ANPI: Appello alle istituzioni locali, alle forze politiche democratiche, alla società civile
L'ANPI Alto Adige/Südtirol rivolge un appello alle istituzioni locali, alle forze politiche democratiche, alla società civile affinchè la storica questione dei Monumenti e dei simboli trovi finalmente e in tempi rapidi una soluzione condivisa in grado di stroncare qualsiasi tentativo da parte degli opposti estremismi di riaccendere tensioni a sfondo etnico. In questo senso l'ANPI si riconosce nel documento sottoscritto da un folto gruppo di storici e intellettuali di lingua tedesca e di lingua italiana -primi firmatari Andrea Di Michele, Hans Heiss e Hannes Obermair-.
giovedì 24 febbraio 2011
5 marzo antifascista
La "marcia su Bolzano" di Casa Pound, sostenuta anche da Unitalia, non può avvenire senza incontrare una forte opposizione e, pur non riuscendo ad impedire il suo svolgimento, insieme potremo inviare un segnale forte, capace di mostrare che esiste un Alto Adige capace di superare la separazione etnica, la questione dei monumenti (presenti e passati) e l'esclusione sociale.
Insieme alle associazioni italiane e con l'appoggio di molti altri vogliamo porre l'antifascismo come punto di partenza di un nuovo capitolo della storia altoatesina, un capitolo rivolto al sociale che sia interetnico e pluralista.
Chiediamo quindi una ampia partecipazione alla contromanifestazione che si terrà a Bolzano il 5 marzo con concentramento alle 14.30 in piazza Innerhofer (vicino all'Università):
• contro il rafforzamento della scena neofascista a Bolzano e contro l'asse Casa Pound-Unitalia!
• contro una politica nazionalista e di divisione etnica!
• per trasformare i monumenti in un punto di partenza per una riflessione critica su quel capitolo della storia!
• per un Alto Adige pluralistico e per la diversità culturale e linguistica!
mercoledì 23 febbraio 2011
5 marzo antifascista!
Ein transethnisches, überparteiliches Bündnis von ANPI, Studenti Consapevoli und der Antifaschistischen Aktion Meran ruft zur zahreichen Teilnahme an der Gegendemonstration am 5. März in Bozen auf.Der "Marsch auf Bozen" von CasaPound, Unitalia darf nicht unwidersprochen stattfinden, und wenn er sich schon nicht verhindern lässt, so wollen wir gemeinsam ein starkes Zeichen setzen für ein Südtirol jenseits ethnischer Trennung, faschistischer Relikte (versteinerten und lebendigen) und sozialer Ausgrenzung. Zusammen mit den beiden italienischen Vereinigungen und unterstützt von vielen anderen wollen wir den Antifaschismus als Ausgangspunkt für ein neues Kapitel der Südtiroler Geschichte setzen, welches sozial, transethnisch und pluralistisch ist.
Wir rufen daher zur breiten Mobilisierung und Teilnahme zu einer Demonstration in Bozen am 5. März, 14.30 Uhr, Innerhofer-Platz (neben Uni Bozen), mit folgenden Anliegen auf:
- Gegen die erstarkende neofaschistische Szene in Bozen und gegen die Achse CasaPound-Unitalia!
- Gegen eine Politik der ethnischen Trennung und Nationalismus jeder Coleur!
- Für die Umgestaltung der faschistischen Relikte im Zuge einer umfassenden Aufarbeitung dieses Kapitels der Geschichte!
- Für ein pluralistisches Südtirol und kulturelle und sprachliche Vielfalt!
CS/PM: La politica della SVP
[IT | DE siehe unten]
Comunicato stampa
La politica della SVP getta benzina sul fuoco delle tensioni etniche
"Stiamo osservando con preoccupazione la crescita delle tensioni etniche il Sudtirolo, tensioni provocate dalla SVP", queste le parole del portavoce di Azione Antifascista Merano, Joachim Staffler. Le azione della Volkspartei nella vicenda dei monumenti, e anche l'atteggiamento della Provincia in occasione dei festeggiamenti per i 150 anni dell'unità d'Italia, sono dettate da un gelido calcolo di potere più che da una attenta riflessione sul futuro.
Comunicato stampa
La politica della SVP getta benzina sul fuoco delle tensioni etniche
"Stiamo osservando con preoccupazione la crescita delle tensioni etniche il Sudtirolo, tensioni provocate dalla SVP", queste le parole del portavoce di Azione Antifascista Merano, Joachim Staffler. Le azione della Volkspartei nella vicenda dei monumenti, e anche l'atteggiamento della Provincia in occasione dei festeggiamenti per i 150 anni dell'unità d'Italia, sono dettate da un gelido calcolo di potere più che da una attenta riflessione sul futuro.
domenica 20 febbraio 2011
Invito incontro/Einladung Treffen: 5 marzo antifascista!
Una spontanea manifestazione, che coinvolge giovani organizzati o meno e alcune altre organizzazioni politiche, intende rispondere alla minacciata - anche se un poco ridicola - marcia su Bolzano dei gruppuscoli neofascisti di Casa Paund,per il giorno 5 marzo .
Per organizzare tale risposta democratica è prevista una riunione lunedì 21 febbraio ore 18 00 sala B Casa Altmann.
In tale occasione ciascuno degli invitati sceglierà o meno la sua partecipazione a qualsiasi manifestazione.
***
Treffen zwecks einer spontanen Gegendemostration zum "Marsch auf Bozen" von CasaPound/Unitalia am 5. März, für ein breites Bündnis von Jugendlichen und Organisationen.
Für den Montag, 21. Februar um 18 Uhr ist im Saal B Casa Altman (Bozen Gries) in den Räumlichkeiten der ANPI ein Treffen vorgesehen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Eingeladen sind alle antifaschistischen Personen und Kräfte, die sich an dieser parteien- und sprachgruppenübergreifenden Initiative beteiligen möchten!
Vom Bahnhof Bozen/dalla stazione di Bolzano:
autoBus 10A
Google Maps Grieser Platz 18
Per organizzare tale risposta democratica è prevista una riunione lunedì 21 febbraio ore 18 00 sala B Casa Altmann.
In tale occasione ciascuno degli invitati sceglierà o meno la sua partecipazione a qualsiasi manifestazione.
***
Treffen zwecks einer spontanen Gegendemostration zum "Marsch auf Bozen" von CasaPound/Unitalia am 5. März, für ein breites Bündnis von Jugendlichen und Organisationen.
Für den Montag, 21. Februar um 18 Uhr ist im Saal B Casa Altman (Bozen Gries) in den Räumlichkeiten der ANPI ein Treffen vorgesehen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Eingeladen sind alle antifaschistischen Personen und Kräfte, die sich an dieser parteien- und sprachgruppenübergreifenden Initiative beteiligen möchten!
Vom Bahnhof Bozen/dalla stazione di Bolzano:
autoBus 10A
Google Maps Grieser Platz 18
sabato 19 febbraio 2011
Neonazi-Aufmarsch in Dresden
| Straßenblockade in Dresden, 19.2.2011 |
Bis in die 90er-Jahre waren die Gedenkfeiern an die Opfer der alliierten Bombenangriffe auf die Stadt Dresden vor allem eines: unspektakulär. Offizielle Stellen gedachten ebenso wie politische Organisationen in angemessem Rahmen, von Neonazis oder dergleichen war weit und breit nichts zu sehen.
