Fronte Liberazione Animale di stampo anarchico operativo dagli anni '70, e stampata su una maglia, ovviamente senza il logo e la frase ricca di senso, che ora indossa il ragazzo della foto, militante di un movimento di destra, e neo fascista.
Lui tutto questo, come tante altre cose, probabilmente lo ignora.
Fateglielo sapere."

martedì 19 maggio 2015

I fascisti nel consiglio comunale di Bolzano | commento

(pdf) Le elezioni comunali di Bolzano confermano la direzione in cui soffiava il vento negli ultimi tempi. La campagna a base di paranoia e sensazionalismo preparata dall'Alto Adige e da altri pseudo-giornalisti che da mesi dipingono Bolzano come un sobborgo di Città del Messico ha sortito qualche effetto.
La Lega Nord ha fatto un risultato per Bolzano senza precedenti: 5 consiglieri eletti. Raccolgono i risultati di una campagna trainata dall'arrivo di Salvini in piazza Matteotti, dove abbiamo potuto vedere come l'alleanza nazionale fra fascisti di CasaPound e leghisti sia un dato politico confermato anche a Bolzano.
Il dandy- nerd leghista Carlo Vettori, sconosciuto alla politica ed in città fino all'altro ieri ha incassato l'11% dei voti. La paura è un ottimo modo per un guadagno politico in termini elettorali, e i leghisti sono stati i più abili a specularci sopra.
Un altro movimento politico che ha costruito la sua campagna elettorale interamente sulla paura è quello dei fascisti di CasaPound. Come detto prima, la realtà si può inventare, e non c'è nulla di più semplice che spaventare le persone. Poche cose come la paura sono un capitale politico per fruttare guadagno e voti. In questo modo a Bolzano hanno preso il 2,4% riuscendo ad eleggere un consigliere comunale.

domenica 10 maggio 2015

SALVINI e i FASCISTI di CasaPound a Bolzano - Commento

Martedì 5 maggio alle 18 il leader della Lega Nord Matteo Salvini viene a Bolzano per tenere un comizio elettorale a sostegno del candidato sindaco leghista Carlo Vettori. Il comizio si tiene in piazza Matteotti, il cuore dei quartieri popolari di Bolzano.
Bolzano e l'Alto Adige sono luoghi in cui la Lega Nord non è mai riuscita a radicarsi. Non è mai riuscita per la particolare situazione storico-politica della provincia e perchè qui un'ampia autonomia esiste già dal 1972, quando è stato approvato il secondo pacchetto di autonomia. Quindi l'unico argomento cui la Lega può affidarsi per macinare consenso rimane la lotta contro l'immigrazione, contro i Rom e contro i centri di accoglienza per i profughi.
Da svariati mesi infatti la linea del Brennero è un luogo di passaggio per migliaia di profughi provenienti dal corno d'Africa, dalla Siria e da altri luoghi devastati da guerre e miseria. L'Alto Adige è appunto un luogo di passaggio, visto che quasi tutti questi profughi sono diretti verso il nord Europa. Pattuglie di poliziotti austriaci, tedeschi e italiani controllano i treni diretti a Monaco in cerca di immigrati “irregolari” o profughi e li buttano giù dal treno. Quando fu discussa l'idea di creare al Brennero uno spazio di accoglienza per i profughi tutta la destra razzista e fascista ha fatto manifestazioni al confine austriaco per opporsi a questa eventualità. In questo video del 14 novembre 2014 si può già vedere come anche qui la saldatura politica fra la Lega guidata da Maurizio Fugatti e la destra fascista di CasaPound sia una realtà anche qui in Provincia già da qualche tempo.


Piazza Matteotti era piena per svariati motivi. La gente era lì per il fenomeno mediatico Matteo Salvini, che da mesi appare quotidianamente in tutti i talk show politici televisivi, a qualsiasi ora del giorno e della notte. Molti erano i curiosi, sicuramente la maggioranza erano sostenitori. Ripete come un automa i soliti ritornelli. Discorsi semplici, elementari, non verificabili, spesso palesemente falsi che lisciano il pelo agli istinti più bassi delle persone. La sua retorica tutta incentrata sulla paura del diverso, dello straniero, del clandestino, delle presunte malattie che gli immigrati portano aizza gli istinti più beceri, la gente applaude.
Nel suo comizio ha esordito dicendo che Bolzano gli sembrava Beirut, dimostrando di non avere la più pallida idea di che tipo di città sia la capitale libanese.

