Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010
288 Seiten, ca € 8,95
mit Firmenporträts und Abbildungen
ISBN: 978-3-423-62452-7
Was verbindet ein Konzert in Meran mit einer Demonstration in Stuttgart und dem G8-Gipfel in Genua? In allen drei Fällen kam es zu gewalttätigen Übergriffen durch Polizeikräfte , und jedes Mal hatten die Täter in Uniform keine oder nur geringe juristische Konsequenzen zu tragen. Die dokumentierten Fälle und der lange Schatten der vermuteten Dunkelziffer lassen den Schluss zu, dass es sich dabei nicht Einzelfälle, sondern die Regel handelt.





3. Mai 2010 - 20:30h
Bozen/Bolzano - Circolo Culturale Walter Masetti
30. April 2010 - 19h
Meran/Merano - Kunsthaus
Im Anschluss: Podiumsdiskussion
29. April 2010 - 20h
Brixen/Bressanone - Cusanus Akademie
28. April 2010 - 18h
Bozen/Bolzano - Stadtarchiv
Im Anschluss: Podiumsdiskussion zum Thema "Erinnern und Widerstand"


Der „Trauermarsch“ hat sich mittlerweile zum grössten neonazistischen Ereignis Europas entwickelt und besitzt eine hohe Symbol- und Integrationsfunktion für die extreme Rechte
Nachdem die Gegenaktivitäten der letzten Jahre nicht zu einer nennenswerten Störung des Aufmarsches führten wurde das Konzept der Gegenaktivitäten grundlegend überarbeitet. An die Stelle von verschiedenen Demonstrationen wird auf Massenblockaden und zivilen Ungehorsam gesetzt. Erstmals gibt es eine geschlossene Mobilisierung von zivilgesellschaftlichen Akteuren, NGOs, Antifa Gruppen, Parteien, Gewerkschaften, Vertretern der Kirche etc.
Zehntausende Menschen werden zusammen solidarisch und entschlossen den Aufmarsch der Neonazis blockieren und hoffentlich verhindern. Der Aktionskonsens lautet dabei, dass alle Akteure der Blockaden solidarisch zusammenstehen, keine Gewalt anwenden und der Polizei keinen Vorwand für eine Eskalation zu liefern.
Damit dieses Konzept auch aufgeht ist es wichtig möglichst viele Menschen nach Dresden zu mobilisieren. Seit Monaten läuft in Deutschland eine breite Mobilisierung, die durch die jüngsten Razzien in mehreren deutschen Städten gegen das Bündnis „Nazifrei – Dresden stellt sich quer!“ an Dynamik gewonnen hat. Auch aus dem europäischen Ausland werden zahlreiche Demonstranten erwartet.
Für alle Südtiroler, die sich an den Gegenaktivitäten in Dresden beteiligen wollen, ist es am sinnvollsten die Busverbindung von Innsbruck aus zu nutzen. Von dort wird ein kostenloser Bus nach Dresden fahren, womit eine bequeme und sichere An- und Abreise garantiert ist. Der Startzeitpunkt ist noch nicht fixiert, wird aber um 04:00 – 05:00 Uhr in der Früh liegen. Bis zum 05.02 ist es noch möglich sich für den Bus anzumelden, vorausgesetzt es sind bis dahin noch Plätze frei.
Für eine Anmeldung kann mensch sich an uns oder direkt an die Organisatoren des Busses (mere@oeh.ac.at) wenden.
No Pasaran – sie werden nicht durchkommen!
Alle auf nach Dresden!
Internetseite des Bündnis „Nazifrei – Dresden stellt sich quer!“
http://www.dresden-nazifrei.com/