Erst seit rund 15 Jahren begannen diese, die Gedenkfeierlichkeiten für sich zu vereinnahmen. Ähnlich wie die Foibe-Gedenken in Italien, die schon seit Jahren von Rechtsradikalen instrumentalisiert werden, geht es ihnen vor allem um eines: Schuldabwehr durch Opfermythos. Es ist dies ein Angriff auf ein kollektives Gedächtnis, in welchem durch jahrzehntelange Arbeit die Zeit des Nationasozialismus als eine von Mord und Verbrechen eingeprägt ist. In Südtirol gelingt es nur langsam, den Mythos der SüdtirolerInnen als "Opfer der Nazis" zu entlarven und TäterInnen und Opfer unverholen kenntlich zu machen.
In Deutschland wird der Konsens über die Erinnerungskultur in den letzten Jahren immer stärker aufgeweicht - nicht nur, aber auch von den Nazis, die in Dresden demonstrieren. Auch die von CDU und FDP geforderten Gedenken an die Vertriebenen (siehe Artikel im Freitag) tragen dazu bei.
Dass die Gedenkfeierlichkeiten in Dresden derart von den Neonazis vereinahmt werden konnten, ist vor allem auf politisches Versagen zurückzuführen. Viel zu wenig wurde gegen die immer größer werdende Zahl an Rechtsradikalen unternommen, vor allem auch von offiziellen VertreterInnen der Stadt. Und diese Untätigkeit setzt sich bis heute fort: Während drei Veranstaltungen der Neonazis genehmigt wurden, wurden alle Gegendemonstrationen von AntifaschistInnen untersagt, das Gericht betonte gar, die Polizei möge das Recht auf Meinungsfreiheit der Nazis schützen. Nur den zahlreichen AktivistInnen, die die Sperren der Polizei zu durchbrechen und den Naziaufmarsch zu blockieren versuchen, ist es zu verdanken, dass deren Treiben nicht tatenlos hingenommen wird.
Newsticker zu den Ereignissen am heutigen 19. Februar
Update 20.2.2011: Blockaden ein voller Erfolg!
Dank großangelegter Mobilisierung und Unterstützung konnte der Naziaufmarsch in Dresden verhindert werden; an zahlreichen Stellen durchbrachen Demonstrierende die Polizeisperren und blockierten die Marschrouten der Neonazis, die frustriert wieder abziehen mussten.
venerdì 18 febbraio 2011
Il Duce é morto, evviva...? - Teil 2
KOMMENTAR | Zwei Wochen ist es her, dass die SVP-Abgeordneten Zeller und Brugger die Bombe platzen ließen: Die faschistischen Relikte in Südtirol sollen entfernt bzw. umgestaltet werden. Nach Jahrzehnten des Stillstandes kommt Bewegung in eine Debatte, die so versteinert schien wie ihr Gegenstand.
Teil 2
Teil 2
Die Minderheit in der Minderheit
Dass das Siegesdenkmal eben nicht nur für den Kreis jener Faschisten, die jetzt schäumend zum Protest nach Rom fahren, eine wichtige kulturelle Bedeutung hat, ist nicht neu: Spätestens die gescheiterte Umbenennungsinitiative des Siegesplatzes hat den breiten Konsens zur Beibehaltung des status quo offengelegt. Dies hat wiederum mit der Situation der Italiener*innen in Südtirol zu tun, die politisch mit dem Ausbau der Autonomie Schritt für Schritt in die Defensive gedrängt wurden. Die Gründe dafür sind vielfältig und zum Teil hausgemacht, vor allem aber ist es das Proporzsystem, das sich als Gängelband erwiesen und ihren Status als Minderheit in der Minderheit in allen Bereichen zementiert hat: Politisch immer abhängig von der Sammelpartei und zerstritten darin, wer für diese den Steigbügelhalter spielen darf, wirtschaftlich trotz hoher Akademinker*innequote aus den Spitzenpositionen gedrängt. Ihre Existenz in der zweiten Reihe als spaesati, Heimatlose, drückt sich im Begriff des disagio als diffuses Gefühl des Unbehagens nur beschränkt aus. Es ist vielmehr ein handfester Machtkonflikt, ein subtiles Unterdrückungsverhältnis, bei welchem auf die Integration der Anderen abgezielt wird, um die eigene Position zu festigen. Die ethnische Segregation, Anfang und Ende der Südtiroler Autonomie, bewirkt das Gegenteil dessen, zu dem sie aufgebaut wurde: Sie schafft neue Minderheiten in alten Grenzen.
Pressebericht: Bonazza vor Gericht
„CasaPound“-Chef vor Kadi
Ihnen wurde vorgeworfen, am 10. Februar 2009, dem Tag des Gedenkens an das Fiobe-Massaker, in der Fiumestraße in Bozen die Hand zum faschistischen Gruß erhoben zu haben.
Zwei Angeklagte stimmten gestern Vergleichen zu, zwei weitere – einer von ihnen ist der regionale „CasaPound“-Koordinator Andrea Bonazza – beantragten ein verkürztes Verfahren. Staatsanwältin Luisa Mosna hat gegen Andrea Bonazza (30), Marco Cleva (29), Marco Pomella (26) und Mirco Gasperi (21) aus Bozen Anklage im Sinne des Gesetzes Nr. 645 von 1952, das die Verherrlichung des Faschismus unter Strafe stellt (so genanntes Scelba-Gesetz), erhoben. Die vier sollen vor zwei Jahren am Tag der Erinnerung für Istrien- und Dalmatien-Vertriebene sowie an die Opfer der Karsthöhlen („Foibe“) die Hand zum faschistischen Gruß erhoben haben. Digos-Beamte, die die Veranstaltung im Auge behalten hatten, erstatteten Meldung. Cleva stimmte gestern vor Richter Claudio Gottardi einem Vergleich über 1000 Euro zu, Pomella einem Vergleich über 730 Euro. Für Bonazza und Gasperi beantragte Rechtsanwalt Roberto Keller ein verkürztes Verfahren, in dem sie belegen wollen, dass „ihr Verhalten nicht strafrechtlich relevant“ sei. Das verkürzte Verfahren findet am 26. April statt.
Quelle: stol.it
Faschistengruß: Zwei junge Bozner vor Gericht Bozen – Wegen der „Verteidigung des Faschismus“, einem Delikt laut dem Gesetz des Ministers Mario Scelba aus dem Jahr 1952, müssen sich der Anführer der neofaschistischen Vereinigung „Casapound“, der 29-jährige Bozner Andrea Bonazza, und der 20-jährige Mirko Gasperi, ebenfalls aus Bozen, vor Gericht verantworten.
Die zwei Männer sind am 10. Februar 2009 am Ende eines Marschs im Gedenken an die Opfer der Foibe-Massaker angezeigt worden, weil sie zusammen mit anderen zwei Männern die Hand zum sogenannten Römischen Gruß erhoben hatten. Bonazza und Gasperi haben einen Vergleich vor dem Richter abgelehnt, weil ihrer Meinung nach der Römische Gruß keine faschistische Geste sei.
Der 28-jährige Marco Cleva und der 25-jährige Marco Pomella haben sich hingegen dazu entschieden zu verhandeln. Sie wurden zur Zahlung von Geldbußen in der Höhe von 1.000 Euro bzw. 730 Euro verurteilt.
Im Fall von Bonazza und Gasperi leitete Richter Claudio Gottardi hingegen das Hauptverfahren ein. Der Prozess wird im Schnellverfahren am 26. April stattfinden. Die Angeklagten werden von Anwalt Roberto Keller verteidigt
Quelle: suedtirolnews.it
Apologia del fascismo, a giudizio due bolzanini: «Fecero il saluto romano»
Ihnen wurde vorgeworfen, am 10. Februar 2009, dem Tag des Gedenkens an das Fiobe-Massaker, in der Fiumestraße in Bozen die Hand zum faschistischen Gruß erhoben zu haben.