LA FACCIA COME IL CULO

La storia era un palinsesto che poteva essere raschiato e riscritto tutte le volte che si voleva.” Orwell 1984

Salvini è il leader politico di un partito che è stato quasi sempre al potere negli ultimi 20 anni. Un partito politico, la Lega Nord che ha portato l'Italia in una situazione di guerra permanente, approvando le invasioni dell'Afghanistan nel 2001, dell'Iraq nel 2003 e appoggiando il bombardamento della Libia nel 2011.
Guerre che hanno destabilizzato pesantemente un intera area geografica, creando le condizioni ideali per l'esodo di popolazioni a cui oggi stiamo assistendo sull'isola di Lampedusa e vicino a casa nostra, qui a Bolzano e al Brennero.
Salvini parla come se non avesse nessuna responsabilità. Come se il suo partito non avesse svolto alcun ruolo nella situazione che ad oggi si è venuta a creare. Nel cittadino medio la memoria storica è ridotta a quello che si è mangiato a pranzo, figurarsi ricordare chi ha votato le guerre o chi ha approvato leggi come la Bossi-Fini. I discorsi sull'immigrazione, sui profughi e sugli zingari accendono gli animi come pochi altri e lasciano ampio spazio all'irrazionalità, all'impulsività, ai pregiudizi.
E' difficile contrastare un discorso irrazionale con argomentazioni razionali, è difficile contrastare la paura con la ragione. E Salvini, insieme ai suoi tirapiedi fascisti lo sa bene.
Salvini si pone come “uomo nuovo”, anche se fa parte di un partito che ha avuto numerosi casi di corruzione e ruberie varie. La sua ascesa è stata possibile soltanto grazie all'incredibile visibilità mediatica che gli è stata riservata dai media e alla loro compiacenza ed assenza di critica. Ma sbaglieremmo nel pensare che quello che dice non viene condiviso da ampi strati popolari della società. Da questo punto dobbiamo partire per combatterlo.

GIORNALISTI E GIORNALAI

I giornali e i giornalai che scrivono su quotidiani locali come l'Alto Adige non aiutano di certo e da mesi portano avanti una campagna sensazionalistica su degrado, immigrazione e criminalità dipingendo Bolzano come uno dei peggiori barrios di Caracas, o come una città piena di bidonvilles tipo Calcutta. La paura si può creare ad arte intorno al tavolo di una redazione, bastano un paio di giornalisti disonesti e con voglia di fare carriera e la realtà all'occorrenza si può inventare, diffondendo paranoia e sensazione d'insicurezza.
Non solo giornali ufficiali come l'Alto Adige (gruppo Repubblica-espresso) ma anche schifezze online di finti giornalisti come “Il giorno dell'Alto Adige” http://ilgiornoaltoadige.it/ sono funzionali a dare una sembianza di serietà alle menzogne razziste propagandate dalla politica.
Inutile dire che per i giornalisti locali la memoria a lungo termine non funziona, e nemmeno quella a breve. Per cui inutile sperare in loro per un analisi più approfondita di quello che succede in città.

I FATTI di Piazza Matteotti

Durante il comizio del razzista Salvini un gruppo di circa 30 persone molto variegato si avvicina alla piazza per contestare il ciarlatano di turno. Una contestazione ironica verso chi fa propaganda politica sulla morte e sulla pelle degli ultimi del pianeta. Una contestazione tranquilla verso chi fa parte di un partito che ha portato l'Italia in guerra e in chi è complice dell'istituzione dei CIE e di leggi infami come la Bossi-Fini o la Fini-Giovanardi. Una contestazione contro chi è da sempre forte con i deboli e zerbino con i prepotenti.
Insomma, 30 persone si avvicinano alla piazza con cartelli, fischietti e slogan. Vengono notati da alcuni fascisti di CasaPound che erano in piazza. Alcuni militanti di CasaPound, candidati al consiglio comunale di Bolzano, tentano di aggredire fisicamente i contestatori.
Ecco qui i video in cui si possono vedere in azione.