Zwei Angeklagte stimmten gestern Vergleichen zu, zwei weitere – einer von ihnen ist der regionale „CasaPound“-Koordinator Andrea Bonazza – beantragten ein verkürztes Verfahren. Staatsanwältin Luisa Mosna hat gegen Andrea Bonazza (30), Marco Cleva (29), Marco Pomella (26) und Mirco Gasperi (21) aus Bozen Anklage im Sinne des Gesetzes Nr. 645 von 1952, das die Verherrlichung des Faschismus unter Strafe stellt (so genanntes Scelba-Gesetz), erhoben. Die vier sollen vor zwei Jahren am Tag der Erinnerung für Istrien- und Dalmatien-Vertriebene sowie an die Opfer der Karsthöhlen („Foibe“) die Hand zum faschistischen Gruß erhoben haben. Digos-Beamte, die die Veranstaltung im Auge behalten hatten, erstatteten Meldung. Cleva stimmte gestern vor Richter Claudio Gottardi einem Vergleich über 1000 Euro zu, Pomella einem Vergleich über 730 Euro. Für Bonazza und Gasperi beantragte Rechtsanwalt Roberto Keller ein verkürztes Verfahren, in dem sie belegen wollen, dass „ihr Verhalten nicht strafrechtlich relevant“ sei. Das verkürzte Verfahren findet am 26. April statt.
Quelle: stol.it
Faschistengruß: Zwei junge Bozner vor Gericht Bozen – Wegen der „Verteidigung des Faschismus“, einem Delikt laut dem Gesetz des Ministers Mario Scelba aus dem Jahr 1952, müssen sich der Anführer der neofaschistischen Vereinigung „Casapound“, der 29-jährige Bozner Andrea Bonazza, und der 20-jährige Mirko Gasperi, ebenfalls aus Bozen, vor Gericht verantworten.
Die zwei Männer sind am 10. Februar 2009 am Ende eines Marschs im Gedenken an die Opfer der Foibe-Massaker angezeigt worden, weil sie zusammen mit anderen zwei Männern die Hand zum sogenannten Römischen Gruß erhoben hatten. Bonazza und Gasperi haben einen Vergleich vor dem Richter abgelehnt, weil ihrer Meinung nach der Römische Gruß keine faschistische Geste sei.
Der 28-jährige Marco Cleva und der 25-jährige Marco Pomella haben sich hingegen dazu entschieden zu verhandeln. Sie wurden zur Zahlung von Geldbußen in der Höhe von 1.000 Euro bzw. 730 Euro verurteilt.
Im Fall von Bonazza und Gasperi leitete Richter Claudio Gottardi hingegen das Hauptverfahren ein. Der Prozess wird im Schnellverfahren am 26. April stattfinden. Die Angeklagten werden von Anwalt Roberto Keller verteidigt
Quelle: suedtirolnews.it
Apologia del fascismo, a giudizio due bolzanini: «Fecero il saluto romano»
La difesa: non può essere considerato un reato. Altri due giovani hanno patteggiato davanti al giudice
Dovranno rispondere di «Apologia del fascismo», reato previsto dalla «legge Scelba», il leader di Casapound Bolzano Andrea Bonazza, 29 anni, così come Mirko Gasperi, 20 anni. I due, infatti, erano stati denunciati il 10 febbraio 2009 alla fine della marcia in ricordo delle vittime delle foibe, perché insieme ad altri due ragazzi avrebbero fatto il saluto romano. Bonazza e Gasperi, difesi dall'avvocato bolzanino Roberto Keller, hanno rifiutato il patteggiamento, perché a loro avviso il saluto romano non sarebbe un metodo fascista. Marco Cleva, 28 anni, e Marco Pomella, 25 anni, invece, hanno deciso di patteggiare rispettivamente 1.000 euro e 730 euro. Il giudice Claudio Gottardi ha dunque rinviato a giudizio Bonazza e Gasperi, come richiesto dal sostituto procuratore Luisa Mosna, e il processo - in abbreviato - si terrà il 26 aprile. La legge «Scelba» sancisce il reato commesso da chiunque «fa propaganda per la costituzione di un'associazione, di un movimento o di un gruppo avente le caratteristiche e perseguente le finalità» di riorganizzare del disciolto partito fascista, oppure da chiunque «pubblicamente esalta esponenti, princìpi, fatti o metodi del fascismo, oppure le sue finalità antidemocratiche». L'avvocato Keller sottolinea che «all'interno della stessa legge viene ricordato che ogni caso va giudicato singolarmente». E aggiunge: «I miei clienti sottolineano che non può essere definito un metodo fascista il loro comportamento» fonte: altoadige.gelocal.it
giovedì 17 febbraio 2011
manifestazione fascista a Bolzano
Ultimamente si è discusso molto della questione dei monumenti, un problema estremamente scottante in Sudtirolo.
Il 5 marzo l'organizzazione di estrema destra "Casa Pound Bolzano" ha indetto, con la partecipazione della sezione bolzanina del partito "Unitalia", una manifestazione nazionale in difesa delle reliquie fasciste.
Il 5 marzo l'organizzazione di estrema destra "Casa Pound Bolzano" ha indetto, con la partecipazione della sezione bolzanina del partito "Unitalia", una manifestazione nazionale in difesa delle reliquie fasciste.
Affermano di sentire minacciata la loro identità nazionale -cosa che in Italia è spesso associata al fascismo- e di difendere i monumenti come simboli della presunta italianità del Sudtirolo. Come "Antifa Merano" in questi ultimi anni abbiamo osservato con preoccupazione la crescita della scena neofascista a Bolzano: Casa Pound, Casa Italia, Blocco Studentesco e altri gruppi non sono altro che tasselli di una più vasta scena di destra.
Un volantino dei neofascisti
La Digos e le "Forze dell'Ordine" hanno sempre dichiarato di monitorare la scena bolzanina che a loro avviso è talmente piccola da non costituire alcun pericolo. Peccato che Bolzano sia universalmente conosciuta, tanto a destra quanto a sinistra, come città fascista anche fuori dai confini provinciali. La città sconta la mancanza di strutture alternative, così come quella di un movimento di opposizione.
Basti pensare che il coordinatore regionale Andrea Bonazza è finito sotto processo, insieme ad altri figuri, per apologia del fascismo dopo aver ostentato il saluto romano in occasione della commemorazione delle foibe di due anni fa.
Basti pensare che il coordinatore regionale Andrea Bonazza è finito sotto processo, insieme ad altri figuri, per apologia del fascismo dopo aver ostentato il saluto romano in occasione della commemorazione delle foibe di due anni fa.
Si autodefiniscono "Fascisti del Terzo Millennio" ma nella sostanza la loro ideologia non è cambiata: è solo una nuova facciata con cui presentare le solite idee stantie.
Faschistischer Aufmarsch in Bozen
Es wird viel geredet, in letzter Zeit. Die Frage was mit den faschistischen Denkmälern gemacht werden soll, hat viele Bewohner Südtirols aufgewühlt.
Der rechtsextreme Verein "Casapound Bolzano" organisiert zusammen mit dem Bozner Ableger der "Unitalia" am 5. März eine Demonstration zur Verteidigung und Beibehaltung der faschistischen Relikte.
Ihr stark ausgeprägtes Nationalbewusstsein sehen sie bei der aktuellen Polemik stark angegriffen. Sie verteidigen die Denkmäler als Zeichen der "Italianità" in Südtirol. Nationales Bewusstsein wird in Italien immer wieder gern mit dem Faschismus verknüpft.
Besorgniserregend haben wir von der "Antifa Meran" in den letzten Jahren die Entwicklungen der rechten Szene in Bozen beobachtet. Sie verfügen mit "Casapound", "Casaitalia", "Blocco Studentesco" und weitere Gruppierungen über eine feste, rechte Szene.
Ordnungskräfte und Digos sprachen stets, man hätte die "kleine", italienische Naziszene unter Beobachtung. Sie stelle keine Gefahr dar. Aktuell wird uns das komplette Gegenteil bewiesen.
Hier der aktuelle Aufruf-Flyer von CP.
Ordnungskräfte und Digos sprachen stets, man hätte die "kleine", italienische Naziszene unter Beobachtung. Sie stelle keine Gefahr dar. Aktuell wird uns das komplette Gegenteil bewiesen.
In der linken sowie in der rechten Szene außerhalb Südtirols ist die Landeshauptstadt schon als "Fascho-Stadt" bekannt. In Bozen fehlt es an festen alternativen Strukturen, sowie an einer starken Gegenbewegung.
Vor kurzem stand der regionale Casapound-Koordinator "Andrea Bonazza" mit einigen weiteren Männer vor Gericht. Sie sollen vor zwei Jahren am an einer Gedenkveranstaltung an die Foibe-Massaker, den Hand zum faschistischen Gruß erhoben haben. Es wird wegen "Verherrlichung des Faschismus" ermittelt.
Sie nennen sich "Faschisten des 3. Jahrtausends", präsentieren alte Ideen in neuen Schläuchen. An der Kernsubstanz der Ideologie ändert das nichts.
martedì 8 febbraio 2011
Il Duce é morto, evviva...? - Teil 1
KOMMENTAR | Zwei Wochen ist es her, dass die SVP-Abgeordneten Zeller und Brugger die Bombe platzen ließen: Die faschistischen Relikte in Südtirol sollen entfernt bzw. umgestaltet werden. Nach Jahrzehnten des Stillstandes kommt Bewegung in eine Debatte, die so versteinert schien wie ihr Gegenstand.
Was wie eine glückliche Fügung der gefiederten Schicksalsgöttin aussieht, hat jedoch handfeste Gründe, die durchaus ihre Komik haben: Ein wegen einstürzender antiker Gebäude unter Beschuss geratener Minister gibt, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, gleich ein halbes Dutzend weiterer historischer Bauwerke für die Abrissbirne frei. Der SVP, jahrelang selbst von der Existenz von Siegesdenkmal und Co. als manifest gewordene allgegenwärtige Bedrohung aus dem Süden profitierend, wurden sie in den letzten Jahren jedoch immer mehr zum Mühlstein, der sie unter die magische Grenze der absoluten Mehrheit zu ziehen drohte - versinnbildlichten sie bekanntlich im Diskurs von Süd-Tiroler Freiheit und Schützen vor allem die Unfähigkeit der SVP, diese Bedrohung abzuwenden. In einem letzten Akt soll der Stein des Anstoßes das in Form von Klotz und Knoll wiederauferstandene Narrativ von Angst und Opfer begraben, welches es über Jahrzehnte hinweg gestützt hatte und heute einer gebetsmühlenhaft verbreitete Kunde von Wohlstand und Polit-Primus gewichen ist.
Buchtipp: Politik des Hungers
Walden Bello
Politik des Hungers
Aus dem Englischen von Max Henninger
ISBN 978-3-935936-91-0 | 200 Seiten | erschienen April 2010 | 16.00 € / 26.90 sF | lieferbar
Zwischen 2006 und 2008 kam es in vielen sogenannten Entwicklungsländern vor dem Hintergrund steigender Nahrungsmittelpreise und Versorgungsengpässe wiederholt zu Protesten und Aufständen. Seinen Höhepunkt erreichte dieser Protestzyklus im Frühjahr 2008 mit Aufständen in etwa 30 Ländern. Die Zahl der Menschen, die sich die Grundlebensmittel nicht mehr leisten konnten, stieg allein in Asien um rund 41 Millionen. Heute hungert offiziellen Schätzungen zufolge knapp ein Sechstel der Weltbevölkerung – mehr als eine Milliarde Menschen.
Walden Bello fragt nach den Ursachen des Hungers. Er findet sie in der Kapitalisierung der Landwirtschaft, wie sie in Afrika, Asien und Lateinamerika seit den 1980er Jahren nochmals forciert worden ist. Sein Buch »Politik des Hungers« befasst sich mit den Folgen der von Weltbank und IWF verordneten Strukturanpassungsprogramme für Kleinbauern und Landarbeiter in Mexiko, auf den Philippinen, in verschiedenen afrikanischen Ländern sowie China. Der beunruhigende Ausgangspunkt der von Bello angestellten Überlegungen ist die Feststellung, dass die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln gerade in jenen Ländern, die einen besonderen Beitrag zur weltweiten Nahrungsmittelproduktion leisten, hochgradig prekär ist.
Bellos Buch ist eine tiefgehende Analyse der politischen Ökonomie des Hungers sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den gängigen Theorien wirtschaftlicher Entwicklung. Wagemutig in seiner Vision und leidenschaftlich im Tonfall plädiert er für ein Konzept der Nahrungsmittelsouveränität, welches das Ungleichgewicht zwischen dem globalen Süden und Norden grundsätzlich in Frage stellt.
Walden Bello ist Professor für Soziologie an der Universität der Philippinen und Träger des Alternativen Nobelpreises.
Walden Bello fragt nach den Ursachen des Hungers. Er findet sie in der Kapitalisierung der Landwirtschaft, wie sie in Afrika, Asien und Lateinamerika seit den 1980er Jahren nochmals forciert worden ist. Sein Buch »Politik des Hungers« befasst sich mit den Folgen der von Weltbank und IWF verordneten Strukturanpassungsprogramme für Kleinbauern und Landarbeiter in Mexiko, auf den Philippinen, in verschiedenen afrikanischen Ländern sowie China. Der beunruhigende Ausgangspunkt der von Bello angestellten Überlegungen ist die Feststellung, dass die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln gerade in jenen Ländern, die einen besonderen Beitrag zur weltweiten Nahrungsmittelproduktion leisten, hochgradig prekär ist.
Bellos Buch ist eine tiefgehende Analyse der politischen Ökonomie des Hungers sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den gängigen Theorien wirtschaftlicher Entwicklung. Wagemutig in seiner Vision und leidenschaftlich im Tonfall plädiert er für ein Konzept der Nahrungsmittelsouveränität, welches das Ungleichgewicht zwischen dem globalen Süden und Norden grundsätzlich in Frage stellt.
Walden Bello ist Professor für Soziologie an der Universität der Philippinen und Träger des Alternativen Nobelpreises.
domenica 30 gennaio 2011
Buchtipp - uns gehört die Welt
Antifa Meran Buchtipp:
Uns gehört die Welt, von Klaus Werner-Lobo
Macht und Machenschaften der Multis
Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010
288 Seiten, ca € 8,95
mit Firmenporträts und Abbildungen
ISBN: 978-3-423-62452-7
Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010
288 Seiten, ca € 8,95
mit Firmenporträts und Abbildungen
ISBN: 978-3-423-62452-7
Die Globalisierung hat viele reich, doch die Mehrheit der Weltbevölkerung noch ärmer gemacht. Große Konzerne verfolgen vor allem ein Ziel: den maximalen Profit. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen, ethische Grundsätze und Umweltschutz werden dem viel zu häufig geopfert.