Video girato dal giornale Alto Adige:

Questo è un video girato dal quotidiano locale Tageszeitung che ha intitolato il video in modo appropriato:”i picchiatori di Salvini”.
http://www.tageszeitung.it/2015/05/05/salvinis-schlaeger/

Lega e Casapound BZ con Spagnoli e "saluto romano"

lunedì 10 marzo 2014

Saluto romano e "Sieg heil" Casapound Bolzano

 Cori nazisti e botte a otto giovani nel raid dei giovani di Casapound

"La sera del 21 marzo dello scorso anno, Marcello Ruffo ha festeggiato la festa di laurea in scienze della comunicazione in due bar, frequentati dai giovani antagonisti. Ma forse ha un po' esagerato.
Se si legge il capo d'imputazione, infatti, nel giro di un paio d'ore ha raccolto le accuse di tentata minaccia e violenza, porto abusivo del coltello estratto nei due locali per passare poi a quelle più gravi di lesioni, rissa e danneggiamento, aggravate dall'aver commesso questi fatti con finalità razziste, intonando «Faccetta nera», facendo il saluto romano e urlando più volte «Sieg heil». Insieme a lui, sono finiti nei guai anche il trentino Gabriele Poli, 21 anni, i bolzanini Andrea Bonazza, 32 anni e Patrick Stecher, 20."

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martedì 18 dicembre 2012

Il programma di Casapound

Ai militanti di Casapound piace presentarsi come i fascisti del terzo millennio, come se il fatto di essere “del terzo millennio” ne mutasse la sostanza politica e la loro funzionalità al mantenimento del sistema capitalistico. Ma basta analizzare il loro programma perché la loro impalcatura moderna e progressista crolli miseramente. Ecco alcuni dei punti del programma di Iannone, Bonazza & friends:

lunedì 20 febbraio 2012

Fuori dalle fogne: Bonazza zu Gast beim CineForum

Gast: Andrea Bonazza
Das CineForum, öffentlich geförderter Kulturverein aus Bozen, widmet sich derzeit thematisch den sozialen Bewegungen. Zu einer Vorführung des Films "Fuori dalle fogne" lud sie sich Andrea Bonazza ein, CasaPound-Exponent aus Bozen. Moderiert wurde der Abend von Alberto Faustini, Direktor der Zeitung Alto Adige.
Die Entscheidung, einen Vertreter der faschistischen Bewegung einzuladen, war unter dem CineForum-Kollektiv nicht unumstritten. Durchgesetzt hat sich aber der Präsident Andreas Perugini und Co.: Dem Faschist Bonazza wurde eine Bühne geboten, auf der er seine Ideen verbreiten konnte. Perugini war schon öfters durch seine Nähe und Offenheit nach rechts aufgefallen; Perugini ist Mitglied der Bürgerliste "Cinque Stelle" Bozen. Diese verließ aus Protest den Sitzungssaal, nachdem CasaItalia der Status als Kulturverein aberkannt wurde. Begründung: Es gelte die Meinungsfreiheit.
Faschismus als Meinung? Drohen italienische Verhältnisse, wo Faschisten in Talkshows auftreten und rechte Literatur bei renommierten Verlagen erscheint? Es sind Leute wie Perugini, die solchen Tendenzen Vorschub leisten und dem Faschismus aus dem Sumpf helfen.

Im Folgenden ein Bericht von Sputnik Bozen

Sotto il Fulmine Cerchiato ho capito il loro Gioco
C’è chi dalle fogne è uscito, e chi non ha mai voluto saperne di entrarci. Le fogne sono l’ombra del dimenticatoio umano; un effimero pensatoio politico a cui sono destinati i reietti, gli sconfitti. Bolzano, Venerdì 17 febbraio 2012. Un piccolo cineforum in via Roen ospita una proiezione già vista: “Fuori dalle fogne”, documentario commissionato dal quotidiano La Repubblica nel 2008 al fine di esplorare il, finora confuso, fenomeno del neoFascismo italiano. Cosa c’è di strano? Ospite speciale della serata: Casapound Bolzano.

mercoledì 27 aprile 2011

PM: Ein positives Signal!