Warum das so ist, ergründet dieses Buch. Es zeigt zugleich, dass keiner von uns machtlos ist. Klaus Werner-Lobo erklärt die Zusammenhänge zwischen der Weltwirtschaft und unserem persönlichen Leben, die Ursachen für Armut, Kinderarbeit und Umweltzerstörung und zeigt, wie jeder Einzelne dem etwas entgegensetzen kann.
quelle: http://unsdiewelt.com
sabato 8 gennaio 2011
Die Erben der Onkelz
Doch: "Wie so oft: wer »unpolitisch« sagt, will betrügen.", und so hat das "Antifaschistische Infoblatt" sich die Mühe gemacht, die Texte der Band unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis ist ernüchternd und spricht eine andere Sprache: Vermischt wird nationalistisches Gedankengut mit völkischem Mythen. Eine Bestandsaufnahme.
"Frei.Wild": Zwischen Kitsch und Subkultur
Quelle: Antifaschistisches Infoblatt
Die Südtiroler Band »Frei.Wild« tritt in die Fußstapfen der »Böhsen Onkelz« und feiert damit immer größere Erfolge. Die Naziskin-Vergangenheit des Sängers scheint - wie beim großen Vorbild - kein Hindernis zu sein. Ebensowenig sind es die nationalistischen und völkischen Töne der Band, die sich mit den Beteuerungen abwechseln, »unpolitisch« zu sein. Band und Fans scheinen diese Widersprüchlichkeiten problemlos auszuhalten. Das aktuelle Album hat es zwischenzeitlich auf Platz zwei der deutschen Charts gebracht.
mercoledì 29 dicembre 2010
Wer schützt uns vor der Polizei?
Was verbindet ein Konzert in Meran mit einer Demonstration in Stuttgart und dem G8-Gipfel in Genua? In allen drei Fällen kam es zu gewalttätigen Übergriffen durch Polizeikräfte , und jedes Mal hatten die Täter in Uniform keine oder nur geringe juristische Konsequenzen zu tragen. Die dokumentierten Fälle und der lange Schatten der vermuteten Dunkelziffer lassen den Schluss zu, dass es sich dabei nicht Einzelfälle, sondern die Regel handelt.Kürzlich kam es in Südtirol erneut zu einem Zwischenfall dieser Art, der exemplarisch ist und nur in aller Kürze widergegeben wird. Zwei Jugendliche ließen sich in alkoholisiertem Zustand auf eine verbale Auseinandersetzung mit Polizeibeamten ein, infolgedessen sie in die Kaserne gebracht wurden. Dort wurden sie von diesen geschlagen und verletzt, weshalb sie daraufhin Anzeige erstatteten. Daraufhin zögerten die Beamten nicht lange, ihrerseits mittels einer offensichtlich gefälschten Röntgenaufnahme eines gebrochenen Gelenks Anzeige wegen Körperverletzung zu stellen und die beiden Jugendlichen auf Schadensersatz von mehreren tausend Euro zu verklagen. Da die Beweislage gegen die Jugendlichen spricht - es steht Aussage gegen Aussage, die Jugendlichen waren zudem alkoholisiert - sahen sie aus Angst vor weiteren (Prozess)kosten von einem Verfahren ab akzeptierten die Forderungen der Beamten. Verständlicherweise wurde der Fall nie öffentlich gemacht.
mercoledì 15 dicembre 2010
Berlusconi gewinnt Abstimmung --> Krawalle
Er hat es noch einmal geschafft: Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat das Misstrauensvotum im Abgeordnetenhaus knapp überstanden. Mit 314 zu 311 Stimmen! Die Abstimmung musste einmal unterbrochen werden, da es im Plenarsaal der Abgeordnetenkammer zu Tumulten kam. Man beschimpfte sich gegenseitig als Verräter.
Oppositionspolitiker Antonio Di Pietro beschuldigte Berlusconi, sich mit Korruption die entscheidenden Stimmen der Fini-Parlamentarier „gekauft“ zu haben.
Der 14. Dezember. Für Fini, der den Antrag gestellt hat, ein rabenschwarzer Tag. Doch auch Berlusconi weiß, dass die Regierung auf sehr, sehr wackeligen Beinen steht.
Nach der bekanntgabe seines Sieges gingen hundertausende Menschen, größenteils Studenten, auf die Straßen, um ihren Ärger Luft zu machen. Fahnen, Sprechchöre, emporgestreckte Fäuste.
Ein Hauch von 68 wehte durch Roms Straßen.
Es ist die Wut der Jugend, der Studenten, die die Schnaunze voll haben von Bildungskürzungen, Staatsverschuldungen und einen "Kasperl" als Präsidenten. Genug von einem Präsidenten der Skandal in Serie produziert. Schlussendlich mündeten die Proteste in schwere Krawalle, mit Dutzenden von Verletzten auf beiden Seiten.
Es ist an der Zeit sich zu verabschieden von diesem Italien...
lunedì 8 novembre 2010
Protest zeigt Wirkung: Fascho-Gruppen abgesagt
Für Ende November war im Martini-Club in Bozen eine Veranstaltung geplant, bei der mindestens eine einschlägig bekannte rechte Szeneband spielen sollten. Wie der Betreiber nun erklärt, ist das Konzert abgesagt worden.
Spielen sollten "Green Arrows" und "No Prisoners" aus Bozen, mindestens eine ist bekannt für ihren neofaschistischen Background und Verbindungen zu CasaPound. Beide Gruppen haben schon des öfteren mit Rechtsrock-Bands gespielt. Veranstalter ist eine Snowboard-Gruppe aus Auer.
Wie der Betreiber des Martini-Clubs nun erklärt, war er über die Bands nicht informiert worden. Als eine Mitarbeiterin ihn auf die Berichterstattung der Antifa Meran aufmerksam machte, reagierte er vorbildhaft: Der Auftritt der beiden Bands wurde untersagt, und er bedankte sich für die Informationsarbeit der Antifa. Die Erklärung im Wortlaut:
"ich wurde nicht informiert, was hier abgeht, welche bands spielen usw. zum glück hat mir heute eine mitarbeiterin euren blog geschickt... ich war schockiert und das in meinen lokal. sofort benachrichtige ich die veranstalter und habe ihnen mitgeteilt, dass alle livegruppen solcher art in meinem lokal keine chance habe. sollte die veranstaltung bleiben, wird ein DJ angestellt, der fetenhits spielt. in meinem lokal verkehren ordentliche leute und das ist eines meiner anliegen. ich bedanke mich bei euch und macht weiter so... dem faschismus keine chance."
Es wäre wünschenswert, wenn auch andere Lokalbetreiber sich mit einem so klaren Statement positionieren und damit beitragen, die Ausbreitung neofaschistischer Kultur und Ideologie einzudämmen.
Wie nun bekannt wurde, hat der Lokalbetreiber des Martini seine Zusammenarbeit mit dem Snowboardclub "Jokers" (www.jokers.it) aus Auer aufgekündigt und das Wintereröffnungsfest, bei dem die neofaschistische Band von Andrea Bonazza "No Prisoners" auftreten sollte, abgesagt. Der Martini-Club wolle sich nicht für solche politischen Interessen instrumentalisieren lassen, hieß es weiter.
venerdì 5 novembre 2010
Wieder rechtes Konzert in Bozen
Die Landeshauptstadt scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Für den 27.11.2010 ist im Martini Club in Bozen ein Konzert für Snowboarder angesagt, um "den Beginn der weißen Saison" zu feiern. So die Angaben auf Facebook.
Es spielen die "Green Arrows" aus Trient und die bereits bekannte Band vom Bar8-Chef "No Prisoner". Letzere bezeichnet sich selbts als NSHC, also "National Socialist Hardcore"- Band. No prisoner" traten bereits mit bekannten Rechtsrock Bands wie Civico88, Hate for breakfast usw. auf. Interessant auch, die Freundschaftsverknüpfungen der Bands auf Myspace quer durch die Neofaschistischen Misthaufen. http://www.myspace.com/noprisonerhc.
Warum so was im Martini-Club organisiert wird, ist nicht verständlich. Bis jetzt ist dieser Club noch nicht negativ aufgefallen. Ob dieses Konzert für seinen Ruf förderlich ist, wird sich herausstellen.
mercoledì 27 ottobre 2010
Szenentreffpunkt Bar8 schließt
Wie auf Facebook bekanntgebeben wurde, schließt die "Bar8" von Bonazza Andrea.
Die Bar ist seit einigen Jahren bekannt als Treffpunkt der italienischen rechtsextremen Szene in Bozen. Viele Rechtsrockbands aus ganz Italien traten in der Bar auf.
Am morgigen Donnerstag findent ein Abschluss Konzert mit der "National-Socialist-Hardcore-Band" "No Prisoner" auf. Frontman der Fascho-Band ist kein geringerer als Barbesitzer Bonazza.
Der italienische Fascho-Szene verliert somit einen wichtigen Treffpunkt. Die Gründe der Schließung sind noch nicht bekannt, aber es bleibt zu vermuten, dass sich die braunen Recken schon nach neuem umschauen.
In diesem Sinne: Faschisten, raus aus meiner Stadt!
giovedì 23 settembre 2010
Welcher Antifaschismus, welche Antifa?
Ein Kommentar.
Gewerkschaft, Partisanenverband und Mitte-Links-Parteien hat sich die Antifa Meran bei ihrer letzten Demonstration in Bozen ins Boot geholt - bewusst, bestand ja die ernstzunehmende Gefahr neofaschistischer Gewalt. Aus einer prinzipiellen Sicht ist dies für eine sich als autonom - das heißt unabhängig von Partei-, Staats- und Wirtschaftsinteressen - deklarierende politische Gruppe gewiss problematisch. Als strategische Bündnispolitik, wie sie bei einem Vortreffen konsensuell beschlossen wurde, lässt es sich aber durchaus rechtfertigen. Die Frage nach dem Wie und Warum antifaschistischer Agitation in Südtirol ist damit aber längst nicht vom Tisch. Gerade hier, wo es eine breite Zustimmung für Interessen gibt, die als "antifaschistisch" deklariert werden, ist eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Inhalt dieses Kampfbegriffs unumgänglich. Denn viel zu oft trügt der Schein
Da gibt es zum Beispiel einen Antifaschismus aus dem deutschnationalen Lager in Südtirol, wie er beispielsweise von Schützen- und Süd-Tiroler-Freiheit-AnhängerInnen kultiviert wird, der aber weniger gegen das gerichtet ist, für das die faschistischen Regime als politische Systeme stehen, sondern eher gegen den Teil italienischer Geschichte. Deutsche Nationalismus (oder Ethnizismus, je nach dem auf welche fiktive Gemeinschaft er sich bezieht) im Mantel des Antifaschismus, der ja eine moralische Höherwertigkeit für sich beansprucht - eine hässliche Kombination, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Nationalismus ein konstitutiver Bestandteil der meisten faschistischen Systeme war. Ideen, die sich positiv auf die nationale (oder Volks-) Gemeinschaft beziehen, finden sich leider viel zu häufig bei sich als progressiv und emanzipatorisch verstehenden Menschen - die Vorstellung, dass jedeR eine quasi naturgegebene Nationalität "hat", hält sich wacker. Die Geschichte dieser Ideologie kennen die wenigsten.
mercoledì 8 settembre 2010
Concerto antifascista a Bolzano
Orario d'inizio del Concerto Antifa Music Against Racism anticipato alle 12.00 a causa dello strabordare del numero dei partecipanti sul palco.
Contro tutti i fascismi, contro tutti i razzismi
Sabato 11 Settembre
Una piazza simbolo, piazza Giacomo Matteotti, e una festa in musica a disposizione della città di Bolzano per testimoniare la propria distanza dagli ideali fascisti.
Durante la giornata si alterneranno artisti provenienti da tutta Italia a titolo di volontariato. Il palco è a disposizione di chiunque – solisti, band, dj, reading, etc - voglia testimoniare la propria presenza.
Gli artisti che provengono da fuori città otterranno – su richiesta – un rimborso spese finanziato dalla vendita di bevande e da contributi volontari.
Il Festival Transart - a testimonianza di una pregevole comunità d'intenti - fornirà un ingresso omaggio per la propria serata Clubbing dell'11 settembre stesso (liveset di Extrawelt e T.Raumschmiere) a tutti gli artisti extrabolzanini che suoneranno sul palco di piazza Matteotti.
Le iscrizioni a partecipare all'evento sono aperte e verranno accettate a fino a giovedì 9 settembre. Se siete i Pink Floyd potete arrivare anche sabato alle 23.05, in qualche modo si fa.
Orientativamente si partirà alle 15.00, ma se le adesioni continueranno ad arrivare al ritmo attuale potremmo prendere in considerazione l'idea di partire anche un po' prima.
L'ingresso è gratuito.
PRESENZE CONFERMATE (aggiornate al 7/9/10)
ANDREA MAFFEI /GIORGIO MEZZALIRA (Folk Rock, Bolzano)
http://www.andreamaffei.it/
BARBARA DE DOMINICIS (Indie Electronica, Napoli)
http://www.myspace.com/bar
IL BUIO (Postpunk, Thiene)
http://www.myspace.com/ilb
BURNING THE OCEAN (Metal, Appiano)
http://www.myspace.com/bur
THE BYRON SAGA (Indie Punk, Bolzano)
http://www.myspace.com/the
THE CONSEQUENCE (Hardcore Punk, Trento)
http://www.myspace.com/the
CRY OF A DYING LAMB (Metal, Bolzano)
http://www.facebook.com/gr
LIBRO DI NOTE (Reading/Dj Set, Reggio Emilia)
http://www.myspace.com/lib
LILI REFRAIN (Guitronica, Roma)
http://www.myspace.com/lil
THE LITTLE WHITE BUNNY (Lounge Metal, Bolzano)
http://www.myspace.com/the
SABUNG (Punk, Rovereto)
http://www.myspace.com/sab
SANTO MARCIO (Existential Rock, Bolzano)
http://www.myspace.com/san
SIDEROXYLON (Alternative Rock, Bologna)
http://www.myspace.com/sid
SLOWTORCH (Stoner Rock, Bolzano)
http://www.myspace.com/slo
VELOZIPED djset (Electronica, Merano)
http://de-de.facebook.com/
WANG INC. (Electronica, Bologna)
http://www.myspace.com/wan
Sito Facebook
sabato 4 settembre 2010
Danke | Grazie
Danke allen die an der antifaschistischen Kundgebung der Antifa Meran in Bozen teilgenommen haben!
Grazie a tutti quelli che hanno partecipato alla manifestazione antifascista dell' Antifa Merano a Bolzano.
Grazie a tutti quelli che hanno partecipato alla manifestazione antifascista dell' Antifa Merano a Bolzano.
venerdì 3 settembre 2010
Transparente gegen Rechtsrock-Konzi
Konzert von ZZA im Dub abgesagt- Trotzdem auf nach BZ!