Positiv reagiert die Antifa Meran auf die Nachricht, dass der Kopf der neofaschistischen Gruppierung CasaPound Bozen, Andrea Bonazza, sowie der Leiter ihrer rechten Studierendenorganisation Blocco Studentesco Mirko Gasperi, gestern in erster Instanz verurteilt wurden.

„Die Justiz hat damit einen Präzedenzfall geschaffen und klar gemacht: Die faschistische Ideologie ist in einer demokratischen Gesellschaft illegal und kriminell, auch wenn von der derzeitigen Regierung in Rom andere Signale kommen.“, erklärt Joachim Staffler.

Die Gesetzeslage ist jedoch eindeutig: Mancino- und Scelba-Gesetze sind jene Grundlage, mit der sowohl den neofaschistischen Schlägertrupps als auch die diese finanzierenden Anzugträger auf juristischem Wege bekämpft werden können. „Es gibt also keine Ausreden mehr, die die jahrelange Duldung von CasaPound und Co. rechtfertigt.“, betont Staffler mit Nachdruck.

Die Antifa Meran mahnt aber vor übermäßiger Euphorie: „Freilich ist das Problem nicht aus der Welt geschafft, denn die neofaschistischen Strukturen in Bozen werden damit nicht aufgelöst. Dies kann nur durch ein gemeinschaftliches Vorgehen von Anrainern, Lokalbesitzern, Jugendverbänden und Politik gelingen.“

Nur durch die Stärkung demokratischer Werte, der dringenden Schaffung von Freiräumen für Jugendkultur und einer Überwindung ethnischer Trennlinien kann den Faschisten langfristig das Wasser abgegraben werden. Leider gibt es dazu bis dato auch von der Landespolitik keine klare Linie.

Haft für Bonazza und Gasperi

Das Verfahren gegen Andrea Bonazza (30) und Mirko Gasperi (20) endete gestern mit einem Schuldspruch in erster Instanz. 
Demnach wurde Bonazza, Vorsitzender des neofaschistischen CasaPound-Ablegers in Bozen, zu einer Haftstrafe von 2 Monaten ohne Bewährung und Gasperi, Vorsitzender der CasaPound-Jugendorganisation Blocco Studentesco zu 21 Tagen bzw. 760 Euro Strafe verurteilt. Ihnen wurde vorgeworfen, am 10. Februar 2009, dem Tag des Gedenkens an das Foibe-Massaker, in der Fiumestraße in Bozen die Hand zum faschistischen Gruß erhoben zu haben (die Antifa Meran berichtete). Grundlage ihrer Verurteilung bildet das Scelba-Gesetz, welches die Verherrlichung des Faschismus unter Strafe stellt.


Presseberichte

Haftstrafe für faschistischen Gruß
(Dolomiten, 27.4.2011)

zum Vergrößern anklicken














Bolzano: saluto romano ai Caduti, condannati in due
(Alto Adige online, 27.4.2011)

Ad Andrea Bonazza e Mirko Gasperi applicata la legge Scelba

BOLZANO. Condannati per apologia di fascismo per aver fatto il saluto romano in occasione della deposizione di una corona alla lapide che ricorda le vittime delle foibe, posta nei pressi di via Fiume. I fatti risalgono al 10 febbraio di due anni fa quando, a conclusione di un corteo, quattro giovani bolzanini andarono a rendere omaggio alle vittime delle foibe a modo loro. Andrea Bonazza, Mirko Gasperi, Marco Cleva e Marco Pomella fecero il saluto romano sull'attenti davanti alla stele, urlando «presenti», come invocazione ai caduti. L'esternazione non è passata inosservata ad un ispettore della Digos (l'ufficio politico della Questura) che inviò la segnalazione alla Procura della Repubblica. A carico dei quattro giovani fu avviata un'inchiesta per apologia di fascismo in relazione a quanto sanzionato dall'art.5 della legge Scelba che, come noto, vieta (sulla base della dodicesima disposizione transitoria della Costituzione italiana) la ricostituzione del «disciolto partito fascista». Marco Cleva e Marco Pomella patteggiarono nel febbraio scorso una pena pecuniaria rispettivamente di 1000 e di 730 euro. Andrea Bonazza (29 anni, promotore bolzanino del gruppo di estrema destra Casapound) e Mirko Gasperi sono stati invece processati e condannati ieri mattina con rito abbreviato. Il giudice Claudio Gottardi ha inflitto 2 mesi di reclusione a Bonazza (senza il beneficio della condizionale) e venti giorni a Gasperi, convertiti in una pena pecuniaria di 760 euro. Inutilmente l'avvocato difensore Roberto Keller (che probabilmente porterà il caso sino in Cassazione) ha chiesto l'assoluzione dei due imputati forte di un pronunciamento della Cofrte Costituzionale del 1958 (numero 74) che rilevava che nell'ambito della legge Scelba è sanzionabile solo un gesto o un'espressione che porti in sé l'effettivo pericolo della ricostituzione del «disciolto partito fascista». Secondo l'avvocato il gesto dei due bolzanini non avrebbe travalicato la libera espressione del pensiero. Sempre secondo la difesa sarebbe inapplicabile anche l'art.2 della legge Mancino in quanto il gesto non sarebbe stato idoneo ad istigare condotte discriminatorie per motivi razziali, etnici o politici. (ma.be.)

venerdì 15 aprile 2011

Fascho Konzert

Das für den heutigen Freitag angekündigte Konzert in Bozen mit Gruppen die Kontakte zu rechten Organisationen pflegen, scheint jetzt auch in den Medien für Hellhörigkeit gesorgt zu haben:

Stol Online Artikel: hier
Südtirolnews Artikel: hier
PM Südtiroler Freiheit: hier

Artikel in der FF vom Donnerstag 13. April


Man weist darauf hin dass die Band "No Prisoner" nicht nur enge Kontakte zu Casapound pflegt, sondern dass Bonazza, Casapound Vorsitzender Bozen selbst der Sänger der Gruppe ist!

martedì 12 aprile 2011

Di nuovo concerto fascista a BZ

Venerdì 15 aprile si svolgerà un concerto di di neofascisti e cosidetti "apolitici" presso il Bar Transilvania di via Piè di Virgolo a Bolzano.  
Suoneranno i No Prisoner, gruppo NSHC (national socialist hardcore) del portavoce di Casa Pound Bolzano Andrea Bonazza, i Green Arrows di Bolzano e il gruppo rock Koverdose.
I primi due gruppi sono già saliti sul palco con molte altre band di estrema destra italiane. I Green Arrows dichiarano di essere del tutto apolitici, non avendo testi dichiaratamente di destra, ma ciò non toglie che abbiamo suonato con molti gruppi dichiaratamente fascisti, come i Gesta Bellica, gruppo che fa riferimento al Veneto Fronte Skinheads.

A dare un'occhiata agli sponsor dell'evento c'è da mettersi le mani nei capelli:


La casa discografica "Black Shirt records" (Camicie Nere) che ha prodotto sia i dischi dei No Prisoner, sia quelli degli "apolitici" Green Arrows, e che nella sua homepage mostra un gruppo di squadristi degli anni '20. klick
C'è anche Radio Bandiera Nera (RBN), la radio online che fa riferimento a Casa Pound. Sorprendentemente c'è anche lo Skate Shop 100-one, situato nei pressi di Piazza Domenicani. Come è possibile? Ignoranza? Indifferenza? Connivenza?

A Bolzano viene dimostrato come ancora una volta come la destra neofascista cerchi di infiltrarsi nella scena hardcore. Scena che non gli appartiene e non gli apparterrà mai.