Das Konzert der rechtsrock Band Zetazeroalfa, das im "Dub Discoclub" in Bozen stattfinden sollte, wurde seitens der Betreiber abgesagt. Obwohl es seitens der Quästur keine Erlaubnis für eine neue Veranstaltung gäbe, findet das Konzert mit großer Wahrscheinlichkeit doch statt. Die Rechten Schergen sind schon fleißig auf der Suche nach einer neuen Location. Infos folgen.

Desshalb:
Heute, den 03.09.2010 um 18:00 Bozen, Kornplatz
Gegen Faschistische Strukturen!
Desshalb:
Heute, den 03.09.2010 um 18:00 Bozen, Kornplatz
Gegen Faschistische Strukturen!
lunedì 30 agosto 2010
KUNDGEBUNG IN BZ | MANIFESTAZIONE A BZ

Der geplante Auftritt der bekanntesten Band der italienischen neofaschistischen Szene „Zetazeroalfa“ - in Bozen ist nur die Spitze des Eisberges. Er lenkt jedoch den Blick auf ein gesellschaftliches Problem, das in Bozen viel zu lange ignoriert wurde: Neofaschistische Gruppierungen, allen voran „Casapound“, die sich um die Bar8 ein kleines schwarzes Universum aufgebaut hat, sind auf dem Vormarsch. In einem Klima, das von ethnischer Hetze und Rassismus geprägt ist, finden neofaschistische Ideologien schnell fruchtbaren Boden.
Wir wollen ein Zeichen setzen gegen die neofaschistische Achse von Casapound über Unitalia bis in den PDL hinein und für einen antifaschistischen und antirassistischen Konsens, den es auch in Südtirol herzustellen gilt! Dafür lohnt es sich, am Freitag auf die Straße zu gehen!
Freitag
03.09.2010 18:00 Uhr
Kornplatz
Bozen Zentrum
______________________________
Il progettato concerto del famoso gruppo italiano della estrema destra ,"Zetazeroalfa" evidenzia un problema sociale che a Bolzano è stato ignorato per troppo tempo: Diversi gruppi neofascisti stanno avanzando, soprattutto i "Casapound", che hanno creato un regno nero intorno al "bar8". Nell’ attuale clima politico, profondamente segnato dal razzismo e dalla persecuzione di minoranze etniche, purtroppo l’ideologia neofascista ottiene approvazione.
Vorremmo aprire una strada nuova per il Sudtirolo, contro “Casapound”, l‘Unitalia e il PDL, per una vita antirazzista e antifascista! Per questo la manifestazione il venerdí sarà utile!
Venerdí
03.09.2010
ore 18:00
Piazza del grano
Bolzano centro
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FÜR DRUCK/STAMPA
FLYER SINGLE
FLYER JPG
Kundgebung am 3. 9. in Bozen - Aufruftext
„Zetazeroalfa arremba a Bolzano“ – so lautet die Ankündigung für ein Konzert in Bozen, das in der Talferstadt mehr als umstritten ist und in den vergangenen Tagen und Wochen für einiges an Aufsehen in der Öffentlichkeit sorgte. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich nämlich faschistische Propaganda und Agitation in Reinkultur, verpackt in musikalischem Gewand. Bei der Band Zetazeroalfa handelt es sich um eine der gegenwärtig wohl bekanntesten und populärsten rechtsextremen Bands in Italien, die ihn ihren Texten einen positiven Bezug zu Faschismus, Rassismus und einer ästhetisierter Gewalt herstellt. Der Bandleader, Gianluca Iannone, ist Gründer und führender Kopf der italienweit operierenden Gruppierung Casapound, die eifrig an der Wiederbelebung dieser tot geglaubten Ideologie werkelt. Mittlerweile verfügt die Organisation auch über einen Ableger in Bozen, auf dessen Internetpräsenz schon einmal dem Diktator Benito Mussolini zum Geburtstag gratuliert wird. Aus diesem Umfeld heraus wird auch das Konzert der Zetazeroalfa in Bozen organisiert.
Nachdem es in der Vergangenheit bereits nicht wenige faschistische Konzerte in Bozen gegeben hat, ohne dass die Öffentlichkeit nennenswert davon Notiz nahm oder sich gar Widerstand dagegen regte, ging dieses mal zumindest ein Raunen durch den Blätterwald. Zahlreiche Medien berichteten mehr oder weniger ausführlich vom geplanten Konzert in Bozen, dessen Veranstaltungsort zunächst in der Reschenstraße, jenem Ort an dem sich das Durchgangslager von Bozen befunden hat, angesetzt war. Die FF widmete der gesamten Problematik rund um den erstarkenden Faschismus in Bozen gar die Titelstory. Abgesehen von diesen Berichten und einigen Pressemitteilungen und Aussendung verschiedener Parteien und Gruppen scheint sich jedoch kaum Widerstand gegen das Konzert zu formieren.
Bozen ist seit Jahren eine Hochburg des italienischen Rechtsextremismus. Nicht nur in Südtirol, sondern auch darüber hinaus. Die Szene verfügt über feste Strukturen und einem harten Kern an Aktivisten. Der mangelnde Widerstand seitens der Zivilgesellschaft und antifaschistischer Kräfte machte es den Agitatoren von Rechtsaußen leicht die eigene Position zu festigen und den Einfluss beständig auszubauen. Begünstigt wurde und wird diese Entwicklung durch eine Politik, die wenig Interesse daran zeigte ernsthaft diesen Entwicklungen gegenzusteuern, einer Polizei, die für die Umtriebe der italienischen Rechten blind ist und einer Haltung in Italien, die den Faschismus nach dem Zweiten Weltkrieg niemals endgültig auf den Misthaufen der Geschichte geschmissen hat, sondern ihn langsam wieder salonfähig werden lässt.
Wir sind der Meinung, dass es an der Zeit ist auch in Bozen den Widerstand gegen diese Zustände sichtbar zu machen. Unsere Erfahrungen in Meran haben gezeigt, dass es möglich ist eine Kehrtwende einzuleiten. Auch wenn es nicht allein unser Verdienst ist, so sind die die Strukturen der Faschisten in Meran aufgelöst und die Propaganda im öffentlichen Raum zurückgedrängt. Gleiches muss auch in Bozen versucht werden, auch wenn dort die Voraussetzungen um einiges schwieriger sind. Nichtsdestotrotz glauben wir, dass ein Beginn gemacht werden muss und sich die progressiven, emanzipatorischen und egalitären politischen Kräfte der Gesellschaft endlich auch in Bozen zu Wort melden. Den Anfang werden wir dieses Wochenende in Bozen machen.
Für den Freitag, den 03. September rufen wir zu einer Kundgebung in Bozen auf. Diese beginnt um 18:00 Uhr und findet auf dem Kornplatz statt. Es soll nicht nur ein sichtbares Zeichen gegen die Zustände in der Stadt gesetzt werden, sondern auch die Vernetzung untereinander vorangetrieben werden. Am Samstag werden wir ein antifaschistisches Event veranstalten, dessen genauer Ort und Zeitpunkt noch bekannt gegeben wird.
Um diese Aktionen jedoch nicht zu einem kurzen Strohfeuer verkommen zu lassen und längerfristig etwas zu bewegen werden wir in Zukunft unser Augenmerk verstärkt auf Bozen legen und versuchen dort eine ähnliche alternative Kultur aufzubauen, wie dies in Meran versucht wird.
Eine Grundbasis für diese Vorhaben werden wir an diesem Wochenende legen. Menschen beider Sprachgruppen müssen endlich zusammen aufstehen und sich gegen das Treiben der Faschisten in Bozen stellen. Gemeinsam ist es möglich etwas zu bewegen. Wir sehen uns in Bozen!