UPDATE: risposta "CentOne"

"Lo staff Centone tiene a precisare che sponsorizza il gruppo Green Arrows nelle tappe dei loro concerti. Precisiamo che Green Arrows è un gruppo "apolitico" e che noi non centriamo nulla con sponsor di concerti fascisti. Non sponsorizziamo nessun gruppo di ideologia fascista. Sopratutto i No Prisoner. Non abbiamo responsabilità dei gruppi che suonano nei locali dove c'è il nostro striscione."

Erneut Fascho Konzert in BZ

Am Freitag den 15.04 findet in Bozen ein rechtes Konzert in der "Transilvania Bar" in der via Piè di Virgolo statt. Es spielen die "No Prisoner", die NSHC (national socialist hardcore) Band von Casapound Bolzano-Vorsitzender Andrea Bonazza, die "Green Arrows" aus Bozen und die Rockband "Koverdose".  
Die beiden erstgenannten Bands standen schon mit mehreren Rechtsrockbands in Italien auf der Bühne.
Die "Green Arrows" schimpfen sich zwar als "total unpolitisch", haben auch keine rechten Texte, scheinbar macht es ihnen aber überhaupt nichts aus auf Faschokonzerten zu spielen, wie z.B. mit "Gesta Bellica", einer den "Veneto Fronte Skinheads" nahe stehenden Band.



Oben: Konzert Flyer  
Unten: Irgendein Bandmitglied der "Green Arrows" mit irgendeinem Instrument , im Hintergrund Fahne der "Veneto Fronte Skinheads" mit Keltenkreuz.

Wenn man sich die Sponsoren des Events anschaut, stehen einem die Haare zu Berge:

Das Plattenlabel "Black shirt records" (Camicie nere), bei denen die "No Prisoner" und die "unpolitischen" "Green Arrows" ihre Platten produzieren, begrüßt einem auf der Homepage mit marschierenden Faschisten aus den 20er Jahren. Siehe hier
Auch "RBN", Radio Bandiera Nera, einen rechtsgerichteten Online-Radiosender ist als Sponsor dabei.
Erstaunlicherweise auch der Skate-Shop "100-one", der sich in der Nähe des Dominikanerplatzes befindet, ist dabei. Wie das? Unwissenheit? Gleichgültigkeit? Symphatie?

Wieder einmal wird in Bozen gezeigt, wie die italienische Neonazis Subkulturen wie die Hardcore-Szene geschickt unterwanden. 


UPDATE: Stellungnahme "CentOne"
"Lo staff Centone tiene a precisare che sponsorizza il gruppo Green Arrows nelle tappe dei loro concerti. Precisiamo che Green Arrows è un gruppo "apolitico" e che noi non centriamo nulla con sponsor di concerti fascisti. Non sponsorizziamo nessun gruppo di ideologia fascista. Sopratutto i No Prisoner. Non abbiamo responsabilità dei gruppi che suonano nei locali dove c'è il nostro striscione."

giovedì 17 marzo 2011

Pressebericht: CasaPound-Demo in Bozen

Brandstifter im Schafspelz (ff - Südtiroler Wochenmagazin)

Der Aufmarsch der Neofaschisten am vergangenen Samstag ist zwar ohne weitere Folgen zu Ende gegangen. Grund zur Besorgnis ist er trotzdem – oder gerade deswegen.
Es herrscht die totale Ordnung. Zwei Stunden lang gehen und stehen die vielen Jugendlichen und wenigen Erwachsenen in Reih und Glied, in ihren Jacken und Taschen steckt eine rote Rose. Ohne Unterlass schwenken sie Fahnen und warten auf neue Anweisungen von den Ordnungsdienern mit roter Weste. Einfache Handbewegungen reichen zur Verständigung aus. In den perfekt quadratischen Blöcken, die die Teilnehmer des grotesken Schauspiels zwischen Siegesplatz und Hadrianplatz formen, herrscht Stille. Einzig der Kleinlastwagen am Beginn des Zuges spielt Musik, aus dem Lautsprecher kommen epische Melodien, dramatische Klänge zumeist – zu feiern, so die eindeutige Botschaft, gibt es hier nichts.