Nachdem es in der Vergangenheit bereits nicht wenige faschistische Konzerte in Bozen gegeben hat, ohne dass die Öffentlichkeit nennenswert davon Notiz nahm oder sich gar Widerstand dagegen regte, ging dieses mal zumindest ein Raunen durch den Blätterwald. Zahlreiche Medien berichteten mehr oder weniger ausführlich vom geplanten Konzert in Bozen, dessen Veranstaltungsort zunächst in der Reschenstraße, jenem Ort an dem sich das Durchgangslager von Bozen befunden hat, angesetzt war. Die FF widmete der gesamten Problematik rund um den erstarkenden Faschismus in Bozen gar die Titelstory. Abgesehen von diesen Berichten und einigen Pressemitteilungen und Aussendung verschiedener Parteien und Gruppen scheint sich jedoch kaum Widerstand gegen das Konzert zu formieren.
Bozen ist seit Jahren eine Hochburg des italienischen Rechtsextremismus. Nicht nur in Südtirol, sondern auch darüber hinaus. Die Szene verfügt über feste Strukturen und einem harten Kern an Aktivisten. Der mangelnde Widerstand seitens der Zivilgesellschaft und antifaschistischer Kräfte machte es den Agitatoren von Rechtsaußen leicht die eigene Position zu festigen und den Einfluss beständig auszubauen. Begünstigt wurde und wird diese Entwicklung durch eine Politik, die wenig Interesse daran zeigte ernsthaft diesen Entwicklungen gegenzusteuern, einer Polizei, die für die Umtriebe der italienischen Rechten blind ist und einer Haltung in Italien, die den Faschismus nach dem Zweiten Weltkrieg niemals endgültig auf den Misthaufen der Geschichte geschmissen hat, sondern ihn langsam wieder salonfähig werden lässt.
Wir sind der Meinung, dass es an der Zeit ist auch in Bozen den Widerstand gegen diese Zustände sichtbar zu machen. Unsere Erfahrungen in Meran haben gezeigt, dass es möglich ist eine Kehrtwende einzuleiten. Auch wenn es nicht allein unser Verdienst ist, so sind die die Strukturen der Faschisten in Meran aufgelöst und die Propaganda im öffentlichen Raum zurückgedrängt. Gleiches muss auch in Bozen versucht werden, auch wenn dort die Voraussetzungen um einiges schwieriger sind. Nichtsdestotrotz glauben wir, dass ein Beginn gemacht werden muss und sich die progressiven, emanzipatorischen und egalitären politischen Kräfte der Gesellschaft endlich auch in Bozen zu Wort melden. Den Anfang werden wir dieses Wochenende in Bozen machen.
Für den Freitag, den 03. September rufen wir zu einer Kundgebung in Bozen auf. Diese beginnt um 18:00 Uhr und findet auf dem Kornplatz statt. Es soll nicht nur ein sichtbares Zeichen gegen die Zustände in der Stadt gesetzt werden, sondern auch die Vernetzung untereinander vorangetrieben werden. Am Samstag werden wir ein antifaschistisches Event veranstalten, dessen genauer Ort und Zeitpunkt noch bekannt gegeben wird.
Um diese Aktionen jedoch nicht zu einem kurzen Strohfeuer verkommen zu lassen und längerfristig etwas zu bewegen werden wir in Zukunft unser Augenmerk verstärkt auf Bozen legen und versuchen dort eine ähnliche alternative Kultur aufzubauen, wie dies in Meran versucht wird.
Eine Grundbasis für diese Vorhaben werden wir an diesem Wochenende legen. Menschen beider Sprachgruppen müssen endlich zusammen aufstehen und sich gegen das Treiben der Faschisten in Bozen stellen. Gemeinsam ist es möglich etwas zu bewegen. Wir sehen uns in Bozen!
sabato 28 agosto 2010
Concerto fascista alla discoteca Dub Bolzano

Concerto di rock "non conforme" alla discoteca Dub di Bolzano.
Recentemente è stato reso pubblico che il concerto del gruppo rock fascista "ZetaZeroAlfa" avrà luogo alla discoteca Dub, in via Galvani 39, nella zona industriale di Bolzano. Saliranno sul palco anche i "No Prisoner", gruppo NS-Hardcore dell'organizzatore nonchè gestore del Bar8 Andrea Bonazza.
La discoteca Dub si è fatta conoscere negli ultimi anni come uno dei pochi locali in cui poter ascoltare musica elettronica non commerciale, principalmente Drum&Bass e Techno. Ma anche Afro, uno stile nato dalla fusione di diversi generi, tra cui il Reggae.
Tuttavia il 4 settembre nel locale risuoneranno inni inneggianti alla violenza e al razzismo. Si vocifera dell'arrivo di oltre un centinaio di neonazisti da tutto il Nord Italia per assistere al concerto, senza contare che gli stessi ZetaZeroAlfa solitamente si portano dietro qualche decina di scagnozzi.
Ora immaginate un locale, una discoteca, con una capienza di centinaia, se non un migliaio di persone, ricolmo di "fascisti del Terzo Millennio".
Una provocazione per tutto il Sudtirolo, una provocazione per il suo capoluogo Bolzano.
Fonte: sito ufficiale di Casa Pound Bolzano
Rechtsrockkonzert im Dub discoclub in Bozen
Wie kürzlich bekannt wurde, findet das Konzert mit der bekannten italienischen Rechtsrockband "Zetazeroalfa" im Dub, via Galvani 39 in der Bozner Industriezone statt. Unter anderem tretet auch die faschistische Hardcore Band von Bar8-Chef und Organisator Bonazza "No Prisoner" auf.


Die Disco Dub, in den letzten Jahren bekannt als einige der wenigen Lokale wo alternative, meist nicht kommerziellen, elektronische Musik aufgelegt wurde. Die Besucher erfreuten sich an Drum&Bass und Techno. Aber auch Afro, eine Musikrichtung die verschiedene Stile vereint, unter anderem Reggae, wurde gespielt.
Am 4. September hingegen, werden gewaltverherrlichende und rassistische Gesänge aus dem Lokal ertönen. Die Rede ist von einigen Hunderschaften italienischer Nazis aus ganz Norditalien. Und auch die Headliner selbst bringen normalerweiße schon ein paar Dutzend Gefolgsleute mit.
Man stelle sich vor, eine Discothek, mit einem Fassungsvermögen in hoher dreistelliger, wenn nicht vierstelliger Zahl. Voll mit schwarz-braunen Kameraden.
Ein Hohn für Südtirol, ein Hohn für die achso stolze Landeshauptstadt Bozen.
Quelle Konzerttermin von der offiziellen casapound-Bozen Homepage
Flyer
venerdì 20 agosto 2010
mercoledì 18 agosto 2010
"Schwarzes Universum" in den Medien
Zudem sorgt das für 4. September angekündigte Konzert der Gruppe "ZetaZeroAlpha" für Polemik. Gianni Iannone, Bandleader von ZZA, ist Gründer und oberster Leiter von CasaPound. Der Austragungsort ist noch ungewiss. Eingeladen wurde ZZA von Andrea Bonazza, der seit dem Besuch Iannones im Jahre 2003 durch seine Aktivitäten rund um die Bar Otto in der Dalmatienstraße in Bozen eine wichtige Figur im schwarzen Sumpf ist.
Artikel in der "ff": "Schwarzes Universum"
Bericht im TG:
Artikel in der "ff": "Schwarzes Universum"
Bericht im TG:
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